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Anklageschrift

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf: 02404 92100

Was ist die Anklageschrift: Wenn die Ermittlungen genügenden Anlass zur „Erhebung der öffentlichen Klage“ geben, so erhebt die Staatsanwaltschaft entsprechend §170 Abs. 1 StPO diese „öffentliche Klage“ durch Einreichung einer Anklageschrift bei dem zuständigen Gericht. Das Gericht übersendet Ihnen die Anklageschrift dann zur Stellungnahme vor der Eröffnung. Dabei gibt es mit dem Gesetz einige Mindestanforderungen an die Anklageschrift, so muss sie ausdrücklich benennen

  • den Angeschuldigten,
  • die Tat, die ihm zur Last gelegt wird,
  • Zeit und Ort ihrer Begehung,
  • die gesetzlichen Merkmale der Straftat und
  • die anzuwendenden Strafvorschriften
  • die Beweismittel
  • das Gericht, vor dem die Hauptverhandlung stattfinden soll
  • der Verteidiger (wenn es einen gibt)

Gerade bei Tat, Tatzeit und Tatort muss genau hingesehen werden, hier gilt es, die so genannte Umgrenzungsfunktion der Anklageschrift im Blick zu haben. Dass eine Anklageschrift mitunter nicht unterschrieben ist, ist dagegen nicht genereller Kritik ausgesetzt.

Dazu auch bei uns:

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Von Rechtsanwalt Jens Ferner

Rechtsanwalt Jens Ferner ist Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht. Spezialgebiete von RA JF: Cybercrime, IT-Sicherheit, Softwarerecht, BTM-Strafrecht, Jugendstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht. Er ist Autor und hält Fach-Vorträge als Dozent zu den Themen Cybercrime, Strafprozessrecht, DSGVO, Cybersecurity und digitale Beweismittel inkl. Darknet- und Encrochat.

Unsere Rechtsanwälte sind spezialisiert auf Strafverteidigung im gesamten Strafrecht und IT-Recht, speziell bei Softwarerecht, DSGVO & IT-Vertragsrecht - mit ergänzender Tätigkeit im Arbeitsrecht sowie im digitalen gewerblichen Rechtsschutz.

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