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Scheidung

Kindesunterhalt: Für Klassenfahrt und Nachhilfeunterricht muss extra gezahlt werden

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf: 02404 92100

Die Kosten einer Klassenfahrt und eines vorübergehenden Nachhilfeunterrichts eines Kindes können dem unterhaltspflichtigen Vater gegenüber als Sonderbedarf geltend gemacht werden. Dieser muss sich dann neben seinen regelmäßigen Unterhaltszahlungen zusätzlich zur Hälfte an den Kosten beteiligen. Denn Kosten für eine Klassenfahrt und Nachhilfeunterricht sind nicht vorhersehbar.

Sie können deshalb bei der Festlegung des laufenden Unterhalts nicht berücksichtigt werden:

  • Selbst wenn feststeht, dass Schulkinder in der Regel Klassenfahrten unternehmen, ist nicht von vornherein absehbar, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Häufigkeit diese stattfinden und welche Kosten sie verursachen.
  • Unvorhersehbar und unkalkulierbar sind auch die Aufwendungen für Nachhilfeunterricht. Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) sind diese ebenfalls als Sonderbedarf anzusehen, solange nicht absehbar ist, dass die Nachhilfe einen Dauerzustand darstellt, sondern lediglich der zeitlich begrenzten Überbrückung vorübergehender Schulschwierigkeiten dient (BGH, Beschluss vom 25.9.2002).
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Von Rechtsanwalt Jens Ferner

Rechtsanwalt Jens Ferner ist Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht in der Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf. Spezialgebiete von RA JF: Cybercrime, IT-Sicherheit, Softwarerecht, BTM-Strafrecht, Jugendstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht.

Unsere Rechtsanwälte sind spezialisiert auf Strafverteidigung im gesamten Strafrecht und IT-Recht, speziell bei Softwarerecht, DSGVO & IT-Vertragsrecht - mit ergänzender Tätigkeit im Arbeitsrecht sowie im digitalen gewerblichen Rechtsschutz. Sie möchten unseren News folgen:  Wir bieten einen Telegram Kanal sowie ein LinkedIn-Profil.