Kategorie: Künstliche Intelligenz (KI)

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf: Kontakt zu Rechtsanwalt Ferner im Raum Aachen

Rechtsanwalt Ferner in Alsdorf, Aachen; Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für IT-Recht in der Städteregion Aachen, leicht verfügbar für Betroffene in Alsdorf, Aachen, Würselen, Baesweiler, Herzogenrath, Eschweiler, Übach-Palenberg, Geilenkirchen und Aldenhoven
  • Designprinzipien für LLM-basierte Systeme des BSI

    Designprinzipien für LLM-basierte Systeme des BSI

    Ein aktuelles BSI-Whitepaper zu Designprinzipien für LLM-basierte Systeme mit „Zero Trust“-Ansatz enthält zentrale Empfehlungen zur sicheren Implementierung von KI-Systemen in Unternehmen und Behörden. Die Vorgaben reichen von der Authentifizierung und dem Input-/Output-Schutz bis hin zum Monitoring und Hintergrundwissen für die Awareness.

    Doch Vorsicht, diese Empfehlungen sind mehr als reine IT-Empfehlungen: Sie berühren unmittelbar haftungsrechtliche Fragen und betreffen die konkrete Umsetzung datenschutzrechtlicher Vorgaben gemäß Art. 25 DSGVO („Privacy by Design“ und „Privacy by Default“).

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  • Der Data Act ist da: Was er regelt – und was Unternehmen jetzt tun müssen

    Der Data Act ist da: Was er regelt – und was Unternehmen jetzt tun müssen

    Der Data Act (VO (EU) 2023/2854) ist seit dem 12. September 2025 in weiten Teilen anwendbar – mit dem erklärten Ziel, Datennutzung in Europa einfacher, fairer und interoperabler zu machen. Er richtet sich vor allem an Hersteller vernetzter Produkte, Dateninhaber und Nutzer, außerdem an Anbieter von Datenverarbeitungsdiensten (Cloud, PaaS, SaaS, IaaS). Die Verordnung ergänzt die DSGVO, sie ersetzt sie nicht: Wo personenbezogene Daten betroffen sind, gelten weiterhin die DSGVO-Spielregeln; der Data Act zielt primär auf nicht-personenbezogene Nutzungsdaten und damit verbundene Metadaten ab.

    Wer in diesen Kategorien fällt? Praktisch jedes Unternehmen, das smarte, datenproduzierende Güter herstellt oder betreibt – vom Industriegerät über Fahrzeuge bis zum Haushaltssystem – und alle, die entsprechende Cloud-Leistungen anbieten oder beziehen. Für Start-ups und Kleinstunternehmen gibt es punktuelle Ausnahmen, die Grundlinie bleibt aber: Datenzugang und -weitergabe sollen rechtlich und technisch möglich werden.

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  • KI-Deepfakes und Persönlichkeitsrecht: Schutz der eigenen Stimme vor KI-Nachahmung

    KI-Deepfakes und Persönlichkeitsrecht: Schutz der eigenen Stimme vor KI-Nachahmung

    Mit KI ist es längst nicht nur möglich, Gesichter zu klonen, sondern auch Stimmen täuschend echt nachzubilden. Damit rückt eine bislang kaum kodifizierte, aber fundamentale Facette der menschlichen Persönlichkeit ins Zentrum juristischer Auseinandersetzungen: das Recht an der eigenen Stimme.

    Die Rechtsprechung zu Deepfakes in Deutschland hat mit einem Urteil des Landgerichts Berlin II (Az. 2 O 202/24) eine erste Hürde genommen. Demnach ist die Verwendung einer KI-generierten, einer bekannten Stimme täuschend ähnlichen Audioversion – insbesondere zu kommerziellen Zwecken – ein rechtswidriger Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht, selbst wenn kein physischer Mitschnitt der Stimme erfolgt ist. Vielmehr genügt bereits die Verwechslungsfähigkeit der künstlichen Stimme, um rechtlichen Schutz auszulösen.

    Hinweis: Zum Thema Deepfakes beachten Sie bitte auch meine juristischen Fachaufsätze „Technischer und rechtlicher Überblick zu Deepfakes“ (Ferner, AnwZert ITR 20/2024 Anm. 2) sowie „Cyberwar, Hackbacks und Desinformation“ (Ferner, AnwZert ITR 3/2025 Anm. 2)

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  • KI im Visier der Cyberkriminalität

    KI im Visier der Cyberkriminalität

    Wie künstliche Intelligenz die Bedrohungslandschaft verändert: Cyberkriminalität war schon immer ein Wettrüsten zwischen Angreifern und Verteidigern. Doch seit künstliche Intelligenz in die Hände von Hackern, Betrügern und staatlichen Akteuren gelangt, hat sich das Spiel grundlegend verändert. Eine aktuelle Studie des KI-Unternehmens Anthropic, bekannt für sein Sprachmodell Claude, wirft ein beunruhigendes Licht auf die neuen Methoden, mit denen Kriminelle KI-Systeme missbrauchen. Die Ergebnisse zeigen: KI ist nicht länger nur ein Werkzeug für Effizienzsteigerung oder Forschung – sie wird zur Waffe. Und sie wird bereits eingesetzt, oft mit erschreckender Präzision.

