Erstberatung & Kosten

Bei uns haben Sie keine Angst vor Kosten: Überraschende Kosten gibt es bei uns nicht, auch keine Fantasiepreise. Wir bieten Ratenzahlungen und haben feste Preise, mit denen wir uns dem Vergleich stellen – und die wir hier offen kommunizieren. Unsere Strafverteidigung gibt es ab 314 Euro inkl. USt.; und wenn Sie ein geringes Einkommen haben, sind wir auch auf Basis einer Pflichtverteidigung für Sie tätig, ohne Einschränkung. Kostenlose Erstberatung bieten wir aber nicht an.

Erstberatung & Kosten - Ferner: Rechtsanwalt für Strafrecht, Verkehrsrecht, IT-Recht Aachen
Besprechungsraum der Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf

Unsere Kosten

Klare Preise, ohne Werbenepp:

  • Bei uns ist jederzeit und problemlos eine Ratenzahlung möglich, nachdem ein angemessener Vorschuss gezahlt wurde
  • Bei schlichten Vergehen im Strafrecht sowie im Verkehrsrecht, Arbeitsrecht und bei Scheidungen berechnen wir lediglich die Kosten entsprechend dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz
  • Im IT-Recht werden nach Erstberatung individuelle Kostenvoranschläge erstellt, die Erstberatung von Verbrauchern im IT-Recht wird mit mindestens 150 Euro inkl. USt. berechnet (maximal 200 Euro inkl. USt.)
  • Wenn Sie sich keinen Anwalt leisten können, aber keine Pflichtverteidigung im Raum steht, vereinbaren wir mit Ihnen Abrechnung auf Basis der Gebühren eines Pflichtverteidigers
  • Jugendliche und Heranwachsende zahlen in Verteidigungen bei uns im Regelfall nur die Gebühren eines Pflichtverteidigers
  • Im Übrigen im Strafrecht: Verteidigung ab 314 Euro Vorschuss, klare Kosten mit Kostenvoranschlägen; keine überraschenden Rechnungen – Tätigkeit auch auf Basis einer Pflichtverteidigung

Sie wollen es billig?

Gut, schnell und günstig … ?

Sie müssen wissen, was Sie wollen: Die drei Wünsche „gut, schnell und günstig“ gibt es nie zusammen. Entweder es ist gut und schnell, dann ist es nicht günstig; und wenn es günstig und gut ist, wird es nicht schnell. Günstig und schnell gibt es dagegen nie zusammen mit Gut. Warum auch. Alleine dass wir Fachanwälte sind und uns jedes Jahr für viel Geld viele Stunden Fortbildung leisten, macht bereits einen Unterschied – und Sie haben selber die Wahl: Spezialisten mit laufender Fortbildung bei wenigen Fällen – oder Allgemeinanwälte, die auf Masse quasi alles bearbeiten.

Wir haben in unserer Kanzlei eine klare Entscheidung getroffen: Wir wollen gut arbeiten. Und damit sind die weiteren Optionen, siehe oben, eingeschränkt. Wenn Sie anwaltliche Beratung suchen, die „billig“ ist – oder gar „kostenlos“ – sind Sie bei uns falsch. Zu uns kommen Sie, wenn Sie individuelle, gute anwaltliche Arbeit zu fairen, transparenten Preisen wünschen.

Erstberatung bei Rechtsanwalt buchen

Rufen Sie unverbindlich an und vereinbaren einen Telefontermin mit einem unserer Anwälte. In einem ersten Gespräch am Telefon finden wir heraus, was ihre Bedürfnisse sind, ob wir helfen können und vereinbaren dann einen Termin für ihre anwaltliche Erstberatung. Und keine Sorge: Für dieses erste Telefonat berechnen wir natürlich nichts.

Was ist eine Erstberatung? Und wie teuer?

