Kategorien
Cybercrime & IT-Strafrecht Technologierecht & IT-Recht

Bitcoin-Datenbanken: Liegt bekannter SCAM vor?

Bitcoins werden mitunter genutzt für SCAM, etwa die bekannte Porno-Mail-Masche oder im Zusammenhang mit Ransomware. Da bei Bitcoins Transaktionen offen einsehbar sind, kann zumindest nachvollzogen werden, ob Zahlungen bereits stattgefunden haben – inzwischen entstehen Datenbanken, die diesen Umstand nutzen um weitere Informationen zu sammeln und somit Einblick aber auch Abwehrmöglichkeit bieten.

Passend dazu auch: Wurde ich gehackt?

Die Idee ist relativ einfach: Man sammelt auf einer Webseite Meldungen zu einer Blockchain-Addresse, wertet die empfangenen Zahlungen automatisch aus und bietet somit zu jeder Adresse einen Überblick. Zwei Dienste sind mir dabei besonders ins Auge gesprungen:

  • Scam-Alert.IO
  • BitcoinAbuse.com

Bei Scam-Alert.io werden die Berichte zusammengefasst und es gibt sogar eine Top-Liste, die erschreckende Zahlen aufweist. Wirkliche Details gibt es allerdings nicht, man hat einfach einen guten Überblick und einen ersten Eindruck, ob die Adresse um die es gerade geht, bereits bekannt ist.

Rechtsanwalt in Alsdorf & Aachen für Strafrecht und Verkehrsrecht - digitale Technologien, Medien- & Urheberrecht, Verträge und Arbeitsrecht
Ansicht einer Meldung auf Scam-Alert.IO

Anders dagegen bei Bitcoin-Abuse, wo die Berichte von Betroffenen vollständig gezeigt werden. Der Vorteil ist, dass man sehen kann, welche Mails andere erhalten haben und dass es sich offenkundig um Massenmails handelt, was viele eingeschüchterte Betroffene beruhigen dürfte; ein erheblicher Nachteil hier ist aber – und das ist nicht zu unterschätzen – das hier Mailadressen von (vermeintlichen) Absendern genannt werden. Da nicht geprüft wird, ob die Mailadressen wirklich genutzt wurden oder nur als Fake benannt waren, besteht das erhebliche Risiko, dass hier Unbeteiligte Dritte in den Fokus geraten könnten. Ein unschöner Effekt.

Rechtsanwalt & Strafverteidiger bei Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf
Im Raum Aachen & Heinsberg als Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht Ihr Ansprechpartner im gesamten Strafrecht mit den Schwerpunkten Strafverteidigung & Cybercrime und Persönlichkeitsrecht. Weiterhin im Ordnungswidrigkeitenrecht, speziell bei Bußgeldern von Bundesbehörden. Er arbeitet zusammen mit Fachanwalt für Strafrecht Dieter Ferner, dem Kanzleigründer, der im Strafrecht und Verkehrsrecht tätig ist.
Termin vereinbaren: 02404-92100 | kontakt@kanzlei-ferner.de | Notruf für dringende Fälle
Rechtsanwalt Jens Ferner: Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht | Termin: 02404 92100 - Strafverteidger-Notruf: 02404 95998727
Letzte Artikel von Rechtsanwalt Jens Ferner: Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht | Termin: 02404 92100 - Strafverteidger-Notruf: 02404 95998727 (Alle anzeigen)

Rechtsanwalt Jens Ferner: Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht | Termin: 02404 92100 - Strafverteidger-Notruf: 02404 95998727

Von Rechtsanwalt Jens Ferner: Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht | Termin: 02404 92100 - Strafverteidger-Notruf: 02404 95998727

Im Raum Aachen & Heinsberg als Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht Ihr Ansprechpartner im gesamten Strafrecht mit den Schwerpunkten Strafverteidigung & Cybercrime sowie Arbeitsrecht und Persönlichkeitsrecht. Weiterhin im Ordnungswidrigkeitenrecht, speziell bei Bußgeldern von Bundesbehörden. Er arbeitet zusammen mit Fachanwalt für Strafrecht Dieter Ferner, dem Kanzleigründer, der im Strafrecht und Verkehrsrecht tätig ist.