Rechtsanwalt für Arbeitsstrafrecht & IT-Arbeitsrecht

Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsstrafrecht und IT-Arbeitsrecht: unsere Kanzlei ist auf das Strafrecht spezialisiert und vertritt dabei im Wirtschaftsstrafrecht mit dem Schwerpunkt Arbeitsstrafrecht sowie bei Ordnungswidrigkeiten im Arbeitsrecht.

Wir bieten eine massive fachliche Expertise, insbesondere dort, wo es um Berührung zu Wirtschaftsstrafrecht und IT-Strafrecht geht – so bei Streit um Betriebsgeheimnisse nach einem Job-Wechsel oder Straftaten rund um Abgaben von Arbeitnehmern.

Rechtsanwalt für Arbeitsstrafrecht & IT-Arbeitsrecht
Fachanwälte für Strafrecht Ferner | 02404 92100

  • Strafverteidigung im Arbeitsstrafrecht von spezialisierten Strafverteidigern
  • Beratung von Unternehmen im Arbeitsrecht und IT-Arbeitsrecht von einem Fachanwalt für IT-Recht mit jahrelanger Erfahrung aus IT- und Arbeitsrechtsprozessen
  • Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt, Datenschutzstrafrecht, Lohnwucher, Ausbeutung der Arbeitskraft
  • Arbeitsschutz, Arbeitszeitgesetz, Arbeitnehmerüberlassung (AÜG), Mindestlohn
  • Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen
  • Unerlaubte Löschung oder Veränderung von Daten
  • Schwarzarbeit & Korruptionsstrafrecht
  • IT-Forensik & interne Ermittlungen
Rechtsanwalt für Arbeitsstrafrecht und IT-Arbeitsrecht: Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner ist Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsstrafrecht und IT-Arbeitsrecht

Fragen Sie Profis im Arbeitsstrafrecht und IT-Arbeitsrecht: Strafrechtliche Fragen im Kontext der Arbeit als Tätigkeit sind heute verbreitet, gleich ob Arbeitnehmer oder Geschäftsführer.

Streit rund um das Beschäftigungsverhältnis: auch im Strafrecht längst gefährlicher Alltag.

Die Streitfälle in unserer Kanzlei aus dem Arbeitsstrafrecht drehen sich vor allem um zwei Pole: Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter nach einem Jobwechsel und Verfahren gegen Arbeitgeber wegen der Beschäftigung von Menschen. Die Beratung im IT-Arbeitsrecht versucht hier schon im Vorfeld Streit zu vermeiden.

Beim Jobwechsel geht es dann regelmäßig um den Vorwurf des Geheimnisverrats, der Löschung von Daten, Einbehaltung von Hardware und auch den späteren Vorwurf der Bestechlichkeit. Wobei Staatsanwaltschaften sehr gerne den Eindruck einseitigen Ermittelns hinterlassen, da Arbeitgeber ja nicht lügen. Oder etwa doch?

Anders dagegen rund um die Beschäftigung: Der Vorwurf der Schwarzarbeit oder des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt trifft schon längst nicht mehr nur die Baubranche. Speziell in der IT-Branche besteht das Problem der Scheinselbstständigkeit, was bei größerem Beschäftigungsumfeld zu umfangreichen Verfahren führen kann. Wir haben in unserer Kanzlei selbstverständlich Großverfahren im Arbeitsstrafrecht geführt, speziell zum Vorwurf des §266a StGB in Kombination mit scheinselbstständigen Subunternehmern.

Rechtsanwalt für Arbeitsstrafrecht & IT-Arbeitsrecht 
Fachanwälte für Strafrecht Ferner | 02404 92100

Rechtsanwalt für Arbeitsstrafrecht & IT-Arbeitsrecht

Im Arbeitsstrafrecht samt IT-Arbeitsrecht beraten und vertreten wir Unternehmen, Arbeitnehmer und Geschäftsführer. Das Arbeitsstrafrecht ist dabei ein Schwerpunkt im Rahmen unserer Tätigkeit im Wirtschaftsstrafrecht.

