IT-Sicherheit & Cybersecurity

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IT-Sicherheit: Rechtsanwalt für Cybersecurity, BSI-Gesetz & IT-Sicherheitsgesetz

Rechtsanwalt Jens Ferner, Fachanwalt für Informationstechnologierecht, ist im Bereich der IT-Sicherheit tätig und ergänzt damit inhaltlich seine Tätigkeit im Bereich Cybercrime. Rund um Haftung, Strafbarkeiten und die rechtliche Absicherung im Bereich IT-Sicherheit und Cybercrime unterstützt Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner.

Rechtsanwalt für IT-Sicherheit & Cybersecurity

Die IT-Sicherheit gerät zunehmend in den Fokus des Gesetzgebers und ist darüber hinaus ein wirtschaftlicher Faktor. Rechtsanwalt Jens Ferner ist als Strafverteidiger und Fachanwalt für Informationstechnologierecht mit Spezialwissen im Bereich des IT-Strafrechts (“Internet-Strafrecht”, “Cybercrime”) und IT-Sicherheitsrecht (“Cybersecurity”) aktiv. Unternehmen und Geschäftsführer werden im Bereich IT-Sicherheit umfassend beraten.

Erste Hilfe zum Thema Cyberangriff:

Jens Ferner ist als Rechtsanwalt & Fachanwalt für Informationstechnologierecht spezialisiert auf den Bereich IT-Sicherheit, IT-Strafrecht & Cybercrime. Rechtsanwalt Jens Ferner bietet sowohl eine umfassende juristische Expertise im Bereich IT-Recht, IT-Sicherheit, Cybercrime & Datenschutzrecht als auch eine umfangreiche technischen Erfahrung als Programmierer, Linux-Systemadministrator & Sicherheitsberater inkl. Wissen in den Bereichen Netzwerksicherheit, IT-Forensik & IT-Risikomanagement.

IT-Sicherheit: Rechtsanwalt für IT-Sicherheit und Cybersecurity. Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner hilft im Bereich IT-Sicherheitsrecht

IT-Sicherheitsrecht

Im Bereich der Cybersecurity sind auf nationaler Ebene vor allem das BSI-Gesetz, die technischen Standards des BSI und das seit 2015 umgesetzte IT-Sicherheitsgesetz von Bedeutung, die europäische Vorgaben in Form der NIS-Richtlinie umsetzen.

Zur NIS-Richtlinie ist festzuhalten, dass IT-Sicherheit auch auf europäischer Ebene ein Thema mit hervorgehobener Bedeutung ist. Hier soll vornehmlich durch die “Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit” (“NIS-Richtlinie”) ein europaweit einheitlicher Standard geschaffen werden. Nachdem dieses Vorhaben über Jahre hinweg vor sich hindümpelte kam dann im Jahr 2016 der Durchbruch. Allerdings hatte der deutsche Gesetzgeber hier schon vorbereitend das IT-Sicherheitsgesetz erlassen, das bereits Teile der NIS-Richtlinie umgesetzt hatte.

Rechtsanwalt für IT-Sicherheit & Cybersecurity

Cybersecurity: Abgestuftes gesetzliches Sicherheitskonzept

In Deutschland besteht im Ergebnis im Bereich der Cybersicherheit (“Cybersecurity”) ein abgestuftes Sicherheitskonzept, das unterschiedliche Rahmenbedingungen je nach Dienst vorsieht. Es gibt so unterschiedliche Dienste, die teilweise ausdrücklich vorgesehen sind, aber auch sich als faktisches Ergebnis darstellen und für die dann jeweils eigene Sicherheitsstufen existieren:

  • Kritische Dienste (KRITIS), die in der Richtlinie als „wesentliche Dienste“ beschrieben sind;
  • digitale Dienste, hierzu gehören Online-Marktplätze, Online-Suchmaschinen und Cloud-Computing-Dienste, wobei es aber Ausnahmen für Kleinstunternehmer gibt;
  • Telemedien allgemein, für die im Telemediengesetz seit dem IT-Sicherheitsgesetz allgemeine Sicherheitsvorgaben gemacht werden.

Während KRITIS eine vorbeugende Pflicht zu Sicherheitsmaßnahmen trifft müssen digitale Dienst eher im Nachhinein agieren und sind grundsätzlich zu verschärfter Wahrung der Sicherheit angehalten und zum Einrichten von Konzepten für Notfälle, während auf schwächster Stufe allgemein Telemedien angehalten sind, gängige Sicherheitsstandards einzuhalten.


Beiträge bei uns zur IT-Sicherheit

  • Fahrlässige Tötung durch Schadsoftware im Krankenhaus?
  • Warnung vor Emotet und getarnten Word-DOCM Dateien (Update 2020)
  • Cybersecurity Act
  • ENISA
  • Cyberangriff: Was tun nach einem Hackerangriff?
  • Pflegevertrag für Telefonanlage und Hackerangriff
  • Internet-Betrug mit Corona-Soforthilfe
  • Fristlose Kündigung wegen Missbrauchs von Kundendaten
  • Einfluss technischer Norm auf Produktsicherheit
  • Bei Verkauf technischer Geräte kein Hinweis auf bestehende Sicherheitslücken nötig
  • Kommentar: IT-Sicherheit ist wie Hygiene – und es mangelt an der Seife
  • Restriktive Maßnahmen der EU gegen Cyberangriffe
  • Hackerangriff auf USB-Ladestation
  • Cybersecurity (k)ein Thema in der Medizin?
  • Kritische Infrastrukturen: Wie Mitgliedstaaten Betreiber wesentlicher Dienste ermittelt haben

