Dringende Fälle: Strafverteidiger-Notruf Aachen & Heinsberg

ACHTUNG: Urlaubsbedingt ist bis zum 12.08.2020 unser Strafverteidiger-Notruf nur sehr eingeschränkt verfügbar – wenn, dann 30 Minuten jeweils Werktags gegen 15h und am Wochenende gegen 11h.

Strafverteidiger-Notruf: 02404-95998727 oder 0241-403980

[ Haft, Vernehmung, Fahrverbot, Beschlagnahme Führerschein, Kündigung, Hausdurchsuchung? ]

In diesen Situationen werden die häufigsten Fehler gemacht, die sich bis zum Urteil ziehen. Sie haben das Recht zu Schweigen, machen Sie davon Gebrauch und bestehen Sie unbedingt darauf, Ihren Strafverteidiger zu kontaktieren. Ihnen kann kein Nachteil entstehen, wenn Sie auf einem Rechtsanwalt bestehen – auch wenn Ihnen anderes erzählt wird, um den Druck der Situation auszunutzen.

Strafverteidiger-Notruf | Haft | Haftbefehl | HausdurchsuchungFührerschein weg | FahrverbotBewährungswiderrufPflichtverteidiger gesucht | FahrerfluchtBeschuldigtenvernehmung

In dringenden Fällen, wenn Sie akut einen Strafverteidiger suchen, bieten wir für strafrechtliche Notfälle ausserhalb unserer normalen Telefonzeiten für den Raum Aachen & Heinsberg einen direkten anwaltlichen Ansprechpartner ohne Kostenrisiko. Unser Strafverteidiger-Notruf ist mit 100%igen Strafverteidigern besetzt. Rufen Sie einfach an – wenn einer unserer Strafverteidiger verfügbar ist, erreichen Sie ihn unmittelbar, ansonsten rufen unsere Strafverteidiger schnellstmöglich zurück. Jedenfalls von 22h bis 5h morgens werden Sie Sie uns über diesen Notruf regelmässig nicht erreichen.

Rechtsanwalt in Alsdorf & Aachen für Strafrecht und Verkehrsrecht - digitale Technologien, Medien- & Urheberrecht, Verträge und Arbeitsrecht

100% Strafverteidigung in Aachen

Unser Strafverteidiger-Notruf ist für die Region Aachen an 7 Tagen in der Woche verfügbar. Das Erstgespräch im Rahmen des Notrufs sowie eine Anfahrt zur Haftvorführung zum Amtsgericht Aachen, Eschweiler und Geilenkirchen sind kostenlos und wir stehen auch im Rahmen einer Pflichtverteidigung uneingeschränkt zur Verfügung; so dass eine umfassende strafrechtliche Betreuung in Notfällen sichergestellt ist – durch engagierte Strafverteidiger vor Ort im Raum Aachen und Heinsberg.

Der Strafverteidiger-Notruf besteht ausschliesslich für strafrechtliche und verkehrsrechtliche Notfälle im Raum Aachen & Heinsberg.

Kein Kostenrisiko!
  • Kostenloses Erstgespräch im Zuge des Telefonates über unseren Strafverteidiger-Notruf bei einem strafrechtlichen oder verkehrsrechtlichen Notfall
  • Kostenlose Fahrt eines Strafverteidigers zu einer Haftvorführung bzw. Haftprüfung beim Amtsgericht Aachen oder Eschweiler (wenn noch kein Verteidiger bestellt ist)
  • Erstberatung in einem Gespräch in unserer Kanzlei bis zu eine Stunde: 150 Euro (inkl. USt.)
  • Wir bieten Ratenzahlungen und die Tätigkeit im Rahmen der Beiordnung als Pflichtverteidiger
  • Bei uns gibt es keine überraschenden Kosten!

Beschuldigtenvernehmung (9)

Hierzu gibt es viele Möglichkeiten – meistens liegt eine Anzeige zu Grunde, etwa weil die Polizei Sie selber bei einer vermeintlichen Straftat beobachtet hat oder ein Dritter hat Sie angezeigt. Erst mit einer Akteneinsicht erhalten Sie hier abschliessende Klarheit.

