Kategorie: Künstliche Intelligenz (KI)

  • LLMs sind nicht die Technologie der Zukunft – sie sind das Benzin der digitalen Gegenwart

    LLMs sind nicht die Technologie der Zukunft – sie sind das Benzin der digitalen Gegenwart

    Seit dem Aufstieg der generativen KI-Modelle wie GPT-3 und GPT-4 wird oft suggeriert, dass wir es hier mit einer revolutionären, neuen Technologie zu tun haben. Doch was, wenn wir uns getäuscht haben? Was, wenn LLMs (Large Language Models) nicht die eigentliche Technologie sind, sondern lediglich eine Ressource – raffiniertes Produkt aus Daten, vergleichbar mit Benzin, das aus dem „Öl“ der digitalen Welt gewonnen wird?

    Eine solche Umdeutung kann tiefgreifende Folgen haben: wirtschaftlich, technologisch, regulatorisch und gesellschaftlich. Sie zwingt uns, die KI-Ökonomie neu zu denken – jenseits des Hypes. Ein Gedankenspiel.

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  • Hybride Kriegsführung 2.0: Russische Desinformation infiltriert Künstliche Intelligenz

    Hybride Kriegsführung 2.0: Russische Desinformation infiltriert Künstliche Intelligenz

    Künstliche Intelligenz (KI) ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug zur Optimierung von Geschäftsprozessen oder zur Unterstützung wissenschaftlicher Forschung – sie wird zunehmend auch zum Schlachtfeld geopolitischer Einflussnahme. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Russland wohl gezielt Desinformation in westliche KI-Systeme einspeist, um deren Antworten zu beeinflussen und propagandistische Inhalte als vermeintlich neutrale Information zu verbreiten. Die Untersuchung offenbart alarmierende Erkenntnisse über eine neue Dimension hybrider Kriegsführung.

    Update im Mai 2025: Eine aktuelle Analyse des DFRLab und CheckFirst zur russischen Pravda-Desinformationsinfrastruktur brachtete mehrere neue, über die bisher bekannten Fakten hinausgehende Erkenntnisse, die hier aufgenommen wurden.

    Hinweis: Zu dem Thema ist inzwischen auch mein juristischer Fach-Aufsatz „Cyberwar, Hackbacks und Desinformation – Juristische und technische Implikationen unklarer Begriffe“ im AnwZert ITR 3/2025 Anm. 2 erschienen.

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  • NVIDIA Omniverse: Rechtliche Herausforderungen für Unternehmen bei der Nutzung von Weltmodellen

    NVIDIA Omniverse: Rechtliche Herausforderungen für Unternehmen bei der Nutzung von Weltmodellen

    Das NVIDIA Omniverse ist im weitesten Sinne ein sogenanntes Weltmodell – Weltmodelle sind dabei der nächste große Schritt in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik. Sie ermöglichen es Maschinen, sich in einer simulierten Umgebung zu trainieren und inzwischen auch die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Welt zu verstehen, bevor sie in der realen Umgebung eingesetzt werden. NVIDIA Omniverse ist eine der führenden Plattformen in diesem Bereich, inzwischen erweitert um das auf physische Fähigkeiten ausgerichtete NVIDIA Cosmos, und bietet Unternehmen eine leistungsfähige Simulationsumgebung. Doch die Nutzung bringt auch erhebliche rechtliche Herausforderungen mit sich.

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  • Methodischer Leitfaden für den rechtsstaatlichen Einsatz neuer Technologien

    Methodischer Leitfaden für den rechtsstaatlichen Einsatz neuer Technologien

    Moderne Technologien haben das Potenzial, die Effizienz und Genauigkeit von Ermittlungen erheblich zu verbessern. Gleichzeitig werfen sie jedoch tiefgreifende Fragen zur Rechtmäßigkeit, Fairness und ethischen Vertretbarkeit ihrer Anwendung auf. Mit dem Leitfaden Assessing Technologies in Law Enforcement – A Method for Ethical Decision-Making, der unter der Federführung von Europol und der Strategic Group on Technology and Ethics erstellt wurde, liegt nun ein methodischer Rahmen vor, der die Einführung neuer Technologien in der Strafverfolgung systematisch bewertet.

    Der Leitfaden zielt darauf ab, Technologieentscheidungen nicht nur anhand juristischer Vorgaben, sondern auch nach ethischen Kriterien zu prüfen. Er liefert eine methodische Herangehensweise, um die Balance zwischen technologischer Effizienz und fundamentalen Rechten zu wahren. In einem Bereich, in dem gesetzliche Regelungen oft hinter der technologischen Entwicklung zurückbleiben, wird hiermit ein Instrument geschaffen, das ethische Reflexion und rechtsstaatliche Grundsätze in den Mittelpunkt stellt. Doch was bedeutet das konkret für juristische Fachleute, die sich mit der zunehmenden Technologisierung der Justiz und Strafverfolgung auseinandersetzen müssen?

