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Transparenzreport

Die grossen Internet-Diensteanbieter halten jeweils einen Transparenzreport bereit, mit dem sich nachvollziehen lässt, wie viele Behördenanfragen und auch Anordnungen es gegeben hat. Diese Reports zeigen ein Stück weit auf, wie begehrt digitale Daten bei Behörden sind, wobei sich die Daten auf jeweilige Regionen und Länder herunterbrächten lassen. Insoweit ist daran zu erinnern, dass viele Internet-Dienste beispielsweise inkriminierte Daten automatisch an Polizeibehörden melden.

Die bekanntesten Anbieter sind:

Solche Transparenzberichte sind zumindest bedingt aussagekräftig und zeigen das enorme Interesse der Behörden auf. Dabei sollten Betroffene nie unterschätzen, welche Bedeutung solche Daten haben, in die man viel hinein interpretieren kann.

Google-Transparenzbericht
Google-Transparenzbericht: Auskunftersuchen Deutschland

Auch ein Löschen von Konten ist je nach Zeitpunkt nur sehr begrenzt hilfreich, da mitunter – wie Facebook offenlegt – gelöschte Konten bewusst verfügbar gehalten werden, damit man auf die Daten weiter zugreifen kann.

Facebook-Transparenzreport
Facebook-Transparenzreport: Aufrechterhaltene Daten (insgesamt)

Interessant ist auch die Aufschlüsselung, welche Art von Daten abgefragt wird, wie man es etwa bei Microsoft sehen kann:

Transparenzreport - Rechtsanwalt Ferner Aachen: Strafrecht, Verkehrsrecht, IT-Recht
Microsoft-Transparenzreport: Datenabfragen in Deutschland
Rechtsanwalt Jens Ferner: Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht
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