Rechtsanwalt für Korruptionsstrafrecht
Vorteilsnahme, Bestechung und Bestechlichkeit

Rechtsanwalt für Korruptionsstrafrecht gesucht? Das Korruptionsstrafrecht, der Vorwurf von Vorteilsnahme, Bestechung oder Bestechlichkeit, betrifft keine Kavaliersdelikte – hier drohen empfindliche Strafen und erhebliche finanzielle Einbußen. Im Wirtschaftsstrafrecht betrifft das Korruptionsstrafrecht einen wesentlichen Teil unserer Tätigkeit. Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Bestechung oder Bestechlichkeit suchen, stehen wir umgehend zur Verfügung.

Rechtsanwalt für Korruptionsstrafrecht
Fachanwälte für Strafrecht Ferner | 02404 92100

  • Korruptionsstrafrecht
  • Vorteilsnahme, Bestechung und Bestechlichkeit
  • Erfahrung im Kampf um den Berufsstand
  • Verteidigung aus einer Hand, nahtlose Zusammenarbeit mit Beratern im Arbeitsrecht und Zivilrecht
Rechtsanwalt für Korruptionsstrafrecht: Vorteilsnahme, Bestechung und Bestechlichkeit. Rechtsanwalt Ferner Alsdorf Aachen bei Korrutionsstraftaten.

Korruptionsvorwürfe sind ein überraschend komplizierter rechtlicher Bereich, der eine hinreichende strafrechtliche Erfahrung verlangt!

Rechtsanwalt für Korruptionsstrafrecht

Nehmen Sie den Vorwurf einer Vorteilsnahme, Bestechung oder Bestechlichkeit sehr Ernst, zumal oft weitere Straftaten wie Untreue oder Steuerhinterziehung mit betroffen sind, die zu einer Erhöhung der Strafe führen können. Was im Alltag oft als „Freundschaftsdienst“ gesehen wird, kann schnell das Erlangen oder Vergeben verbotener Vorteile sein – mit unscharfen Grenzen dazwischen.

In unserer auf die Strafverteidigung spezialisierten Kanzlei wird zielgerichtet im Korruptionsstrafrecht verteidigt. Seit Jahrzehnten sind wir verteidigend beim Vorwurf der Bestechung tätig und zu unseren Mandanten gehören etwa Behördenleiter, Polizisten, Schulleiter und Lehrer. Zielgerichtete Verteidigung beim Vorwurf der Korruption kann dabei die eigene berufliche und wirtschaftliche Zukunft retten, Strafverteidiger müssen hier aber auch in der Lage sein, ökonomisch zu denken, um eine Gesamtsituation nicht noch zu verschlimmern.

Wer sich im Korruptionsstrafrecht auskennt, sieht Lösungen, die auf den ersten Blick unrealistisch erscheinen. So konnten wir in Fällen noch Einstellungen erreichen, selbst nachdem die Anklage schon erhoben war – auch etwa in einem Fall der auf dem Papier umfangreichen vorgeworfenen Bestechung eines Behörden-Mitarbeiters.

„Besonders hässlich im Korruptionsstrafrecht sind die finanziellen Folgen, wenn etwa eine Einziehung droht oder gar ein Vermögensarrest erfolgt ist“

Korruptionsstrafrecht - Ferner: Rechtsanwalt für Strafrecht, Verkehrsrecht, IT-Recht Aachen

Fachanwalt für Strafrecht Jens Ferner

Korruption: Vorteilsnahme, Bestechung und Bestechlichkeit

Unter der „Korruption“ versteht man im Allgemeinen sowohl die Aktivität des „Gebenden“, als auch die des „Empfängers“. Hier wird unterschieden zwischen „aktiver Bestechung“ und „Bestechlichkeit“. Regelmässig wird hier bei durch einen der Beteiligten eine faktisch oder rechtlich vorhandene Macht- bzw. Vertrauensposition ausgenutzt.

