Softwarerecht

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Rechtsanwalt für Softwarerecht

Softwarerecht: Der Schwerpunkt von Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner ist das Softwarerecht – es wird eine Fokussierung auf Rechtsfragen der IT-Projekte und Softwareentwicklung, inklusive schwieriger Themen wie Datenschutz und IT-Sicherheit im Rahmen von Software, geboten. Als Programmierer und analytisch denkender IT-Anwalt steht Rechtsanwalt Jens Ferner im gesamten Softwarerecht Unternehmen zur Seite.

Rechtsanwalt für Softwarerecht im Raum Aachen
Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner | 02404 92100

Rechtsanwalt für Softwarerecht

Das „Softwarerecht“ wird in der hiesigen Kanzlei durch Rechtsanwalt Jens Ferner (Fachanwalt für Informationstechnologierecht) bearbeitet, dabei insbesondere der Aspekt der Software-Erstellung und Software-Anschaffung, Haftungsfragen & Lizenzierung samt Opensource sowie Software-Vermietung inkl. zugehöriger vertraglicher Fragen. Darüber hinaus beschäftigt sich Jens Ferner nur noch forschend mit dem Softwarerecht im Bereich der Rechtsfragen künstlicher Intelligenz. Ihr Rechtsanwalt für Softwarerecht im Raum Aachen & Heinsberg.

Verträge

Vertragsfragen und Lizenzfragen bei Software, insbesondere Miete, Leasing & Werkvertrag bei der Bereitstellung von Software. Rechtsfragen rund um Herstellung und Vertrieb von Computerspielen

Haftung

IT-Sicherheit, Produkthaftung sowie datenschutzrechtliche Fragen bei Entwicklung und Vertrieb von Software. Beratung gescheiterter IT-Projekte, auch bei Streit um Vergütung

Rechte

Schutz von Software und Technologien: Urheberrechtliche und markenrechtliche Fragen – auch im Arbeitsverhältnis bzw. bei der Schöpfung durch Arbeitnehmer – sowie Opensource Software Compliance.


Softwarerecht: Tätigkeit von Rechtsanwalt Ferner

Rechtsanwalt Ferner hilft im Softwarerecht bei den klassischen Problemen im Alltag, sei es bei der Beauftragung eines Unternehmers oder der Abwicklung über Generalunternehmer. Dabei sowohl bei individuell erstellter Software als auch bei vertraglichen Fragen zum „Vertrieb von der Stange“, seien es Online-Lösungen als auch Softwareprodukte auf Datenträgern. Es werden ausnahmslos keine Verbraucher im Softwarerecht vertreten.

Softwarerecht: Rechtsanwalt für Softwarerecht im Raum Aachen - Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner berät im Softwarerecht

Das Softwarerecht ist eine anspruchsvolle Materie, die keine „anwaltlichen Allrounder“ verträgt – aus Überzeugung und mit der Leidenschaft eines Systementwicklers vertritt Rechtsanwalt Ferner Software-Projekte.

Rechtsanwalt im Softwarerecht

Rund um das Softwarerecht haben wir Ihnen sämtliche Lösungen für Ihre Probleme geboten, so insbesondere Lösungen zu folgenden Fragestellungen: 

  • „Festzurren“ der Verträge bei Individual-Software
  • Absichern der Vertriebsverträge bei Vertrieb von Software
  • Klärung von Fragen des IT-Vertragsrechts und IT-Projektmanagements, insbesondere zu EVB-IT
  • Umgang mit Gewährleistung und Haftung – Schulung und Vertragserstellung
  • Lizenzrechtliche Lösungen bei der Verwendung von „Opensource-Software“, speziell unter dem lizenzrechtlichen Aspekt heutiger mobiler Systeme wie „Android“ und modularer Weiterentwicklung
  • Urheberrechtliche Lösungen bei Nutzungsrechten, auch im Arbeitsverhältnis
  • Schutz und Nutzungsrechte von Datenbanken
  • Schutz von Software, Durchsetzung von Urheberrechten und Abwehr von Produktpiraterie
  • Klärung von Rechtsfragen rund um die Entwicklung von „Apps“ und „Cloud“-basierten Lösungen
  • Gebrauchte Software: Kauf und Nutzung gebrauchter Software

Gewährleistung im Softwarerecht

Ein Kernelement der hiesigen Tätigkeit ist die Beratung im Bereich des Gewährleistungsrechts rund um Software, sowohl präventiv bei der Gestaltung der Verträge als auch im Streitfall, wenn darum gestritten wurde, ob eine Software mangelhaft ist und welche Rechte bestehen.