  • Gesetzliche Grundlagen der IT-Sicherheit in Deutschland

    • BSI-Gesetz: Das BSI Gesetz kann im Kern als Definition der Rolle des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und Eckpfeiler der gesetzlich normierten IT-Sicherheit in Deutschland verstanden werden. Mehr zum BSI-Gesetz finden Sie hier von mir.
    • IT-Sicherheitsgesetz: Das IT-Sicherheitsgesetz ist kein eigenständiges Gesetz, sondern ein Artikel-Gesetz, mit dem das BSI-Gesetz im Jahr 2015 spürbar “aufgebohrt” wurde sowie das Telemediengesetz um den Aspekt IT-Sicherheit erweitert wurde. Zusätzlich ergehen Rechtsverordnungen. Mehr zum IT-Sicherheitsgesetz finden Sie hier von mir.
    • NIS-RichtlinieDie NIS-Richtlinie finden Sie hier von mir umfassend besprochen.
    • Gesetz zur Umsetzung der NIS-Richtlinieebenfalls in einem eigenen Artikel
    • Datenschutzgrundverordnung: Die Datenschutzgrundverordnung sieht in den Artikel 25, 32 DSGVO vor, dass Anbieter einen Schutz von Daten bei Erhebung und Verarbeitung sicher zu stellen haben.
    • Telemediengesetz: §13 Abs.7 TMG gibt für Telemediendiensteanbieter die klare Pflicht vor, Ihre Angebote nach dem Stand der Technik zu sichern – hier ist daran zu denken, dass dies dann auch für kommunizierende Software gilt die in Hardware verbaut ist (“Internet of Things”).
    • Produktsicherheitsgesetz: Das Produktsicherheitsgesetz sieht eine grundsätzliche Sicherheit von Produkten vor, hier werden die DSGVO und das TMG mit hineinspielen.

    Zumindest ein paar Sätze zu Standards in der IT-Sicherheit sind notwendig, dabei sind zwei Anlaufpunkte in den Fokus zu Rücken:

    1. Das BSI bietet mit den IT-Grundschutz-Katalogen eine Handreichung die als FUndament für die Praxis dienen.
    2. Das Angebot des BSI setzt letztlich die ISO-27000 Standards um, hier bietet sich über das Stichwort “Management für Informationssicherheit” ein geeigneter Einstieg.

    Zugehörige Downloads

    • pdf bgbl109s2821_54271
      BSI-Gesetz im BGBL 2009
      Dateigröße: 74 kB
    • pdf bgbl115s1324_109747
      Im Bundesgesetzblatt verkündetes IT-Sicherheitsgesetz
      Dateigröße: 88 kB
    • pdf 1804096
      IT-Sicherheitsgesetz: Gesetzentwurf der Bundesregierung
      Dateigröße: 445 kB
    • pdf digitale-agenda-im-fokus
      Digitale Agenda im Fokus
      Dateigröße: 1 MB
    • pdf bsi-lagebericht-it-sicherheit
      BSI Lagebericht: IT-Sicherheit Deutschland 2014
      Dateigröße: 2 MB
    • pdf COM_2013__48_final
      NIS-Richtlinie, Entwurf aus dem Jahr 2013
      Dateigröße: 210 kB
    • pdf st15229-re02.en15
      Text der NIS-Richtlinie mit Stand Dezember 2015
      Dateigröße: 366 kB
    • pdf fb_vorsicht-kartentricks_2016-03
      Das Faltblatt weist auf Gefahren hin, die das bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarte, ec-Karte oder per Lastschrift sowie der elektronische Zahlungsverkehr und die Nutzung von Zahlungskarten im Internet mit sich bringen. Es informiert, wie man sich vor dem Missbrauch der Zahlungskarte schützen kann und was zu tun ist, wenn eine Zahlungskarte verloren geht. Dazu werden die Telefonnummern der zentralen Sperrannahmedienste aufgeführt. Integriert ist auch ein "Notfall-Info-Pass" mit der Sperrnotrufnummer sowie der Möglichkeit, seine Kreditkarten- und Kontodaten einzutragen.
      Dateigröße: 1 MB
    • pdf ib_sicherheit_unbare_zahlungsmittel_2013_01
      Das Informationsblatt wendet sich an Gewerbetreibende mit dem Ziel, sie vor etwaigen Schäden durch den Missbrauch von Debitkarten (z.B. girocard, früher auch als ec-Karte bezeichnet) zu schützen. Es gliedert sich in vier Abschnitte. Zunächst wird das Phänomen kurz beschrieben und danach werden zwei verschiedene Fallvarianten dargestellt. Der dritte Teil enthält eine Reihe praktischer Tipps für Unternehmer, wie sie Betrugsfällen durch den Missbrauch zuvor gestohlener oder abhanden gekommener oder gefälschter Debit- und Kreditkarten vermeiden können. Im letzten Teil finden sich Hinweise für das Kassenpersonal, was beim Zahlungsvorgang zu beachten und wie im Verdachtsfall zu reagieren ist.
      Dateigröße: 292 kB