Dabei darf das Arbeitsstrafrecht heute nicht mehr unterschätzt werden, eine Vielzahl von Straftatbeständen und Streitfällen droht, wobei ein allzu allgemeines Verständnis vom Strafrecht bei der Verteidigung nicht hilft. Der nahtlose Übergang von Fragen des IT-Rechts, Arbeitsrechts und Strafrechts wird bei uns im Rahmen von Strafverteidigungen hochqualifiziert bedient. Durch eine gute Beratung im IT-Arbeitsrecht im Vorfeld kann man viele Streitigkeiten dabei vermeiden.

Rechtsanwalt für Arbeitsstrafrecht: Rechtsanwalt und Strafverteidiger Ferner vertritt im Arbeitsstrafrecht

Wir bieten die umfangreiche Erfahrung als Strafverteidiger, die lange Jahre früher auch in Arbeitsgerichtsprozessen tätig waren und damit nicht nur strafverteidigend sondern auch im Vorfeld beratend unterstützen können.

IT-Arbeitsrecht

Das IT-Arbeitsrecht ist ein besonderer Bereich im Arbeitsrecht, dem sich Fachanwalt für Strafrecht und IT-Recht Jens Ferner seit Jahren widmet. Es geht hier um „digitale Fragen“ im Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Nach unserer Überzeugung können eine gute Beratung und eine gute Compliance Streit und Kosten vermeiden. In unserem Blog finden Sie Beiträge rund um das IT-Arbeitsrecht.

Zugriff auf Mails

Es fängt schon bei vermeintlichen Kleinigkeiten an: Wie ist damit umzugehen, dass der Arbeitnehmer ein Mailpostfach hat und krank oder gekündigt ist – wann kann wer auf welchem Weg Zugriff nehmen?

Mitarbeiterüberwachung

Gleich, ob es um die allgemeine Betriebssicherheit geht oder darum, dass man einem Mitarbeiter ein individuelles Fehlverhalten nachweisen muss: Die Mitarbeiterüberwachung wirft schnell Fragen dazu auf, was überhaupt zulässig ist – und wer die Kosten trägt.

Social Media und der Arbeitsplatz

Die „sozialen Medien“ sind zu einer Belastungsprobe für Arbeitsplätze geworden – weil die Erfahrung zeigt, dass Menschen sich dort ganz und gar nicht „sozial“ verhalten. Öffentliche Bloßstellungen, Hassreden, unerwünschte Eigenwerbung, all dies hat Konsequenzen. Mit gutem Compliance wie etwa Guidelines kann man Arbeitnehmer an die Hand nehmen und Frieden im Betrieb halten.

Fotos von Arbeitnehmers

Es ist eher Alltag als die Ausnahme, dass Fotos von Arbeitnehmern verwendet werden. Doch auch hier droht Ungemach: Wenn der Arbeitnehmer den Betrieb verlässt oder aus sonstigen Gründen einen Sinneswandel durchmacht, gibt es Streit um die Verwendung von Bildern.

Im Arbeitsstrafrecht sind wir speziell bei folgenden hochgradig kritischen Bereichen verteidigend tätig:

  • Illegale Arbeitnehmerüberlassung (AÜG)
  • Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt (§266a StGB)
  • Geheimnisverrat
  • Verstoß gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG)
  • Ordnungswidrigkeiten und Straftaten nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG – Schwarzarbeit)
  • Whistleblower
  • Illegale Beschäftigung (§404 SGB III)
  • Untreue- und Korruptionsstraftaten zulasten des Unternehmens
  • Lohnwucher (§291 StGB)
  • Bestechung und Bestechlichkeit
  • Sonstige Ordnungswidrigkeiten im Kontext des Arbeitsrechts, etwa Arbeitszeitgesetz oder Arbeitsschutz

Kooperative Zusammenarbeit mit Kollegen im Arbeitsrecht

Im Arbeitsrecht ist es üblich, dass Unternehmen und Geschäftsführer längst arbeitsrechtlich vertreten sind – gleichwohl folgen Strafprozesse ganz eigenen „Spielregeln“. Die zivil- und arbeitsrechtlich aufgestellten Kollegen können an diesem Punkt zielgerichtet durch unsere auf die Strafverteidigung konzentrierte Tätigkeit unterstützt werden, wobei umfangreiche Erfahrung aus der früheren Tätigkeit im Arbeitsrecht mitgebracht wird.