Rechtsanwalt Ferner Alsdorf- Foto vom Energeticon

Softwarerecht: Entwicklung von Apps

Im Bereich des Softwarerechts bildet die Entwicklung von „Apps“ – etwa für iOS oder Android-Endgeräte – eine besondere Nische. Hierbei ist es ein verbreiteter Fehler, die damit verbundenen speziellen rechtlichen Fragen nicht zu sehen, etwa rund um die jeweiligen App-Stores und die hierbei geschuldeten Leistungen. Rechtsanwalt Jens Ferner berät und vertrat Entwickler sehr verschiedener „Apps“ und bietet die anwaltliche Erfahrung aus zahlreichen App-Verträgen.

Rechtsberatung zu Opensource Software

Rechtsanwalt Jens Ferner, Fachanwalt für Informationstechnologierecht, ist im Bereich der Rechtsfragen rund um Opensource Software aktiv, insbesondere im Bereich der Opensource Compliance. Er berät im gesamten Bundesgebiet Unternehmen und Softwareentwickler bei Rechtsfragen der Opensource Software. Dies schwerpunktmäßig im Bereich der Auswahl geeigneter Lizenzen und der Implementierung von Opensource Software in kommerzielle Produkte.

Zu unseren Mandanten gehörten unter anderem ein Anbieter von PC-Hardware der auf Opensource-Systeme zurückgreift, ein Softwarehaus das für eine kommerzielle „App“ auf freie Code-Snippets zurückgreift oder auch ein bekannter Anbieter von Haushaltsgeräten, der als Steuersoftware auf Opensource-Komponenten setzt. Auf Grund der vorhandenen Erfahrung wird bei den typischen Problemen Hilfe geboten:

  • Fragen der Lizenzen und Lizenzkompatibilitäten
  • Open Source Compliance: Beratung bei der Auswahl von Software bzw. Lizenzen und Gestaltung von Nutzungsverträgen
  • Open Source Compliance: Klärung der sich ergebenden Lizenzpflichten und Sicherstellung der Einhaltung selbiger
  • Vertragsrechtliche Fragen, insbesondere im Bereich der AGB, beim Einsatz von Opensource-Software
  • Reaktion bei Rechtsverletzungen, speziell Abmahnungen nach Lizenzverstößen

Roboter und Robotikrecht

Rechtsanwalt Jens Ferner, Fachanwalt für Informationstechnologierecht, ist akademisch rund um das Thema Roboter und Robotikrecht tätig. Dieses vollkommen neuartige Rechtsgebiet ist derzeit vor allem im Bereich der Entwicklung und Produktion ein Thema, wird aber zunehmend Teil des Alltags.

Es wird aus eigenem Interesse von Rechtsanwalt Jens Ferner verfolgt, der zudem im Bereich Entwicklung Industrie, Systemhäuser und Entwicklungsbüros berät und unterstützt. Darüber hinaus wird an rechtlichen Konzepten für einen Alltag gearbeitet, in dem sich autonome Systeme wie Roboter und Menschen regelmäßig begegnen. Dabei geht es nicht alleine um das klassische Bild des Roboters, sondern um autonome Systeme insgesamt, etwa SB-Kassen, Informationsterminals oder autonom agierende Haushaltsgeräte („Internet der Dinge“).

Es geht vornehmlich um rechtliche Fragen rund um

  • Rechtsfragen rund um die Entwicklung und den Betrieb von autonomen KFZ
  • Fragen des Lizenzrechts und Markenrechts bei der Entwicklung von autonom agierenden Produkten
  • Generelle Haftungsfragen beim Betrieb autonomer Systeme im Bereich des Robotikrechts
  • Speziell: Fragen der Produkthaftung bei Robotern und autonomen Systemen
  • Speziell: Fragen der Haftung im Bereich des Aufeinandertreffens von Menschen und autonomen Systemen wie Robotern
  • Fragen des Urheberrechts bei Schöpfungen die auf Grund autonomer Systeme entstehen
  • Strafrechtliche Fragen, nicht nur im Bereich der Gefährdung von Menschen durch Roboter, sondern darüber hinaus dort, wo Menschen Roboter ausnutzen (insbesondere beim Computerbetrug oder Betrug, etwa an SB-Kassen).
Rechtsanwalt Ferner Alsdorf - Foto  vom Wasserturm auf Annagelände

Erfahrung von Rechtsanwalt Jens Ferner im Softwarerecht

Der Alltag eines Programmierers, die typischen Probleme im Umgang mit Kunden und die klassischen Reibungspunkte zwischen Kunde und Programmierer im Alltag sind Jens Ferner als ehemaligem Programmierer und Systementwickler hinlänglich bekannt und werden bei der Beratung berücksichtigt. Hinzu kommt eine ganz erhebliche Erfahrung aus zahlreichen geführten IT-Prozessen.

Der Vorteil ist dabei insbesondere, dass sie eben nicht technische Zusammenhänge oder Hintergründe langatmig erklären müssen, sondern das notwendige technische Verständnis der Softwareentwicklung bereits vorhanden ist.