Hier kommt es drauf an: Wenn Sie als Beschuldigter vorgeladen wurden, zur Beschuldigtenvernehmung, müssen Sie ausdrücklich nicht Folge leisten!

Anders wenn Sie als Zeuge geladen wurden, hier musste man früher ebenfalls nicht zur Polizei, inzwischen aber kann man zwangsweise vorgeführt werden oder ein Zwangsgeld erhalten. Dazu bei uns: Was tun bei Vorladung zur Polizei?

  1. Höflich und ruhig bleiben, keinen Widerstand leisten
  2. Auf keinen Fall anfangen Dinge zu verstecken oder zu vernichten
  3. Kontaktieren Sie sofort Ihren Rechtsanwalt für Hausdurchsuchung – falls nicht vorhanden bisher: Suchen Sie nach der Durchsuchung umgehend einen Strafverteidiger, der reagieren kann, es ist Eile geboten.
  4. Sagen Sie auch während der Hausdurchsuchung ohne Beratung nichts – das gilt sowohl für Sie als auch für ihren Angehörigen. Sie lassen sich nicht zur Sache ein, egal was versprochen oder womit gedroht wird!
  5. Unterschreiben Sie nichts, händigen Sie nichts den Ermittlern unmittelbar selber aus.
  6. Lassen Sie sich in jedem Fall Durchsuchungsbeschluss und Sicherstellungsprotokoll aushändigen.
  7. Prüfen Sie, gegen wen sich die Durchsuchung richtet und kontrollieren genau, dass nur die im Durchsuchungsbeschluss genannten Räume betreten werden.
  8. Papiere und Dokumente sind zu versiegeln, nicht vor Ort zu lesen ausser von einem Staatsanwalt.
  9. Strukturieren Sie vorhandene Informationen, die Sie Ihrem Strafverteidiger in konzentrierter Form mitteilen können: Was ist geschehen, welcher Tatvorwurf steht im Raum? Wissen Sie wo Ihr Angehöriger sich befindet?
  10. Bei Festnahme eines Angehörigen: Rufen Sie den Strafverteidiger umgehend an. Verschwenden Sie keine Zeit mit langer Informationsbeschaffung! Denken Sie daran, dass jede Minute, die Ihr Angehöriger im Gewahrsam der Ermittlungsbehörden ist, das Risiko erhöht, dass er anfängt “zu plappern” und sich um Kopf und Kragen redet!
  11. Reden Sie nicht am Telefon über die Sache!

Wenn jemand eine Anzeige erstattet, wird danach ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das bedeutet, man wird formell als Beschuldigter geführt und es wird ermittelt. Welche Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet werden lässt sich unmöglich im Vorhinein sagen. Im Laufe des Verfahrens erfolgt dann irgendwann entweder die Vernehmung des Angezeigten, eine Hausdurchsuchung und/oder Festnahme oder die Einstellung des Verfahrens. Dies sind die wohl häufigsten Gelegenheiten, bei denen einem bekannt wird, dass ein Ermittlungsverfahren läuft.

Im Regelfall geht es um Ihre Vernehmung: Sie sollen als Beschuldigter zu den Vorwürfen angehört werden. Dazu wird Ihnen ein Gesprächstermin mitgeteilt. Wenn Sie hingehen, wird Ihnen der Tatvorwurf erläutert und Sie werden angehört. Sie können von Anfang an Schweigen oder auch jederzeit grundlos die Vernehmung abbrechen. Wenn Sie den Akteninhalt nicht kennen, werden Sie merken, dass Ihnen so genannte Vorhalte aus der Akte gemacht werden, also Ihnen auszugsweise mitgeteilt wird, was andere gesagt haben oder was schon festgestellt wurde.