Die Erstberatung bei einem Rechtsanwalt ist das erste Gespräch bei einem Anwalt (dazu auch Erstberatung bei Wikipedia); sie ist im zeitlichen Umfang nicht limitiert und mit dem Bundesgerichtshof „eine pauschale, überschlägige Einstiegsberatung. Dazu gehört nicht, dass sich der Rechtsanwalt erst sachkundig macht oder dass er die Erstberatung schriftlich zusammenfasst“ (so BGH,  I ZR 137/05).

Kosten der Erstberatung: Die Kosten der Erstberatung setzt der Anwalt nach Ermessen fest, Sie liegen bei maximal 226,10 Euro inkl. UST. entsprechend § 34 RVG. Durch unsere pauschalen Sätze wissen Sie allerdings bei uns vorher, was auf Sie zukommt. Eine Hinweispflicht auf die Kosten gibt es übrigens ebenso wenig, wie einen Anspruch auf eine kostenlose Erstberatung. Der BGH stellt insoweit klar: „Auf die durch einen Vertragsschluss kraft Gesetzes entstehenden Anwaltsgebühren muss der Rechtsanwalt regelmäßig nicht ungefragt hinweisen, weil kein Mandant ein unentgeltliches Tätigwerden des Fachberaters erwarten darf und dessen gesetzliche Gebühren allgemein zu erfahren sind“ (siehe BGH, IX ZR 89/06).

Übrigens: Wir bieten bewusst keine ‚kostenlose‘ Erstberatung, weil wir glauben, dass solche Angebote Nepp sind – Anwälte haben laufende Kosten und müssen Geld verdienen, kostenlose Beratungen werden daher regelmäßig das Ziel haben, Mandate zu akquirieren.

Unsere Angebote zur Erstberatung

Erstberatung & Kosten - Ferner: Rechtsanwalt für Strafrecht, Verkehrsrecht, IT-Recht Aachen

Beratungshilfe

Wenn das Geld knapp ist, hilft der Staat mit Beratungshilfe: Sie holen sich beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein und werden dafür anwaltlich beraten. Mandate auf Basis von Beratungshilfe werden bei uns erst nach Vorlage des Beratungshilfescheins und ausschließlich rein digital, per Mail oder Telefon, geführt.

Erstberatung & Kosten - Ferner: Rechtsanwalt für Strafrecht, Verkehrsrecht, IT-Recht Aachen

Erstberatung für Verbraucher

Verbraucher benötigen einen Mix aus Leistung und angemessenen Kosten. Wir bieten daher abgestufte Preise: Die einfache Erstberatung erhalten Sie zum pauschalen Preis – Sie können auf Wunsch mehr Zeit, Einarbeitung oder ein Abschlussschreiben erhalten und zahlen entsprechend mehr. Bei einer vorhandenen Rechtsschutzversicherung kümmern wir uns um alles und Sie zahlen nicht zu (wenn keine Selbstbeteiligung vereinbart ist)!

Erstberatung & Kosten - Ferner: Rechtsanwalt für Strafrecht, Verkehrsrecht, IT-Recht Aachen

Für Unternehmen

Unternehmen haben komplexere Probleme und höhere Ansprüche, hier ist Geiz fehl am Platz und wir halten pauschale Pakete für Erstberatungen bereit. Im IT-Recht etwa für 357 Euro (inkl. UST), dabei sind enthalten neben einem ersten Vorgespräch (bis 20min) und einer ersten Einarbeitung noch ein weiteres, persönliches Beratungsgespräch (bis 40min) sowie ein Abschlussschreiben inkl. schriftlichem Summary, in dem ggf. noch vertiefende Ausführungen erfolgen. 

Häufige Fragen zu den Kosten eines Anwalts

Wie teuer ist ein Anwalt?

Anwaltliche Gebühren sind kein Fantasieprodukt, sondern durch ein Gesetz, das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, staatlich reguliert. Die Gebühren der Rechtsanwältin bzw. des Rechtsanwalts richten sich daher bei jedem Anwalt nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Das RVG sieht in vielen Bereichen die Vergütung nach dem Gegenstandswert vor (Zivilsachen), teilweise gibt es Rahmengebühren (Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht). Im gerichtlichen Verfahren spricht man dagegen vom Streitwert. Dieser wiederum ist Grundlage für die Gebührentabelle, aus der sich die Vergütung errechnet. Halten Sie sich vor Augen: Durch die gesetzlichen Gebühren bewegen sich alle Rechtsanwälte erst einmal im gleichen Kostenbereich!