In unserer Kanzlei werden bereits Programmierer, Systemhäuser und Softwarehäuser vertreten und beraten, die betroffenen Softwareprodukte reichen von Individualsoftware aus dem medizinischen Bereich bis hin zur für KMU entwickelte Apps. Rechtsanwalt Jens Ferner ist zudem Fachanwalt für Informationstechnologierecht und bietet damit die Qualifikation spezialisierten Wissens im IT-Vertragsrecht und Softwarerecht.


Beiträge bei uns zum Softwarerecht

Aufdrängen von Upgrade wegen angeblicher Sicherheitsprobleme wettbewerbswidrig

Einen ganz besonderen Fall hatte das OLG München (6 U 3509/19) zu entscheiden: Es ging um die Frage, wie man mit einem aufgedrängten Upgrade umgeht. Üblicherweise streitet man im Softwarerecht ja eher um das Gegenteil, nämlich um die Frage der Updatepflicht. Dabei ging es um ein Softwareunternehmen, das wohl einen orthopädischen Chirurgen angeschrieben und darauf…

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Haftung für Webseiten-Inhalte nach Hackangriff

Eine wichtige Entscheidung hat das OLG Hamburg (5 U 33/19) getroffen, dies hinsichtlich der urheberrechtlichen Haftung für Inhalte, die nach einem Hackangriff auf der eigenen Webseite stehen. Im Sachverhalt hatte ein Fotograf einen Webseitenbetreiber auf Unterlassung in Anspruch nehmen wollen, nachdem nach einem Hacker-Angriff unbemerkt ganz neue Seiten hochgeladen waren, auf denen auch das Foto…

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Softwaregeneriertes Bild nicht urheberrechtlich geschützt

Urheberrechtlicher Schutz für von Software generiere Grafik: Wenn mittels elektronischer Befehle eine digitale Abbildung eines virtuellen Gegenstandes erstellt wird, ist dies kein Erzeugnis im Sinne des § 72 UrhG – das ähnlich wie ein Lichtbild hergestellt wird. Dies gilt auch dann, wenn die Grafik wie eine Fotografie wirkt, da es auf das Ergebnis des Schaffensprozesses…

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Kündigungsschaden des Mietverkäufers oder Leasingegebers

Von beachtlicher praktischer Relevanz ist die Frage, wie sich ein Kündigungsschaden bei Mietkauf oder Leasing berechnet, insbesondere auch im Bereich des Softwarerechts. Der Bundesgerichtshof hat hierzu in ständiger Rechtsprechung festgehalten, dass der Kündigungsschaden des Mietverkäufers – ebenso wie der des Leasinggebers – konkret zu berechnen ist, falls sich eine von ihm verwendete Formularbestimmung über die…

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Bei Verkauf technischer Geräte kein Hinweis auf bestehende Sicherheitslücken nötig

Beim Oberlandesgericht Köln (6 U 100/19) ging es um die Frage, ob beim Verkauf von Smartphones auf im Rahmen des Betriebssystems bestehende Sicherheitslücken und fehlende Sicherheitsupdates hingewiesen werden muss. Die Entscheidung ist Wichtig, inhaltlich durchaus richtig – und offenbart durchaus kritisch zu hinterfragende Probleme im Umgang mit der Cybersicherheit. Passend dazu: Verkäufer muss nicht auf…

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Software: Anspruch auf Übergabe von Quelltext

Besteht ein Anspruch auf Überlassung des Quelltextes: In seiner bisher wohl einzigen Entscheidung zur Frage, ob bei einer im Rahmen eines Werkvertrages erstellten Software der Quelltext zu überlassen ist, hat sich der Bundesgerichtshof (X ZR 129/01) differenziert geäußert. (mehr …) „Software: Anspruch auf Übergabe von Quelltext“

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Bundesjustizministerium zu den weiteren Entwicklungen im IT-Sicherheitsrecht – Ausblick auf die Gesetzgebung im Cybercrime 2019

Im Nachgang zu dem „Doxing-Skandal 2018/2019“ hat das Bundesjustizministerium im Januar 2019 ein Thesenpapier veröffentlicht (unten als Download), dem weitere Maßnahmen einer eventuellen zukünftigen Gesetzgebung im Bereich IT-Sicherheit zu entnehmen sind. Dies sind in aller Kürze: IT-Sicherheit mit Updateverpflichtung: Es soll EU-weit einheitliche und rechtlich verbindliche Standards geben, die den Herstellern und Diensteanbietern klare Anforderungen…

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Abgasskandal: Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch Verwendung manipulierter Software

Unter anderem das Landgericht Kiel (12 O 371/17) hat die umfassende verbreitete Rechtsprechung aufgegriffen, derzufolge die Installation manipulierter Software eine zum Schadensersatz verpflichtende vorsätzliche sittenwidrige Schädigung darstellt. Diese fällt den Entwicklungsingenieuren des Herstellers, die für den Einbau der Funktion zur Manipulation der Emissionswerte auf dem Prüfstand verantwortlich sind, zur Last. Hieraus ergibt sich eine Haftung…

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