Bei einer Strafverteidigung kommt es auf den jeweiligen Fall an – wenn es nicht nur um eine Bagatelltat geht, steht mitunter eine Pflichtverteidigung im Raum. Sie sind also nicht schutzlos und unsere Strafverteidiger schätzen gerne vorab ein, ob eine Pflichtverteidigung in Betracht kommt. Im Übrigen kommt es auf den Umfang und die Schwierigkeit der Sache an, eine vollständige Strafverteidigung wird aber regelmäßig mit jedenfalls 800 Euro (inkl. USt) anzusetzen sein, die Ihr Budget in jedem Fall hergeben muss – für Strafbefehle bieten wir ein besonderes Paket.

Mehr zu den Kosten eines Strafverteidigers hier bei uns.

Wenn eine Beschuldigtenvernehmung Ihrer Person geplant ist, läuft ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Sie. Das bedeutet, Sie haben besondere Rechte – mehr zur Beschuldigtenvernehmung finden Sie hier bei uns.

Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass ein Verdächtiger die Stellung eines Beschuldigten erlangt, sobald die Staatsanwaltschaft Maßnahmen gegen ihn ergreift, die erkennbar darauf abzielen, gegen ihn wegen einer Straftat strafrechtlich vorzugehen. Mehr dazu hier bei uns.

Keineswegs ist es zwingend, dass Sie davon erfahren, Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren zu sein. Wird gegen sie eine Strafanzeige erstattet, die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft keinen Tatverdacht begründet, so sieht die Staatsanwaltschaft von der Einleitung von Ermittlungen ab. Ergeben die ersten Ermittlungen, dass der Tatverdacht unbegründet ist, stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein. In beiden Fällen erfährt der Beschuldigte hiervon nichts, wenn er nicht bereits zur Vernehmung geladen wurde. Seine Unterrichtung ist mit der Strafprozessordnung nicht zwingend immer, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen vorgeschrieben (vgl. § 170 Abs. 2 Satz 2 StPO). Es kann also sein, dass es gegen Sie bereits Ermittlungsverfahren gab, von denen Sie nicht einmal etwas wissen.

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Haft, Festnahme, Vernehmung, Hausdurchsuchung, Anklage: Strafverteidiger-Notruf

Strafverteidiger Jens Ferner - Strafverteidiger-Notdienst mit Strafverteidiger-Notruf der Anwaltskanzlei Ferner im Raum Aachen

Es gibt im Strafrecht einige brenzlige Situationen in denen unser Strafverteidiger-Notdienst hilft – denn wenn diese Situationen auftreten gilt das Prinzip „es tickt die Uhr“. Auf keinen Fall sollten Sie dann mit den Behörden auf eigene Faust reden oder gar „losplappern“.

Egal welcher der folgenden Fälle eingetreten ist, spätestens ab jetzt sollten Sie umgehend einen professionellen Strafverteidiger hinzuziehen:

  • Haft
  • Festnahme
  • Vernehmung
  • Hausdurchsuchung
  • Anklage

In all den obigen Fällen ist ein Ermittlungsverfahren so weit fortgeschritten, dass ohne Akteneinsicht und professionelle Beratung nicht ernsthaft zu erwarten ist, dass die Sache sich von alleine aufklärt oder erledigt. Im Gegenteil wird es in der Regel nur noch schlimmer werden.

Strafverteidigung ist unsere Passion, seit Jahrzehnten steht unsere Kanzlei in der Region Aachen für fachlich fundierte, seriöse Strafverteidigung mit klarer Kante im Gerichtssaal. Dabei gilt, dass im Idealfall vermieden wird, den Gerichtssaal überhaupt zu betreten. Dafür aber müssen Sie selber so vernünftig sein und sofort professionelle Hilfe suchen – einer der grössten Fehler ist, erst einmal „auf eigene Faust“ zu agieren. Wer fahrlässig seine Zukunft wegen Angst vor Kosten aufs Spiel setzt, darf sich nicht wundern, wenn wenige Meter vor der Zielgeraden alle Chancen weggelaufen sind. Aus genau dem Grund bieten wir einen Strafverteidiger-Notruf im Zuge unseres eigenen Strafverteidigernotdienst an.