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  • Gefahren generativer KI für Geist und Umwelt

    Gefahren generativer KI für Geist und Umwelt

    Wenn Sie über die Gefahren generativer KI nachdenken, kommen Ihnen sicherlich auch Themen wie Sicherheit und Datenschutz in den Sinn. Doch während diese Aspekte zweifellos wichtig sind, gibt es noch unmittelbarere und tiefgreifendere Gefahren: die Wirkung von KI auf den Menschen selbst und die Umwelt. Die Nutzung generativer KI, insbesondere von Large Language Models wie ChatGPT, hat messbare Auswirkungen auf unsere kognitiven Fähigkeiten, unseren Sprachgebrauch und die ökologische Bilanz unseres Planeten. Diese Effekte sind nicht nur theoretischer Natur, sondern werden durch aktuelle Studien und empirische Analysen belegt.

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  • Neue EU-Vorgaben für General-Purpose AI-Modelle

    Neue EU-Vorgaben für General-Purpose AI-Modelle

    Am 2. August 2025 beginnt eine neue Etappe der europäischen KI-Regulierung: Die Vorschriften des AI Acts zur sogenannten General-Purpose Artificial Intelligence (GPAI) treten in Kraft. Gemeint sind damit KI-Modelle, die nicht für einen spezifischen Zweck trainiert wurden, sondern grundsätzlich in verschiedensten Anwendungen eingesetzt werden können – etwa Sprachmodelle wie ChatGPT oder Bildgeneratoren wie DALL-E.

    Die Europäische Kommission verfolgt mit ihrer Regulierung ein ambivalentes Ziel: Einerseits soll Innovation ermöglicht und technologische Souveränität gestärkt, andererseits sollen Risiken für Grundrechte, Sicherheit und demokratische Ordnung minimiert werden. Der nun veröffentlichte Verhaltenskodex (Code of Practice) und die Leitlinien zur Auslegung der GPAI-Pflichten zeigen exemplarisch, wie komplex dieses Spannungsfeld ist – und wie sehr die praktische Umsetzung noch in der Schwebe hängt.

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  • OLG Köln: Meta darf Daten für KI-Training auf Opt-Out-Basis verwenden

    OLG Köln: Meta darf Daten für KI-Training auf Opt-Out-Basis verwenden

    Meta und das OLG Köln: Ein datenschutzrechtlicher Dammbruch? Am 23. Mai 2025 hat das Oberlandesgericht Köln im einstweiligen Rechtsschutz entschieden (AZ: 15 UKl 2/25 – Volltext der Entscheidung steht noch aus; danke an die Kollegen von TaylorWessing für den Bericht aus der Verhandlung), dass Meta – also der Betreiber von Facebook, Instagram und Whatsapp – vorerst Nutzerdaten aus öffentlich gestellten Profilen für das Training von KI-Modellen verwenden darf.

    Der Antrag der Verbraucherzentrale NRW auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wurde zurückgewiesen. Diese Entscheidung fügt sich ein in eine Serie datenschutzrechtlicher Grenzverschiebungen, die im Lichte der technologischen Dynamik, aber auch der politischen und wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse zu bewerten sind.

    Beachten Sie dazu auch meinen Aufsatz „Memorisierung in Large Language Models: Technische Grundlagen und urheberrechtliche Bewertung der Memorisierung bei LLM“ erschienen in Ferner, AnwZert ITR 5/2026 Anm. 3

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  • Entwurf einer KI-Verordnung: EU reguliert Einsatz künstlicher Intelligenz (2023)

    Entwurf einer KI-Verordnung: EU reguliert Einsatz künstlicher Intelligenz (2023)

    KI-Verordnung (KI-VO, auch AI-Act): Die EU möchte Entwicklung und Einsatz künstlicher Intelligenz regulieren. Hierzu liegt inzwischen ein Vorschlag für eine Verordnung über ein europäisches Konzept für Künstliche Intelligenz vor, wobei aus meiner Sicht zuvorderst besonders spannend die Frage sein dürfte, was man überhaupt unter künstlicher Intelligenz verstehen möchte.