Das deutsche Strafrecht kennt dabei gar kein allgemeines bzw. übergeordnetes Korruptionsstrafrecht, sondern normiert und bestraft das mit Korruption verbundene Unrecht durch verschiedene Tatbestände, überwiegend im Strafgesetzbuch. Der Begriff der „Korruption“ wird dabei vom Gesetz weder definiert noch im Strafrecht benutzt!

Die typischen Korruptionsdelikte im Strafgesetzbuch („Korruptionsstrafrecht“) sind:

  • § 331 StGB Vorteilsannahme
  • § 332 StGB Bestechlichkeit
  • § 333 StGB Vorteilsgewährung
  • § 334 StGB Bestechung
  • § 335 StGB Besonders schwere Fälle der Bestechlichkeit und Bestechung
  • § 335a StGB Ausländische und internationale Bedienstete
  • § 336 StGB Unterlassen einer Diensthandlung
  • § 337 StGB Schiedsrichtervergütung
  • § 108e StGB Abgeordnetenbestechung
  • § 108b StGB Wählerbestechung
  • § 299 StGB Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr (Angestelltenbestechung)
  • § 299a StGB Bestechlichkeit im Gesundheitswesen
  • § 299b StGB Bestechung im Gesundheitswesen
  • § 300 StGB Besonders schwere Fälle der Bestechlichkeit und Bestechung und im Gesundheitswesen

News zum Korruptionsstrafrecht

Hawala-System als kriminelle Vereinigung

Der Bundesgerichtshof konnte sich umfassend zur Thematik des „Hawala-Systems“ äußern. Dabei hob der BGH hervor, dass es sich bei einer, ein Hawala-System betreibenden, Organisation um eine kriminelle Vereinigung (§ 129 Abs. 2 StGB) handeln kann. Insbesondere kann, abhängig von den konkreten Tatumständen, ein über individuelle Einzelinteressen hinausgehendes übergeordnetes gemeinsames Interesse am Fortbestand des Hawala-Systems bestehen. Zudem…

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Strafrecht: Ehrenamtlicher Bürgermeister ist Amtsträger im Sinne des StGB

Der BGH (5 StR 200/14) hält in aller Kürze fest: Als ehrenamtlicher Bürgermeister (§ 68 Abs. 3 NGO in der Fassung vom 15 28. Oktober 2006) war (…) Ehrenbeamter (…) und als solcher Amtsträger nach § 11 Abs. 1 Nr. 2 lit. a StGB (vgl. BGH, Urteil vom 3. Dezember 1987 – 4 StR 554/87,…

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Untreue durch Schmiergeldzahlungen

Mit ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann eine, in den Feststellungen erfolgte, pauschale Betrachtungsweise hinsichtlich des zugeflossenen Vorteils nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofsinsbesondere dann genügen, wenn an den Treunehmer im Rahmen eines von ihm für seinen Treugeber vermittelten Vertragsschlusses eine „Schmiergeldzahlung“ fließt, die aus den Leistungen des Treugebers an dessen Geschäftspartner bewirkt wird (BGH, 5 StR…

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Bestechlichkeit durch Inaussichtstellen der Förderung der Karriere gegen sexuelle Gefälligkeiten

Der Bundesgerichtshof (6 StR 52/20) hat klar gestellt, dass wenn ein Beamter, dem insoweit zumindest die Möglichkeit der Einflussnahme zu Gebote steht, die Förderung der Karriere einer Bediensteten bei Stellenbesetzungen gegen sexuelle Gunstgewährung in Aussicht stellt, dies den Tatbestand der Bestechlichkeit auch dann erfüllt, wenn die konkrete Art der Förderung im Unbestimmten bleibt: Anders als…

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Vorteilsannahme

Strafbarkeit der Vorteilsannahme: In rechtlicher Hinsicht ist bei einem Vorwurf der Vorteilsannahme Vorteilsannahme (§ 331 Abs. 1 StGB)eine Strafbarkeit auf den ersten Blick recht einfach zu prüfen: Geprüft werden muss ob der Beschuldigte Amtsträger im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c StGB war und sich als solcher für seine Dienstausübung einen…

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