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  • EuGH zur Transparenz von Scoring-Algorithmen: Datenschutz vs. Geschäftsgeheimnisse

    EuGH zur Transparenz von Scoring-Algorithmen: Datenschutz vs. Geschäftsgeheimnisse

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 27. Februar 2025 (Az. C-203/22) eine grundlegende Entscheidung zum Spannungsverhältnis zwischen Datenschutz und Geschäftsgeheimnissen getroffen. Im Zentrum des Verfahrens stand die Frage, inwieweit Betroffene Anspruch auf transparente Informationen über die Funktionsweise von Scoring-Algorithmen haben, die über ihre Kreditwürdigkeit entscheiden.

    Geklagt hatte eine Privatperson, deren Mobilfunkvertrag aufgrund einer automatisierten Bonitätsbewertung abgelehnt worden war. Sie forderte von der auswertenden Wirtschaftsauskunftei detaillierte Informationen darüber, wie ihr Score berechnet wurde. Das Unternehmen verweigerte die Auskunft mit der Begründung, dass die Offenlegung der Berechnungsmethoden ein Geschäftsgeheimnis darstelle. Der EuGH entschied nun, dass die betroffene Person ein weitreichendes Auskunftsrecht hat und die Offenlegung nicht pauschal mit dem Hinweis auf Geschäftsgeheimnisse verweigert werden darf.

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  • Künstliche Intelligenz und Justiz

    Künstliche Intelligenz und Justiz

    Die Justiz steht an einem technologischen Wendepunkt. Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine abstrakte Zukunftsvision mehr, sondern bereits ein Werkzeug, das in verschiedenen Bereichen des Rechtswesens Einzug hält. Von automatisierten Entscheidungsunterstützungssystemen über fortschrittliche Rechercheinstrumente bis hin zu datenbasierten Prognosemodellen – die Möglichkeiten, die KI für die Justiz bietet, sind vielfältig.

    Im Rahmen des JuLIA-Projekts wurde nun das Handbuch „Artificial Intelligence, Judicial Decision-Making and Fundamental Rights veröffentlicht, das die Auswirkungen von KI auf die Justiz aus einer interdisziplinären Perspektive analysiert. Insbesondere setzt man sich mit den Fragen auseinander, wie sich KI mit rechtsstaatlichen Prinzipien und dem Schutz der Grundrechte vereinbaren lässt. Es ist kein reines Forschungswerk, sondern eine praxisnahe Anleitung für Juristen, die sich mit der Implementierung und Regulierung von KI im Justizbereich auseinandersetzen müssen. EIn guter Grund es mal kurz hier vorzustellen.

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  • Internationale KI-Sicherheit: AI Safety Report 2025 mit Blick auf Unternehmen

    Internationale KI-Sicherheit: AI Safety Report 2025 mit Blick auf Unternehmen

    Der International AI Safety Report 2025, herausgegeben von einem internationalen Konsortium führender KI-Wissenschaftler und Experten, bietet eine wissenschaftlich fundierte Bestandsaufnahme der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Umgang mit KI. Das Ziel des Berichts ist es, eine globale, gemeinsame Wissensbasis zu schaffen, auf der sich effektive Strategien zur Risikominimierung und verantwortungsvollen Nutzung von KI entwickeln lassen.

    Doch was genau sind die Kernaussagen des Reports, und was bedeutet das (möglicherweise) für Unternehmen?

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  • Künstliche Intelligenz & Urheberrecht: US-Gericht sieht kein Fair-Use durch KI

    Künstliche Intelligenz & Urheberrecht: US-Gericht sieht kein Fair-Use durch KI

    Wie steht es um künstliche Intelligenz und Urheberrecht in den USA: In einem kürzlich entschiedenen Fall vor dem United States District Court for the District of Delaware ging es um den Konflikt zwischen traditioneller juristischer Recherche und KI-gestützter Automatisierung. Kläger war Thomson Reuters, das Unternehmen hinter der juristischen Datenbank Westlaw, das gegen das KI-Startup ROSS Intelligence klagte. Der Vorwurf: ROSS habe urheberrechtlich geschütztes Material aus Westlaw verwendet, um sein eigenes, konkurrenzfähiges Rechtsforschungs-Tool zu trainieren.

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  • Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit: Neuartige Bedrohung durch manipulierte ML-Modelle

    Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit: Neuartige Bedrohung durch manipulierte ML-Modelle

    Spannende Entwicklungen zu KI und IT-Sicherheit: Mit der wachsenden Verfügbarkeit von Open-Source-ML-Modellen entstehen auch vollkommen neue Angriffsvektoren. Aktuelle Erkenntnisse aus einer Sicherheitsstudie (dazu auch Heise) zeigen, dass Angreifer verstärkt ML-Plattformen wie Hugging Face ins Visier nehmen, um schädliche Modelle zu verbreiten. Die technischen Mechanismen hinter diesen Angriffen sind ein ernstzunehmendes Problem für Entwickler, insbesondere in sicherheitskritischen Anwendungen.

