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Cybercrime Blog

Gesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität (2007)

Hinweis: Dies ist das Gesetz, mit dem die §§202a ff., 303a ff. StGB geschaffen wurden, also die Grundlage des heutigen IT-Strafrechts.Status: Verkündet und in Kraft getreten Gesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität: Abstimmungsverlauf Ich habe möglichst viel an Unterlagen dazu zusammengetragen, die sich wie gewohnt unten finden. Von einer Darstellung sehe ich im Übrigen ab. Gesetz zur…WeiterlesenGesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität (2007)

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Compliance Cybercrime Blog

Netzwerkdurchsetzungsgesetz (2017)

Status: Verkündet und in Kraft getreten Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Abstimmungsverlauf Der Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) wurde im März 2017 bekannt, während der Abstimmung zwischen den Ministerien. Am 01.10.2017 ist es in Kraft getreten. Im Jahr 2020 wurde es hinsichtlich einer Meldepflicht bezüglich bestimmter Straftaten erweitert. Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Links Beratungsverlauf beim Bundestag: Hier zu…WeiterlesenNetzwerkdurchsetzungsgesetz (2017)

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Schaffung des §201a StGB (2004)

Status: Verkündet und in Kraft getreten Höchstpersönlicher Lebens- und Geheimbereich: Abstimmungsverlauf Der höchstpersönliche Lebens- und Geheimbereich ist gegen unbefugte Bildaufnahmen – anders als zum Beispiel bei der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes und von Privatgeheimnissen – zu schützen. Es erfolgte die einstimmige Annahme der Drucksache 15/2466 (Gesetzentwurf) unter Berücksichtigung der Beschlussempfehlung in Drucksache 15/2995. Höchstpersönlicher Lebens- und Geheimbereich:…WeiterlesenSchaffung des §201a StGB (2004)

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Cybercrime Blog IT-Sicherheit

Schaffung eines Telemediengesetzes (2007)

Hinweis: Hiermit wurde das TMG geschaffen, durch das das TDG und TDDSG ersetzt wurde. Ich habe es aufgenommen, insbesondere weil spätestens seit dem IT-Sicherheitsgesetz ein Bezug zum TMG im IT-Strafrecht besteht. Ich habe zudem die Gesetzesentwürfe zum damaligen TDG und TDDSG mit aufgenommen, um die Gesetzesentwicklung in der Gänze nachvollziehbar zu machen. Status: Verkündet und in Kraft…WeiterlesenSchaffung eines Telemediengesetzes (2007)

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Strafbarkeit der Datenhehlerei und Einführung der Vorratsdatenspeicherung (2015)

Titel: Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten (Achtung: Enthält auch den neuen Tatbestand der Datenhehlerei!) Status: Beschlossen im Bundestag am 16.10.2015, Verkündung im Gesetzblatt am 17.12.2015 und in Kraft getreten am 18.12.2015 Beratungsverlauf Unter der Drucksache 17/14362 wurde im Jahr 2013 ein Gesetzentwurf vorgestellt, der sich aber Erledigt hat wegen des Ablaufs…WeiterlesenStrafbarkeit der Datenhehlerei und Einführung der Vorratsdatenspeicherung (2015)

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Cybercrime Blog

Übereinkommen über Computerkriminalität – „Convention on Cybercrime“ (2001)

Dies nehme ich der Vollständigkeit halber auf – was später das Gesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität auf nationaler Ebene wurde, das war einige Jahre vorher dessen internationaler Grundstein: Am 23. November 2001 unterzeichneten sowohl die 26 Länder des Europarats als auch die USA, Kanada, Japan und Südafrika das „Übereinkommen über Computerkriminalität“ („Budapester Konvention gegen Datennetzkriminalität“,…WeiterlesenÜbereinkommen über Computerkriminalität – „Convention on Cybercrime“ (2001)

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Cybercrime Blog

AG Düren, 10 Ls-806 Js 644/10-275/10 („Webcam-Spanner“)

AG Düren, Urteil vom 13.12.2010 – 10 Ls-806 Js 644/10-275/10 Der Angeklagte ist des Ausspähens von Daten in 98 Fällen, in 12 Fällen in Tateinheit mit Verletzung des höchst persönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen schuldig.Er wird zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten verurteilt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird.Die Kosten des Verfahrens einschließlich…WeiterlesenAG Düren, 10 Ls-806 Js 644/10-275/10 („Webcam-Spanner“)

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Cybercrime Blog

AG Nürtingen, 13 Ls 171 Js 13423/08 („SIM-Lock“)

AG Nürtingen, Urt. v. 20.09.2010 – 13 Ls 171 Js 13423/08 Der Angeklagte A ist schuldig 614 Vergehen der Fälschung beweiserheblicher Daten je in Tateinheit mit Datenveränderung.Der Angeklagte wird zu der Gesamtfreiheitsstrafe von 11 Monaten verurteilt.Die Vollstreckung der Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt.Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens und seine eigenen Auslagen. Gründe(abgekürzt nach…WeiterlesenAG Nürtingen, 13 Ls 171 Js 13423/08 („SIM-Lock“)

