Namensrecht: „Anderson“ ist kein zulässiger deutscher Vorname

Anwalt für Familienrecht in Alsdorf: In der Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf finden Sie Ihre Rechtsanwälte zum gesamten Familienrecht – Scheidung, Unterhalt, Seniorenrecht: Die Rechtsanwälte in der Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf stehen Ihnen im Familienrecht zur Verfügung.

Familienrechtliche Themen: FAQ zur Scheidung | Scheidung | Unterhalt | Trennungsjahr | Schenkung
Besprechungstermin in Alsdorf vereinbaren: 02404-92100 | Anwalt für Familienrecht in Alsdorf

Beachten Sie, dass wir ausnahmslos keine Beratung per Mail anbieten und dass wir nicht tätig sind, wenn sich Gerichtsstand oder Auftraggeber ausserhalb der Regionen Aachen, Heinsberg, Düren, Düsseldorf oder Köln befinden.

Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist es nicht zulässig, einem Jungen den Vornamen „Anderson“ zu geben. Dieser Name ist in Deutschland nur als Nachname gebräuchlich.

Das OLG hat darauf hingewiesen, dass es keine gesetzliche Regelungen über die Wahl des Vornamens gibt. Vornamen können daher grundsätzlich frei gewählt werden. Die Gerichte haben jedoch Regeln entwickelt, die die Freiheit der Namenswahl beschränken. So darf der Name das Kind nicht der Lächerlichkeit preisgeben. Er muss auch erkennen lassen, ob das Kind ein Junge oder ein Mädchen ist. Im vorliegenden Fall kam ein weiterer Grundsatz zur Anwendung: Namen, die als Familienname verwendet werden, dürfen nicht als Vorname gewählt werden. Zwar gibt es hiervon Ausnahmen: Namen, die traditionell sowohl als Vor- als auch als Nachname gebräuchlich sind (z.B. „Martin“ oder „Werner“), dürfen als Vorname gewählt werden. Für „Anderson“ trifft das aber nicht zu. Dieser Name ist in Deutschland bislang nur als Familienname gebräuchlich, nicht aber als Vorname (OLG Karlsruhe, 11 Wx 101/02).