    Im Übrigen ist es noch recht früh für eine umfassende Übersicht der KI-Verordnung. Wichtig ist: Es soll einen Katalog absolut verbotener Einsatz-Szenarien von KI geben, es soll eine „High-Risk“-KI geben, für die besondere Vorgaben gelten; darüber hinaus gibt es Transparenzpflichten bei eingesetzter KI.

    Update zum Stand der KI-Verordnung: Am 19.10.2022 hat die (tschechische) EU-Ratspräsidentschaft einen neuen Kompromiss vorgeschlagen, Ziel ist gegen Ende des Jahres 2022 eine Einigung für ein „KI-Gesetz“ zu finden. In dem 8. Vorschlag werden wesentliche Streitpunkte aufgegriffen. Am 11.5. wurde dann ein Kompromissvorschlag gefunden und beschlossen (der aber noch durch die weitere Gesetzgebung muss). Mehr dazu unten im Abschnitt „laufende Updates“.

    Hinweis: Hier geht es um den Entwurf einer Verordnung zur Regulierung von KI („KI-Verordnung“, auch „AI Act“). Dies ist nicht zu verwechseln mit dem zugleich laufenden Versuch der EU, zivilrechtliche Haftungsregelung für künstliche Intelligenz aufzustellen, dazu siehe beispielsweise den zwischenzeitlich beschlossenen Text hier.

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  • Wie Künstliche Intelligenz beim File Carving die digitale Spurensuche revolutioniert

    Wie Künstliche Intelligenz beim File Carving die digitale Spurensuche revolutioniert

    In der modernen Strafverfolgung ist das Dateisystem längst nicht mehr der verlässlichste Zeuge. Wer Spuren verwischen will, löscht Dateien, formatiert Speicher oder verschlüsselt ganze Datenträger. Doch selbst dann bleiben Fragmente zurück – Datenreste, die in den ungenutzten Sektoren einer Festplatte auf ihre Wiederentdeckung warten. File Carving ist die forensische Methode, genau diese digitalen Fossilien auszugraben. Mit Künstlicher Intelligenz wird dieses Puzzlen nun intelligenter – und effizienter. Aber vielleicht auch rechtlich problematischer.

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  • LLMs sind nicht die Technologie der Zukunft – sie sind das Benzin der digitalen Gegenwart

    LLMs sind nicht die Technologie der Zukunft – sie sind das Benzin der digitalen Gegenwart

    Seit dem Aufstieg der generativen KI-Modelle wie GPT-3 und GPT-4 wird oft suggeriert, dass wir es hier mit einer revolutionären, neuen Technologie zu tun haben. Doch was, wenn wir uns getäuscht haben? Was, wenn LLMs (Large Language Models) nicht die eigentliche Technologie sind, sondern lediglich eine Ressource – raffiniertes Produkt aus Daten, vergleichbar mit Benzin, das aus dem „Öl“ der digitalen Welt gewonnen wird?

    Eine solche Umdeutung kann tiefgreifende Folgen haben: wirtschaftlich, technologisch, regulatorisch und gesellschaftlich. Sie zwingt uns, die KI-Ökonomie neu zu denken – jenseits des Hypes. Ein Gedankenspiel.

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  • Hybride Kriegsführung 2.0: Russische Desinformation infiltriert Künstliche Intelligenz

    Hybride Kriegsführung 2.0: Russische Desinformation infiltriert Künstliche Intelligenz

    Künstliche Intelligenz (KI) ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug zur Optimierung von Geschäftsprozessen oder zur Unterstützung wissenschaftlicher Forschung – sie wird zunehmend auch zum Schlachtfeld geopolitischer Einflussnahme. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Russland wohl gezielt Desinformation in westliche KI-Systeme einspeist, um deren Antworten zu beeinflussen und propagandistische Inhalte als vermeintlich neutrale Information zu verbreiten. Die Untersuchung offenbart alarmierende Erkenntnisse über eine neue Dimension hybrider Kriegsführung.

    Update im Mai 2025: Eine aktuelle Analyse des DFRLab und CheckFirst zur russischen Pravda-Desinformationsinfrastruktur brachtete mehrere neue, über die bisher bekannten Fakten hinausgehende Erkenntnisse, die hier aufgenommen wurden.

    Hinweis: Zu dem Thema ist inzwischen auch mein juristischer Fach-Aufsatz „Cyberwar, Hackbacks und Desinformation – Juristische und technische Implikationen unklarer Begriffe“ im AnwZert ITR 3/2025 Anm. 2 erschienen.

