Rechtsanwalt für Kapitalstrafrecht

Rechtsanwalt für Kapitalstrafrecht, Verteidigung bei Mord und Tötungsdelikten. In der Anwaltskanzlei Ferner werden in Kapitalstrafsachen seit Jahrzehnten Verteidigungen geführt. Alle unsere Anwälte sind Fachanwälte für Strafrecht: Gerade beim Vorwurf eines Delikts verbunden mit der Tötung eines Menschen sind spezielle Kenntnisse erforderlich. In unserer Kanzlei finden Sie Ihren Rechtsanwalt für Kapitalstrafrecht bei Mord, Totschlag, fahrlässige Tötung, Körperverletzung oder Autorennen mit Todesfolge, Raub mit Todesfolge.

Rechtsanwalt für Mord und Tötungsdelikte im Raum Aachen
02404 92100 | Notruf: 0175 1075646

  • Fachanwälte für Strafrecht, spezialisiert auf Strafverteidigung
  • Tätig im gesamten Kapitalstrafrecht
  • Verteidigung bei Mord und Totschlag
  • ständige Fortbildung in Kommunikationspsychologie und Rechtsmedizin
Rechtsanwalt für Kapitalstrafrecht: Im Kapitalstrafrecht, also rund um Mord, Totschlag, fahrlässige Tötung, verteidigt Strafverteidiger Ferner

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Das Kapitalstrafrecht umfasst die schwerwiegenden Vorwürfe bei denen die Tötung eines Menschen im Raum steht: Mord, Totschlag, fahrlässige Tötung, Körperverletzung mit Todesfolge, Raub mit Todesfolge.

Mord und Totschlag

Verteidigung im Kapitalstrafrecht

Im Kapitalstrafrecht punktet nur, wer nicht alleine juristisches Fachwissen und rhetorische Kompetenz aufweist – sondern kriminalistisch denken kann und das Beweisantragsrecht beherrscht.

Im Gerichtssaal werden mitunter vorschnelle Schlüsse gezogen, die geprägt sind von dem Meinungsbild der Richter, die das Urteil fällen müssen. Der Kampf ums Recht wird hier schnell zum Kampf um wissenschaftliche Gewissheiten. Unsere Anwälte sind trittsicher im Umgang mit DNA, digitalen Beweismitteln und der prozessualen Frage, wie man Gericht zwingt sich mit Wahrheiten auseinanderzusetzen. So gibt Rechtsanwalt Jens Ferner Fortbildungen für Anwälte zum Beweismittelrecht!


Rechtsanwalt für Kapitalstrafrecht: Verteidigung bei Mord und Tötungsdelikten im Raum Aachen

Im Kapitalstrafrecht geht es um den schwerwiegendsten Vorwurf: Ein Mensch ist gestorben – dies kann auf Grund eines Versehens, etwa im Strassenverkehr, geschehen sein, oder auch vorsätzlich zielgerichtet mit Blick auf eine Tötung begangen worden sein. Wir helfen im Kapitalstrafrecht:

  • Mord
  • Totschlag
  • fahrlässige Tötung
  • Körperverletzung mit Todesfolge
  • Raub und Raub mit Todesfolge
  • Illegale Autorennen mit Todesfolge
  • Brandstiftung und Brandstiftung mit Todesfolge

Unsere auf die Strafverteidigung ausgerichtete Kanzlei verteidigt seit Jahrzehnten im Kapitalstrafrecht und bietet umfangreiche Erfahrung sowohl in der Strafverteidigung im Erkenntnisverfahren als auch in einer eventuellen späteren Revision. Unsere Strafverteidiger sind dabei nicht nur auf die Strafverteidigung fokussiert, sondern bieten die in Kapitalstrafsachen notwendigen zusätzlichen Qualifikationen, speziell in den Bereichen Kriminalistik und Kommunikationspsychologie, in denen wir uns ständig fortbilden.


Beiträge zum Kapitalstrafrecht

Körperverletzung mit Todesfolge

Damit beim Tatvorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge eine entsprechende Verurteilung erfolgen kann, muss als Folge der Körperverletzung tatsächlich auch der Tod eines anderen eingetreten sein. Hier aber gibt es Verteidigungspotential: Für eine Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) genügt es gerade nicht, dass zwischen der Körperverletzungshandlung und dem Todeserfolg ein schlicht ursächlicher Zusammenhang besteht, die…

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BGH: Wann liegt versuchte Anstiftung zum Mord vor?

Der Bundesgerichtshof (1 StR 405/12) hat sich recht prägnant zur Frage geäußert, wann eine versuchte Anstiftung – hier: zu einem Mord – angenommen werden kann: Der Tatbestand der versuchten Anstiftung nach § 30 Abs. 1 StGB knüpft allein an die abstrakte Gefährlichkeit des Tatverhaltens an, die darin liegt, dass derjenige, der einen anderen zur Begehung…

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Strafrecht: Objektive Gefährlichkeit des Handelns kann Rückschluss auf bedingten Tötungsvorsatz rechtfertigen

Der Bundesgerichtshof (4 StR 357/12) hat etwas scheinbar dogmatisches abgesegnet, was aber von besonderer Praxisrelevanz ist: Der BGH hat nunmehr endgültig abgesegnet, wenn Instanzgerichte bei Tötungsdelikten von der objektiven Gefährlichkeit des Handelns auf einen bedingten Tötungsvorsatz (und gerade nicht nur „bewusste Fahrlässigkeit“) rückschliessen. Die bemerkenswerte Entscheidung des BGH (Hervorhebung von mir): Bedingt vorsätzliches Handeln setzt…

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Hängt ihn höher: Von der Vergeltung im Recht

„Strafe muss wehtun“ titelt heute Jan Fleischhauer bei Spiegel-Online und will die These vertreten: „Sinn von Strafe ist nicht Besserung, sondern Vergeltung.“ – Eine gute Gelegenheit, das immer wieder, auch von Laien, diskutierte Thema kurz anzugehen. (mehr …) „Hängt ihn höher: Von der Vergeltung im Recht“

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BGH: Urteil im „Holzklotzfall“ ist rechtskräftig

Am Ostersonntag, dem 23. März 2008, ließ der Angeklagte bei Oldenburg einen 5,9 kg schweren und 24 cm hohen Holzklotz von einer Brücke auf die Bundesautobahn A 29 fallen und traf – wie von ihm gewollt – einen dort mit 130 bis 140 km/h fahrenden Pkw. Dieser war mit einem Ehepaar und dessen neun- sowie…

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Verdeckungsabsicht beim Mord

In Verdeckungsabsicht handelt auch derjenige, welcher – um der Strafverfolgung zu entgehen – das Opfer einer Straftat tötet, selbst wenn dieses die Tat bereits einer anderen Person mitgeteilt hatte,  jedoch allein aufgrund der Aussage eines solchen Zeugen vom Hörensagen die Tatumstände noch nicht in einem die Strafverfolgung  sicherstellenden Umfang aufgedeckt würden. BGH Urteil vom 1.2.2005,…

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