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Arbeitsrecht

Kein höheres Elterngeld aufgrund der Einmalzahlung von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld

Jährlich einmal gezahltes Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhöhen nicht das Elterngeld. Diese Gelder bleiben bei der Bemessung des Elterngeldes als sonstige Bezüge außer Betracht. Dies hat der 10. Senat des Bundessozialgerichts hat am 29. Juni 2017 entschieden (Aktenzeichen B 10 EG 5/16 R). WeiterlesenKein höheres Elterngeld aufgrund der Einmalzahlung von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld

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Cybercrime Blog Geldwäsche

Geldwäsche: Computerbetrug als Vortat einer Geldwäsche

Das Kammergericht ((4) 121 Ss 79/12 (138/12)) hat sich zum Vorwurf der Geldwäsche nach vorangegangenem Computerbetrug geäußert und festgestellt, dass die Strafgerichte es sich hier nicht zu einfach machen dürfen: Als Vortat einer Geldwäsche nach § 261 StGB kommt nach dem Gesetzeswortlaut ein Computerbetrug (§ 263a StGB) nur dann in Betracht, wenn dieser banden- oder…WeiterlesenGeldwäsche: Computerbetrug als Vortat einer Geldwäsche

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Wirtschaftsrecht

Wirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen zur Abberufung von Geschäftsführern

Der BGH (II ZR 77/16) konnte zur Wirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen klarstellen: Bei der gerichtlichen Überprüfung der Wirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen, die die Abberufung oder die Kündigung des Anstellungsvertrags eines Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH aus wichtigem Grund betreffen, ist darauf abzustellen, ob tatsächlich ein wichtiger Grund im Zeitpunkt der Beschlussfassung vorlag oder nicht. Das Vorliegen des wichtigen Grunds…WeiterlesenWirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen zur Abberufung von Geschäftsführern

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IT-Recht & Technologierecht Wettbewerbsrecht

Werberecht: Unlautere Rufausnutzung ohne Herkunftstäuschung

Das Oberlandesgericht Köln (6 U 136/16) hat sich zur wettbewerbsrechtlichen unlauteren Rufausnutzung ohne Herkunftstäuschung geäußert: Eine unlautere Rufausnutzung kann auch ohne Herkunftstäuschung der angesprochenen Verkehrskreise auf einer Anlehnung an eine fremde Leistung beruhen, sofern eine erkennbare Bezugnahme auf den Mitbewerber oder seine Produkte vorliegt. Die Frage, ob dadurch eine Gütevorstellung (…) unangemessen ausgenutzt wird, ist…WeiterlesenWerberecht: Unlautere Rufausnutzung ohne Herkunftstäuschung

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IT-Recht & Technologierecht Markenrecht

Markenrecht: Rechtserhaltende Nutzung als Marke bei Verwendung zweiter Marke

Das Oberlandesgericht Köln (6 U 140/16) hat die Grundsätze zur rechtserhaltenden Nutzung einer Marke, bei gemeinsamer Verwendung mit einer zweiten Marke, zusammengefasst. Dabei stellt das OLG zusammenfassend nochmals klar, dass alleine die Verwendung einer zweiten Marke für sich kein Argument gegen die rechtserhaltenden Nutzung der ersten Marke darstellt: Werden zusammen mit einer eingetragenen Marke weitere…WeiterlesenMarkenrecht: Rechtserhaltende Nutzung als Marke bei Verwendung zweiter Marke

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IT-Recht & Technologierecht Markenrecht

Markenrecht: Ermittlung der Verkehrsauffassung

Das Oberlandesgericht Köln (6 U 140/16) konnte sich zur Ermittlung der Verkehrsauffassung bei Verwendung einer Marke äußern: Zur Ermittlung der Verkehrsauffassung, insbesondere zur Bestimmung der angesprochenen Verkehrskreise kann auf die allgemeinen zur Verwechslungsgefahr entwickelten Grundsätze zurückgegriffen werden. Danach ist zur Bestimmung der angesprochenen Verkehrskreise auf diejenigen Abnehmer abzustellen, die die konkret beanspruchten Waren oder Dienstleistungen…WeiterlesenMarkenrecht: Ermittlung der Verkehrsauffassung

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Steuerrecht

Grenzen richterlicher Rechtsfortbildung

Verfassungswidrige Rechtsfortbildung bei der Zweitwohnungsteuer: Mit seinem Kammerbeschluss vom 31. Oktober 2016 (Az. 1 BvR 871/13 und 1 BvR 1833/13) hat das Bundesverfassungsgericht ein klares Signal gegen unzulässige richterliche Rechtsfortbildung gesetzt. Im Zentrum stand die verfassungsrechtliche Beurteilung einer steuerrechtlichen Ausnahmeregelung zur Zweitwohnungsteuer, die von den Fachgerichten restriktiv ausgelegt wurde – entgegen ihrem eindeutigen Wortlaut. Die…WeiterlesenGrenzen richterlicher Rechtsfortbildung