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  • NVIDIA Omniverse: Rechtliche Herausforderungen für Unternehmen bei der Nutzung von Weltmodellen

    NVIDIA Omniverse: Rechtliche Herausforderungen für Unternehmen bei der Nutzung von Weltmodellen

    Das NVIDIA Omniverse ist im weitesten Sinne ein sogenanntes Weltmodell – Weltmodelle sind dabei der nächste große Schritt in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik. Sie ermöglichen es Maschinen, sich in einer simulierten Umgebung zu trainieren und inzwischen auch die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Welt zu verstehen, bevor sie in der realen Umgebung eingesetzt werden. NVIDIA Omniverse ist eine der führenden Plattformen in diesem Bereich, inzwischen erweitert um das auf physische Fähigkeiten ausgerichtete NVIDIA Cosmos, und bietet Unternehmen eine leistungsfähige Simulationsumgebung. Doch die Nutzung bringt auch erhebliche rechtliche Herausforderungen mit sich.

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  • Methodischer Leitfaden für den rechtsstaatlichen Einsatz neuer Technologien

    Methodischer Leitfaden für den rechtsstaatlichen Einsatz neuer Technologien

    Moderne Technologien haben das Potenzial, die Effizienz und Genauigkeit von Ermittlungen erheblich zu verbessern. Gleichzeitig werfen sie jedoch tiefgreifende Fragen zur Rechtmäßigkeit, Fairness und ethischen Vertretbarkeit ihrer Anwendung auf. Mit dem Leitfaden „Assessing Technologies in Law Enforcement – A Method for Ethical Decision-Making“, der unter der Federführung von Europol und der Strategic Group on Technology and Ethics erstellt wurde, liegt nun ein methodischer Rahmen vor, der die Einführung neuer Technologien in der Strafverfolgung systematisch bewertet.

    Der Leitfaden zielt darauf ab, Technologieentscheidungen nicht nur anhand juristischer Vorgaben, sondern auch nach ethischen Kriterien zu prüfen. Er liefert eine methodische Herangehensweise, um die Balance zwischen technologischer Effizienz und fundamentalen Rechten zu wahren. In einem Bereich, in dem gesetzliche Regelungen oft hinter der technologischen Entwicklung zurückbleiben, wird hiermit ein Instrument geschaffen, das ethische Reflexion und rechtsstaatliche Grundsätze in den Mittelpunkt stellt. Doch was bedeutet das konkret für juristische Fachleute, die sich mit der zunehmenden Technologisierung der Justiz und Strafverfolgung auseinandersetzen müssen?

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  • EuGH zur Transparenz von Scoring-Algorithmen: Datenschutz vs. Geschäftsgeheimnisse

    EuGH zur Transparenz von Scoring-Algorithmen: Datenschutz vs. Geschäftsgeheimnisse

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 27. Februar 2025 (Az. C-203/22) eine grundlegende Entscheidung zum Spannungsverhältnis zwischen Datenschutz und Geschäftsgeheimnissen getroffen. Im Zentrum des Verfahrens stand die Frage, inwieweit Betroffene Anspruch auf transparente Informationen über die Funktionsweise von Scoring-Algorithmen haben, die über ihre Kreditwürdigkeit entscheiden.

    Geklagt hatte eine Privatperson, deren Mobilfunkvertrag aufgrund einer automatisierten Bonitätsbewertung abgelehnt worden war. Sie forderte von der auswertenden Wirtschaftsauskunftei detaillierte Informationen darüber, wie ihr Score berechnet wurde. Das Unternehmen verweigerte die Auskunft mit der Begründung, dass die Offenlegung der Berechnungsmethoden ein Geschäftsgeheimnis darstelle. Der EuGH entschied nun, dass die betroffene Person ein weitreichendes Auskunftsrecht hat und die Offenlegung nicht pauschal mit dem Hinweis auf Geschäftsgeheimnisse verweigert werden darf.

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  • Künstliche Intelligenz und Justiz

    Künstliche Intelligenz und Justiz

    Die Justiz steht an einem technologischen Wendepunkt. Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine abstrakte Zukunftsvision mehr, sondern bereits ein Werkzeug, das in verschiedenen Bereichen des Rechtswesens Einzug hält. Von automatisierten Entscheidungsunterstützungssystemen über fortschrittliche Rechercheinstrumente bis hin zu datenbasierten Prognosemodellen – die Möglichkeiten, die KI für die Justiz bietet, sind vielfältig.

    Im Rahmen des JuLIA-Projekts wurde nun das Handbuch „Artificial Intelligence, Judicial Decision-Making and Fundamental Rights“ veröffentlicht, das die Auswirkungen von KI auf die Justiz aus einer interdisziplinären Perspektive analysiert. Insbesondere setzt man sich mit den Fragen auseinander, wie sich KI mit rechtsstaatlichen Prinzipien und dem Schutz der Grundrechte vereinbaren lässt. Es ist kein reines Forschungswerk, sondern eine praxisnahe Anleitung für Juristen, die sich mit der Implementierung und Regulierung von KI im Justizbereich auseinandersetzen müssen. EIn guter Grund es mal kurz hier vorzustellen.

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