IT-Forensik & Internal Investigations

Unser Portfolio umfasst das Wirtschaftsstrafrecht, Cybercrime und IT-Recht – bei umfangreicher Erfahrung im Umgang mit Kriminellen und Ermittlern. So helfen wir Unternehmen, die mit Ermittlungen rechnen oder interne Untersuchungen anwaltlich begleitet wissen wollen.

IT-Forensik & Internal Investigations - Ferner: Rechtsanwalt für Strafrecht, Verkehrsrecht, IT-Recht Aachen

IT-Forensik: Was wir bieten

Wir nutzen ein Software-Produkt, das auch Ermittler einsetzen, um eine typischerweise zu erwartende Auswertung der Daten – etwa einer Arbeitsstation – zu erzeugen. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir leise und unauffällig vorhandene Daten und arbeiten mit Ihrer IT-Abteilung zusammen. Die aufbereiteten Daten werden von uns anwaltlich bewertet, um dann weitere Schritte zu planen.

  1. Vorbereitung: Analysieren
    Sie stellen uns Datensätze oder schon vorhandene Auswertungen zur Verfügung.
  2. Bewerten
    Die vorhandenen Daten werden von uns juristisch bewertet: Wo liegen mögliche eigene Strafbarkeiten und wo liegen datenschutzrechtliche oder arbeitsstrafrechtliche Minenfelder
  3. e-Evidence
    Als Nächstes wird juristisch bewertet, ob vorhandene Beweismittel gerichtsfest sind, also etwa in einem Straf-, Zivil- oder Arbeitsprozess verwertet werden dürfen.
  4. Vorbereitung
    Abschließend werden die nächsten juristischen Schritte mit Ihnen gemeinsam vorbereitet, etwa eruiert, wo Kündigungen sinnvoll sind oder Verteidigungen für Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer einzustilen sind.

DIgitale Beweismittel in der IT-Forensik

e-Evidence: Umgang mit digitalen Beweismitelln

Gerichtliche Verfahren basieren auf Beweisen, mit denen Schuld oder Unschuld einer Person zu beweisen ist oder über Ansprüche zu entscheiden ist. Ganz klassisch liegen Beweise in physischer Form vor, wie etwa in Dokumenten, Fotos oder mündlichen Zeugenaussagen.

Bei „e-Evidence“ geht es digitale Beweismittel: Diese werden aus elektronischen Geräten wie Computern und deren Peripheriegeräten, Computernetzwerken, Smartphones, Digitalkameras und anderen tragbaren Geräten (einschließlich Datenspeichern) und natürlich aus dem Internet erhoben. Die gespeicherten Informationen haben keine eigenständige physische Form, sondern liegen nur in digitaler Form vor.

In der Tat unterscheiden sich elektronische Beweismittel oft nicht von herkömmlichen Beweismitteln, da die Partei, die sie in ein Gerichtsverfahren einbringt, nachweisen muss, dass sie dieselben Umstände und Tatsachen wiedergeben wie zum Zeitpunkt der Straftat. Bei elektronischen Beweismitteln ist es von entscheidender Bedeutung, dass eine klare Beweiskette eingehalten wird, aus der hervorgeht, wer und wie das Beweismittel erlangt wurde, wo und wann das Beweismittel erlangt wurde, wer das Beweismittel gesichert hat und wer die Kontrolle oder den Besitz über das Beweismittel hatte. Die Abfolge der Beweiskette folgt der Durchsuchung, Beschlagnahme, Sicherung, Analyse und Vorlage vor Gericht. Mit anderen Worten: Es muss nachgewiesen werden, dass keine Änderungen wie Entfernungen oder Hinzufügungen stattgefunden haben oder auch nur haben könnten.

Rechtsanwalt für IT-Forensik & Internal Investigations

Vorbereitung ist der Kern guter Verteidigung von Unternehmen und Vorständen.

– Rechtsanwalt Jens Ferner