Mandanten erhalten damit ein ideales Anwaltsteam und Kollegen haben nicht nur die Sicherheit professioneller strafrechtlicher Verteidigung, sondern auch die Sicherheit, dass nicht in bestehende Mandate hineingepfuscht wird – wir werben weder Mandanten ab noch äußern wir uns zu fachfremden Fragen außerhalb des Strafrechts.


Beiträge zum Arbeitsstrafrecht & IT-Arbeitsrecht

Verwertungsverbot bei Beweisen aus DSGVO-Verstoß

Beim Arbeitsgericht Mannheim (14 Ca 135/20) ging es um die Frage, ob ein Verwertungsverbot – hier hinsichtlich Sachvortrags – daraus folgt, dass eine Prozesspartei unter Verstoß gegen DSGVO-Grundsätze an einen Beweis gelangt ist. Nun ist dem deutschen Zivilprozessrecht ein „Sachvortragsverwertungsverbot“ fremd. Ein Verwendungs- und Verwertungsverbot kann mit dem Bundesarbeitsgericht aber dann in Betracht kommen, wenn…

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Erklärungsfrist für Kündigung aus wichtigem Grund bei Compliance-Untersuchung

Bei sogenannten internen Compliance-Untersuchungen („internal Investigations“) stellt sich mitunter die Problematik der Erklärung der Kündigung – wenn Arbeitnehmer hier mit rechtswidrigem Verhalten auffallen, wird der Arbeitgeber der fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund (§626 II BGB) greifen wollen, die aber binnen 2 Wochen ab Kenntnis von den für die Kündigung maßgeblichen Tatsachen erklärt sein muss. Das…

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Einführung elektronischer Zeiterfassung: Müssen alle nun „zurück zur Stechuhr“?

Der Arbeitgeber ist nach dem Arbeitsschutzgesetz (hier: § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG) verpflich­tet, ein System einzuführen, mit dem die von den Arbeitnehmern geleistete Arbeitszeit erfasst werden kann. Aufgrund dieser gesetzlichen Pflicht kann der Betriebsrat die Einführung eines Systems der (elektronischen) Arbeitszeiterfassung im Betrieb nicht mithilfe der Einigungs­stelle erzwingen. Ein entsprechendes Mitbestimmungsrecht besteht nur,…

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Schwarzlohn: Hochrechnung der Netto- auf Bruttolöhne

In Strafverfahren des Arbeitsstrafrechts wegen Schwarzlohns müssen die Gerichte die Höhe der vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträge (§ 266a Abs. 1, 2 StGB) bestimmen. Hierbei entspricht es den sozialversicherungsrechtlichen Vorgaben, wenn das Gericht von Nettoarbeitsentgelten ausgeht und hierauf im Abtastverfahren Lohnsteuern sowie Beiträge zur Sozialversicherung aufschlägt, um anschließend auf das derart ermittelte Bruttoarbeitsentgelt die im Tatzeitraum geltenden Sätze…

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Sachbezüge auf gesetzlichen Mindestlohn anzurechnen?

Ein Gastronom hatte seinen Arbeitnehmern freie Unterkunft und Verpflegung gewährt und diese Leistungen als geldwerte Vorteile auf den gesetzlichen Mindestlohn angerechnet. Ein Betriebsprüfer sah das allerdings anders – und zwar zu Recht, wie nun das Landessozialgericht Bayern (L 7 BA 1/22 B ER) entschieden hat. Denn nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (5 AZR 135/16) ist…

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Scheinselbstständigkeit eines Programmierers

Beim LSG Baden-Württemberg (L 8 BA 1374/20) ging es um die Frage der Scheinselbstständigkeit eines Softwareentwicklers. Dabei konnte das Landessozialgericht hervorheben, dass bei diesem Beruf ein durchaus gewichtiges Argument die Frage sein kann, ob Spezialkenntnisse – etwa hinsichtlich einer speziellen Programmiersprache – vorhanden sind. Grundsätzlich gilt bekanntlich, dass kein Indiz für eine selbstständige Tätigkeit ist,…

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