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Ers­te Er­geb­nis­se des Deut­schen Vik­ti­mi­sie­rungs­sur­vey 2017 ver­öf­fent­licht

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf: 02404 92100

Wie sicher fühlen sich die Menschen in Deutschland? Welche Erfahrungen als Opfer einer Straftat haben sie gemacht? Unterscheidet sich das Gefühl der Sicherheit von der Wahrnehmung tatsächlicher Kriminalitätsrisiken? Antworten auf diese und andere Fragen zur Wahrnehmung von Kriminalität liefert der Bericht zum „Deutschen Viktimisierungssurvey 2017“ (DVS), aus dem heute in der Bundespressekonferenz in Berlin zusammen mit der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erste Ergebnisse vorgestellt wurden.

Opferbefragungen geben Aufschluss über Trends der Kriminalitätsentwicklung und das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger. Sie sind eine Ergänzung zur PKS und ein wichtiges Mittel, um die Ausmaße und Folgen von Kriminalität abzuschätzen.

Deutschland ist im Hinblick auf die tatsächliche Kriminalitätsbelastung und die gefühlte Sicherheit der Menschen ein sicheres Land – das ist einer der zentralen Befunde der Umfrage. Das Unsicherheitsgefühl hat zwar im Vergleich zu 2012 leicht zugenommen, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Dr. Dina Hummelsheim-Doss, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für ausländisches und in Freiburg (MPI): „Neben dem Kriminalitätsaufkommen ist das Sicherheitsgefühl der Menschen ein wichtiger Indikator für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Auch die Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik wird hinsichtlich der Kriminalitätsentwicklung durch die Umfrage bestätigt – die Anzeigenbereitschaft hat sich gegenüber 2012 nicht verändert, was den Schluss zulässt, dass auch das Dunkelfeld konstant geblieben ist.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Menschen in Deutschland den Institutionen der Strafverfolgung, der Polizei im Allgemeinen, dem BKA, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten unter den verschiedenen Institutionen das höchste Vertrauen entgegenbringen.

BKA-Präsident Holger Münch: „Dieses Vertrauen gilt es zu erhalten: Durch eine professionelle, effektive, verhältnismäßige und immer rechtmäßige Polizeiarbeit, durch Ansprechbarkeit und Transparenz sowie durch den Nachweis der Handlungsfähigkeit sowohl in der analogen als auch in der digitalen Welt.“

Auch für die Zukunft ist es wichtig, auf aussagekräftige Opferbefragungen zugreifen zu können, sie vergleichbar zu halten und durch stetige Weiterentwicklung den gesellschaftlichen Bedürfnissen ihrer Zeit anzupassen. Ein regelmäßiger bundesweiter Viktimisierungssurvey „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ ist daher in Vorbereitung.

Quelle: Pressemitteilung des BKA

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Von Rechtsanwalt Jens Ferner

Rechtsanwalt Jens Ferner ist Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht. Spezialgebiete von RA JF: Cybercrime, IT-Sicherheit, Softwarerecht, BTM-Strafrecht, Jugendstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht. Er hält Fach-Vorträge als Dozent und publiziert zu den Themen Cybercrime, Strafprozessrecht, Cybersecurity und digitale Beweismittel inkl. Darknet- und Encrochat-Verfahren.

Unsere Rechtsanwälte sind spezialisiert auf Strafverteidigung im gesamten Strafrecht und IT-Recht, speziell bei Softwarerecht, DSGVO & IT-Vertragsrecht - mit ergänzender Tätigkeit im Arbeitsrecht sowie im digitalen gewerblichen Rechtsschutz.

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