Was kostet ein Anwalt nun konkret?

Im Strafrecht: Hier kommt es wegen der Rahmengebühren auf den Einzelfall an.

Im Zivilrecht: Die Kosten bestimmen sich insbesondere im Zivilrecht im Rahmen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes regelmäßig anhand des „Gegenstandswerts“, das ist der Betrag, um den es am Ende geht – etwa die Höhe der Summe die einfordert wird oder der Wert der Sache um die gestritten wird. Im Folgenden ein ausgewählter Überblick zu beispielhaften gesetzlichen Gebühren mit denen im Fall außergerichtlicher zivilrechtlicher Tätigkeit jedenfalls zu rechnen ist:

  • Gegenstandswert bis zu 500 Euro: 90,96 € (inkl. USt.)
  • Gegenstandswert bis zu 1000 Euro: 159,94 € (inkl. USt.)
  • Gegenstandswert bis zu 2000 Euro: 280,60 € (inkl. USt.)
  • Gegenstandswert bis zu 2500 Euro: 367,23 € (inkl. USt.)
  • Gegenstandswert bis zu 3500 Euro: 453,87 € (inkl. USt.)
  • Gegenstandswert bis zu 4500 Euro: 540,50 € (inkl. USt.)
  • Gegenstandswert bis zu 5500 Euro: 627,13 € (inkl. USt.)

Kann man die Gebühren eines Anwalts vorab berechnen?

Bei Fragen vorab zur Gebührenberechnung und der Gebührenhöhe finden Sie im Internet diverse RVG-Rechner, so beispielhaft unter

Beachten Sie bitte, dass die Gebühren vom Einzelfall abhängen, derartige Rechner sind nur geeignet, einen grundsätzlichen Überblick zu entstehenden Gebühren anhand von Streitwerten schaffen.


Ich bin Rechtsschutzversichert – was heisst das?

Vorab: In unserem Büro bieten wir im Zivilrecht eine unmittelbare Abrechnung mit dem Rechtsschutzversicherer an.

Ein verbreiteter Irrtum ist, dass bei einer Rechtsschutzversicherung der Rechtsanwalt nicht bezahlt werden muss oder nichts kostet – was teilweise auch an der Werbung mancher Versicherer liegt. Tatsächlich ist es mit einem Rechtsschutz so, wie sie es vielleicht von einer privaten Krankenversicherung kennen: Sie sind der Auftraggeber und damit der Kostenschuldner, also auch der Rechnungsempfänger.

Im Übrigen hat der Rechtsanwalt die Wahl, ob er mit dem Versicherer direkt abrechnet, oder mit Ihnen damit Sie dann (also ebenso, wie bei einer privaten Krankenversicherung) die Rechnung des Anwalts bei dem Versicherer zur Rückerstattung einreichen.

Wenn der Rechtsschutzversicherer zudem plötzlich doch nicht zahlt oder eine Selbstbeteiligung vereinbart ist, dann kommt in jedem Fall eine zu begleichende Rechnung an den Auftraggeber. Insbesondere ist es nicht so, dass wenn der Rechtsschutz doch nichts zahlt, in diesen Fällen dann der Rechtsanwalt auch bei Ihnen nichts abrechnet, die Tätigkeit also „kostenlos“ war. Der Rechtsschutzversicherer ist das Risiko des Mandanten, nicht das des Anwalts!


Was kostet ein Strafverteidiger?

