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Anklageschrift

Was ist die Anklageschrift: Wenn die Ermittlungen genügenden Anlass zur „Erhebung der öffentlichen Klage“ geben, so erhebt die Staatsanwaltschaft entsprechend §170 Abs. 1 StPO diese „öffentliche Klage“ durch Einreichung einer Anklageschrift bei dem zuständigen Gericht. Das Gericht übersendet Ihnen die Anklageschrift dann zur Stellungnahme vor der Eröffnung. Dabei gibt es mit dem Gesetz einige Mindestanforderungen an die Anklageschrift, so muss sie ausdrücklich benennen

  • den Angeschuldigten,
  • die Tat, die ihm zur Last gelegt wird,
  • Zeit und Ort ihrer Begehung,
  • die gesetzlichen Merkmale der Straftat und
  • die anzuwendenden Strafvorschriften
  • die Beweismittel
  • das Gericht, vor dem die Hauptverhandlung stattfinden soll
  • der Verteidiger (wenn es einen gibt)

Gerade bei Tat, Tatzeit und Tatort muss genau hingesehen werden, hier gilt es, die so genannte Umgrenzungsfunktion der Anklageschrift im Blick zu haben. Dass eine Anklageschrift mitunter nicht unterschrieben ist, ist dagegen nicht genereller Kritik ausgesetzt.

Dazu auch bei uns:

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Von Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner

Kanzlei für Strafverteidigung, Verkehrsrecht und IT-Recht: Rechtsanwalt Jens Ferner ist Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht, spezialisiert auf Rechtsfragen im Strafrecht, Cybercrime, Wirtschaftsstrafrecht und IT-Recht. Er punktet zudem als Systementwickler mit zusätzlicher Fortbildung in IT-Sicherheit und IT-Forensik. Im IT-Recht inkl. Softwarerecht, Wettbewerbsrecht & Urheberrecht tätig ausschließlich für Unternehmen und Gewerbetreibende.

Strafrechtlicher Sofortkontakt: Unsere Strafverteidiger erreichen Sie unmittelbar unter 01579-2370323 oder notfall@ferner-alsdorf.de; bei uns gibt es keine kostenlose Beratung oder Tätigkeit