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  • Zulässigkeit der Bezeichnung von Presseartikeln als „computergeneriert“

    Zulässigkeit der Bezeichnung von Presseartikeln als „computergeneriert“

    Die Digitalisierung hat auch den Journalismus grundlegend verändert, wobei Künstliche Intelligenz (KI) natürlich eine zunehmende Rolle bei der Erstellung von Artikeln spielt. Schon jetzt werden wahrscheinlich sowohl einfache Meldungen als auch komplexere Berichte zumindest in Teilen durch Algorithmen generiert (etwa als Arbeitsbasis). Dies wirft eine Reihe rechtlicher Fragen auf – etwa dann, wenn darum gestritten wird, wie dies in die Öffentlichkeit getragen werden darf. Beim LG Berlin ging es wohl nun erstmals überhaupt um genau diese Frage.

    Mit seinem Beschluss vom 17. Januar 2025 (Az. 27 O 4/25 eV) hat das Landgericht (LG) Berlin II in einem einstweiligen Verfügungsverfahren klargestellt, dass die Bezeichnung von Presseartikeln als „computergeneriert“ unter bestimmten Umständen zulässig ist. Der Antrag eines Medienhauses, das sich gegen eine solche Bezeichnung gewehrt hatte, wurde abgewiesen.

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  • Schutz vor und Nachweis von LLM-Destillation

    Schutz vor und Nachweis von LLM-Destillation

    Im Bereich der künstlichen Intelligenz stellt sich – auch aufgrund aktueller Entwicklungen – die Frage, ob ein LLM durch Knowledge Destillation aus einem anderen Modell trainiert wurde. Dies ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern hat auch rechtliche und wirtschaftliche Relevanz.

    Unternehmen investieren erhebliche Mittel in die Entwicklung von KI-Modellen und möchten verhindern, dass ihre Modelle durch Destillation unrechtmäßig reproduziert werden. Ich möchte einen kurzen Überblick über die technischen Verfahren zur Identifikation von Destillation geben – und die rechtlichen Schutzmöglichkeiten sowie die prozessuale Beweisführung darstellen.

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  • Regulierung von künstlicher Intelligenz durch den AI-Act (KI-Verordnung, 2025)

    Regulierung von künstlicher Intelligenz durch den AI-Act (KI-Verordnung, 2025)

    Die KI-Verordnung (der „AI Act“) reguliert Entwicklung, Vertrieb und Einsatz von KI. Nun bringen es EU-Regeln mit sich, äußerst umfangreich und komplex zu sein – zwar bieten sich hier viele Hilfen beim Verständnis des Textes, aber gerade Laien sind schnell überfordert, die wesentlichen ersten Infos systematisch zu erfassen.

    Im Folgenden möchte ich eine kleine Hilfestellung geben, zum Orientieren für diejenigen, die sich mit der Entwicklung von KI beschäftigen. Hinweis: Beachten Sie den Beitrag dazu aus dem Jahr 2026.

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  • Urheberrecht und Künstliche Intelligenz

    Urheberrecht und Künstliche Intelligenz

    Rechtsanwalt zum Urheberrecht bei künstlicher Intelligenz: Systeme wie GPT, Stable Diffusion oder Midjourney können in Sekunden neue Texte, Bilder oder Musik erschaffen – auf Grundlage großer Mengen bereits existierender Werke. Doch wer ein KI-Modell trainiert, greift zwangsläufig auf bestehendes Wissen und kreative Leistungen Dritter zurück.

    Hier beginnt die juristische Debatte: Ist das Training mit urheberrechtlich geschützten Inhalten erlaubt, oder handelt es sich um eine rechtswidrige Nutzung? Die Diskussion dreht sich insbesondere um das deutsche und europäische Urheberrecht, die Reichweite der Text- und Data-Mining-Schranken sowie mögliche Vergütungsmodelle für Urheber.

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  • Künstliche Intelligenz und Vertragsrecht

    Künstliche Intelligenz und Vertragsrecht

    Ihr Rechtsanwalt für Vertragsrecht und künstliche Intelligenz: Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist eine der treibenden Kräfte der digitalen Transformation und ist in jedem größeren Unternehmen ein Thema. Doch wie so oft bei Technik geht es auch hier schnell nach dem Prinzip „erst mal machen“, vor allem weil man den Anschluss nicht verlieren möchte – da werden grundlegende Fragen zum Vertragsrecht schnell aus dem Blick verloren. Im Folgenden geht es um die wichtigsten vertraglichen Herausforderungen mit dem Versuch praxisorientierter Impulse für Softwareentwickler und das Management.

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  • DeepSeek – Political Correctness aus China

    DeepSeek – Political Correctness aus China

    Derzeit sorgt eine KI aus China namens DeepSeek für massive Verwerfungen: Deepseek bietet kostengünstige und leistungsstarke KI-Modelle, die in Benchmarks teilweise OpenAI’s GPT-4o und Anthropics Claude 3.5 übertreffen. Dabei sollte man vorsichtig sein, bevor man hier zu viel glaubt – oder unreflektiert das LLM einsetzt.

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