Bei einer Strafverteidigung kommt es auf den jeweiligen Fall an – wenn es nicht nur um eine Bagatelltat geht, steht mitunter eine Pflichtverteidigung im Raum. Sie sind also nicht schutzlos und unsere Strafverteidiger schätzen gerne vorab ein, ob eine Pflichtverteidigung in Betracht kommt. Im Übrigen kommt es auf den Umfang und die Schwierigkeit der Sache an, eine vollständige Strafverteidigung inkl. Verhandlung vor Gericht wird aber mit jedenfalls 800 Euro (inkl. USt) anzusetzen sein, die Ihr Budget in jedem Fall hergeben muss. Mehr zu den Kosten eines Strafverteidigers hier bei uns.


Ich habe kein Einkommen – kann ich mir einen Rechtsanwalt leisten?

Wenn Sie kein Einkommen oder ein geringes Einkommen haben sind Sie nicht ohne Beratung oder anwaltlichen Beistand – es gibt für Menschen mit geringem Einkommen verschiedene staatliche Hilfen:

  • Die Beratungshilfe („Beratungshilfeschein“) für außergerichtliche Vertretung und Beratung;
  • die Prozesskostenhilfe (PKH) im Fall gerichtlichen Streits im Zivilrecht, Sozialrecht, Arbeitsrecht und Verwaltungsrecht;
  • die Verfahrenskostenhilfe (VKH) in Familiensachen;
  • die Pflichtverteidigung im Strafrecht

Pflichtverteidigung

Bei Strafverteidigungen gibt es keine Prozesskostenhilfe, sondern Sie erhalten wenn, dann einen Pflichtverteidiger! Ein Pflichtverteidiger ist, wenn Sie sich rechtzeitig darum kümmern, ein Strafverteidiger Ihrer Wahl, der auf Staatskosten beigeordnet wird. Informationen zur Pflichtverteidigung gibt es hier bei uns, wir stehen im Rahmen einer Beiordnung als Pflichtverteidiger ausdrücklich gerne zur Verfügung.

Wir beraten Sie in unserer Funktion als Strafverteidiger auch bezüglich der Frage einer möglichen Pflichtverteidigung – rufen Sie uns an, wir können einschätzen, ob eine Pflichtverteidigung realistisch ist und tun dies auch sehr gerne für Sie.

Beratungshilfe

Sie können bei Gericht, bei der „Rechtsantragsstelle“ einen Beratungshilfeschein holen. Dazu müssen Sie erklären, worum es geht und ihr Einkommen samt Ausgaben belegen. Wenn Sie dann einen Beratungshilfeschein haben, können Sie damit den Rechtsanwalt Ihrer Wahl aufsuchen – sofern der Rechtsanwalt in dem entsprechenden Rechtsgebiet überhaupt tätig ist natürlich. Manche Rechtsanwälte beantragen auch für Sie einen Beratungshilfeschein.

Bitte beachten Sie: Wir beantragen ausnahmslos keinen Beratungshilfeschein für Sie, hierzu sind wir auch nicht verpflichtet (§ 16a Abs.2 der Berufsordnung für Rechtsanwälte)

Prozesskostenhilfe oder Verfahrenskostenhilfe

Die Prozesskostenhilfe (PKH) gibt es in den gerichtlichen Verfahren außerhalb des Strafrechts; im Familienrecht heißt sie „Verfahrenskostenhilfe“. Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen kann diese beantragt werden, der eigene Rechtsanwalt wird dann von der Staatskasse bezahlt (der gegnerische Anwalt aber nicht!). Im Strafrecht gibt es keine Prozesskostenhilfe, sondern es muss geprüft werden, ob eine Pflichtverteidigung in Betracht kommt.

Das Problem bei der PKH aus Anwaltssicht ist, dass die PKH sinnvoll oft erst gewährt werden kann, nachdem der Anwalt bereits Arbeit erbracht hat – die PKH wird dann im Kontext eines Klageentwurfs oder einer Klageerwiderung beantragt. Nicht selten erklären sich Gerichte auch erst im mündlichen Termin, ob die PKH nun wirklich gewährt wird; vor dieser erheblichen finanziellen Unsicherheit möchten manche Rechtsanwälte vor dem ersten Arbeiten einen zumindest kleinen Vorschuss, was nachvollziehbar sein sollte.