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Jens Ferner

Strafverteidiger

Unser Strafverteidiger-Notruf ist von unseren Strafverteidigern möglichst umfassend besetzt, an jedem Tag der Woche. Dabei verzichten wir bewusst auf Call-Center, der Notruf wird immer direkt zu einem unserer Strafverteidiger weitergeleitet, damit wenn, dann ein professioneller Ansprechpartner zur Verfügung steht. Das bedeutet, wenn, dann erreichen Sie einen echten Strafverteidiger – oder müssen es später erneut versuchen.


Strafverteidiger-Notruf | Das Profil der Anwaltskanzlei Ferner

Strafverteidiger-Notruf & Strafverteidigernotdienst: Die Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf bietet einen Strafverteidigernotdienst samt Strafverteidiger-Notruf

Wir sind Strafverteidiger – Punkt. Kein „Strafrecht nebenbei“, sondern eine klare Orientierung auf das Strafrecht, wobei auf Grund der Bedürfnisse unserer Mandanten angrenzende Rechtsgebiete – soweit sinnvoll – bearbeitet werden.

Wir sind als Strafverteidiger im gesamten Strafrecht tätig, insbesondere in den Bereichen

  • Wirtschaftsstraftecht inkl. Wettbewerbsstrafrecht und Steuerstrafrecht
  • Betrug und betrügerische Taten wie Subventionsbetrug
  • Betäubungsmittelstrafrecht
  • Cybercrime & IT-Strafrecht
  • Jugendstrafrecht
  • Verkehrsstrafrecht
  • Waffenrecht
  • Revision und Berufung in Strafsachen
  • Bei Einziehung und Arrest von Vermögenswerten im Strafrecht
  • Ergänzend zum Strafrecht sind wir im gesamten Verkehrsrecht für Sie tätig – insbesondere im Fahrerlaubnisrecht

Was tun bei einer Hausdurchsuchung?

  1. Höflich und ruhig bleiben, keinen Widerstand leisten
  2. Auf keinen Fall anfangen Dinge zu verstecken oder zu vernichten
  3. Kontaktieren Sie sofort Ihren Rechtsanwalt für Hausdurchsuchung – falls nicht vorhanden bisher: Suchen Sie nach der Durchsuchung umgehend einen Strafverteidiger, der reagieren kann, es ist Eile geboten.
  4. Sagen Sie auch während der Hausdurchsuchung ohne Beratung nichts – das gilt sowohl für Sie als auch für ihren Angehörigen. Sie lassen sich nicht zur Sache ein, egal was versprochen oder womit gedroht wird!
  5. Unterschreiben Sie nichts, händigen Sie nichts den Ermittlern unmittelbar selber aus.
  6. Lassen Sie sich in jedem Fall Durchsuchungsbeschluss und Sicherstellungsprotokoll aushändigen.
  7. Prüfen Sie, gegen wen sich die Durchsuchung richtet und kontrollieren genau, dass nur die im Durchsuchungsbeschluss genannten Räume betreten werden.
  8. Papiere und Dokumente sind zu versiegeln, nicht vor Ort zu lesen ausser von einem Staatsanwalt.
  9. Strukturieren Sie vorhandene Informationen, die Sie Ihrem Strafverteidiger in konzentrierter Form mitteilen können: Was ist geschehen, welcher Tatvorwurf steht im Raum? Wissen Sie wo Ihr Angehöriger sich befindet?
  10. Bei Festnahme eines Angehörigen: Rufen Sie den Strafverteidiger umgehend an. Verschwenden Sie keine Zeit mit langer Informationsbeschaffung! Denken Sie daran, dass jede Minute, die Ihr Angehöriger im Gewahrsam der Ermittlungsbehörden ist, das Risiko erhöht, dass er anfängt “zu plappern” und sich um Kopf und Kragen redet!
  11. Reden Sie nicht am Telefon über die Sache!