Links zum Thema Beratungshilfe, PKH, VKH:


Der Wert anwaltlicher Beratung

Anwaltliche Beratung kostet Geld – und spart im Gegenzug Geld. Nicht zuletzt, weil man unsere Leistung sprichwörtlich nicht anfassen kann, sind viele damit überfordert, wirtschaftlich zu denken und „sparen“ an der falschen Stelle. Lassen Sie es uns an zwei Beispielen verdeutlichen.

Verteidigungsanzeige

Sie haben eine Klage auf Zahlung eines Kaufpreises erhalten, der Sachverhalt ist gar nicht komplex, Sie meinen dabei, berechtigt nicht bezahlt zu haben. Sie gehen zum Anwalt, der für 100 Euro erklärt, dass Sie sich schlicht irren. Ärgerlich, 100 Euro gezahlt für nichts? Falsch: Hätten Sie sich versucht zu verteidigen, wären neben 3 Gerichtskosten die vollen Anwaltskosten des Klägers angefallen. Ein Anwalt kann nun weiter helfen, indem er eine Taktik entwickelt, wie Sie mit möglichst wenig Kosten aus dem Verfahren herauskommen. Denn: Prozessuale Kosten sind komplex, während ein Anerkenntnis etwa die Terminsgebühr des Klägeranwalts entstehen lässt kann ein Versäumnisurteil im frühen Stadium zwar Gerichtskosten anheben, wohl aber Anwaltskosten senken.

Um es grob mit Zahlen zu untermauern: Wenn Sie auf Zahlung von 3000 Euro verklagt werden, kostet – bei voller Verhandlung – der gegnerische Anwalt 684,25 Euro und es fallen 357 Euro Gerichtskosten an, mithin 1041,25 Euro. Ein guter Prozessrechtler kann das, wenn Sie mitarbeiten, auf bis zu 367,23 Euro Anwaltskosten sowie 119 Euro Gerichtskosten reduzieren, in der Summe also auf 476,23 Euro. Wenn Ihr Anwalt nun 238 Euro „nimmt“, um Sie zu beraten, schlimmeres zu verhindern und die Sache zu beenden, zahlen Sie insgesamt also 714,23 Euro – statt 1041,25; Sie sparen also fast 400 Euro durch eine brauchbare Beratung, auch wenn Ihnen der Rat nicht gefiel und Sie die 400 Euro nicht ausbezahlt bekommen, sondern schlicht behalten. Aber Sie müssen den Verstand mitbringen, dies zu erkennen.

Strafverteidigung

Die Strafverteidigung verlangt noch viel mehr ab bei der Reflexion, denn auch hier gilt: Sachliches Arbeiten spart Geld und Lebenszeit. Schlechte Verteidigung, im verzweifelten aber dummen Ringen um einen Freispruch, kann den Unterschied zwischen einer Bewährungsstrafe und einer Haftstrafe ausmachen. Und auch wenn die Haftstrafe nicht vermeidbar ist: Wie viel ist Ihnen Ihre Lebenszeit in Freiheit wert? Ergibt es Sinn, am Verteidiger zu sparen, weil er „nur“ einige Jahre im Knast ersparen kann, wenn also etwa statt realistischer 9 Jahre plötzlich 4 Jahre im Raum stehen?

Ganz deutlich wird es auch bei der Fahrerlaubnis: So gefährden unberatene Betroffene, im verzweifelten Kampf gegen beschlagnahmte Führerscheine nur die Fahrerlaubnis endgültig. Ein erfahrener Verteidiger weiß aber, wie und in welchen Fällen man durch einen temporären Verzicht auf den Führerschein letztlich die Fahrerlaubnis „retten“ kann. Man spart sich insoweit erhebliche Zusatzkosten, auch wenn der Weg schmerzhaft ist. Oder mauschelt selber herum, „spart“ an fachkundiger Beratung und zahlt im schlimmsten Fall auf Jahre nur drauf.