Datenschutzstrafrecht und DSGVO‑Bußgelder
- Fachanwalt für Strafrecht & IT-Recht kombiniert technisches Verständnis und DSGVO-Wissen
- Verteidigung und Beratung in allen relevanten Bereichen: DSGVO, Geschäftsgeheimnisse, Datenlecks und Cybersicherheit sowie Bußgelder
- Erfahrener Umgang mit Hacking und Hackern
- Pauschale Gebühren zur Planbarkeit in Projekten
- Hochqualifiziert: Fachanwälte für Strafrecht

Datenschutzstrafrecht
Im Datenschutzstrafrecht verteidige ich Unternehmen, Geschäftsführer und IT‑Verantwortliche bei DSGVO‑Bußgeldern und strafrechtlichen Ermittlungen wegen Datenschutzverstößen. Als Fachanwalt für IT‑Recht und Fachanwalt für Strafrecht verbinde ich technisches Verständnis mit strafprozessualer Erfahrung – gerade bei Data Breaches, forensischen Analysen und Vernehmungen vor der Aufsichtsbehörde.
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf: Kontakt zu Rechtsanwalt Ferner im Raum Aachen
Achtung: Bis zum 01.09.26 übernehmen wir nur noch ausgewählte Strafverteidigungen und sind nur per Mail erreichbar!
- Spezialisierung auf Straf- & IT-Recht sowie Cybercrime
- Wir übernehmen von Privatpersonen ausschließlich Strafverteidigungen in ausgewählten Bereichen – und sind für Unternehmen im (Wirtschafts‑)Strafrecht, Softwarerecht inkl. IT-Vertragsrecht, Cyberstrafrecht und Cybersicherheitsrecht beratend tätig.
- Fachlich hochqualifiziert: Alle unsere Strafverteidiger sind Fachanwälte für Strafrecht; RA JF ist zudem Fachanwalt für IT-Recht mit fortlaufenden Publikationen und Lehrbeauftragter für IT-Compliance und Wirtschaftsstrafrecht (FH Aachen)
- Kontakt per Telefon indem Sie einen Rückruf buchen oder Mail an kontakt@ferner-alsdorf.de – Termine nur nach Vereinbarung und kein Kontakt per SMS!

Was ist das Datenschutzstrafrecht?
Rechtsanwalt für Datenschutzstrafrecht in Aachen plus DSGVO-Bußgeld: Rechtsanwalt Jens Ferner ist Fachanwalt für IT-Recht und Fachanwalt für Strafrecht. Damit ist er hochqualifizierter Ansprechpartner für Unternehmen bei Fragen im Datenschutzstrafrecht + IT-Sicherheit, Cybercrime. Datenschutzstrafrecht umfasst zum einen klassische Straftatbestände mit Datenbezug (etwa Verstöße gegen § 42 BDSG oder § 201a StGB), zum anderen Verfahren im Umfeld der DSGVO, in denen enorme Bußgelder und Einziehungen drohen. Typisch sind parallele Verfahren: die Aufsichtsbehörde prüft ein DSGVO‑Bußgeld, Strafverfolgungsbehörden ermitteln wegen Datenschutzstraftaten oder IT‑Sicherheitsvorfällen.
- Straftaten im Bereich Datenschutz: Unbefugte Datenweitergabe, unrechtmäßige Datenverarbeitung, Ausspähen und Abfangen von Daten.
- Ermittlungen und Durchsuchungen: Sicherstellung von Servern, Laptops, Backups und Logs, Auswertung durch IT‑Forensik.
- Maßnahmen der Aufsichtsbehörden: Untersagungsverfügungen, Auflagen, DSGVO‑Bußgelder gegen Unternehmen und Verantwortliche.
- Verteidigung im Straf- und Bußgeldverfahren: Stellungnahmen, Einspruch, Verhandlung vor Gericht, Schadensbegrenzung.
Als Fachanwalt für Strafrecht und für IT-Recht – und als Softwareentwickler – durchdringe ich technische Sachverhalte auf einer Ebene, die in der klassischen Strafverteidigung selten ist.
Hacking im Blog

- Cyberangriff im Unternehmen
- Unsere Hilfe bei einem Cyberangriff
- Datenleck: Herausforderungen für Unternehmen
- NIS2-Umsetzung in Deutschland 2026
- Fake News als Gefahr für Unternehmen
- IT-Forensik aus Sicht des Managements
- IT-Sicherheit im Arbeitsrecht
- Phishing-Seiten-Installation am Beispiel ZPhisher
- Bin ich von einem Hackangriff betroffen?
- Glossar zum Cybercrime mit klassischen Angriffsszenarien
- Strafbarkeit der Suche nach Sicherheitslücken
- Business-Continuity-Management
- Unser Hacker-Guide: Russland, Iran, Nordkorea und China
- Unser Ransomware-Guide:
Wenn die DSGVO wirklich drückt … helfe ich weiter.
Ihr Rechtsanwalt für Datenschutzstrafrecht, Fachanwalt für IT-Recht und Strafrecht Jens Ferner: Ich prüfe Bußgeldbescheide, entwickle eine Verteidigungsstrategie und vertrete Sie im Widerspruchs- und Klageverfahren. Nehmen Sie möglichst frühzeitig Kontakt auf, bevor Sie sich gegenüber der Aufsichtsbehörde umfassend einlassen. Dazu kommt meine unterstützende Tätigkeit nach einem Cyberincident oder Hackerangriff.
Verteidigung gegen DSGVO-Bußgelder
Bei DSGVO‑Verstößen drohen Bußgelder in erheblicher Höhe – oft zusätzlich zu Imageschäden und zivilrechtlichen Ansprüchen. Ich übernehme die Verteidigung gegen DSGVO‑Bußgelder gegenüber Aufsichtsbehörden und Gerichten, inklusive Prüfung von Verfahrensfehlern, Zuständigkeit und Bemessung der Geldbuße. Im Rahmen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) können Bußgelder verhängt werden, wenn diese Vorschriften verletzt werden:
Schutz von Betriebsgeheimnissen und Daten
Stehen Sie persönlich unter dem Vorwurf, ein Betriebsgeheimnis verraten zu haben? Oder möchten Sie als Unternehmen Ihre wertvollsten Informationen absichern, bevor etwas passiert? In beiden Fällen sind Sie bei uns richtig.
Wir unterstützen Sie in drei eng verzahnten Bereichen, in die stets auch die Cybersicherheit hineinspielt: dem Schutz von Betriebsgeheimnissen, der Verteidigung gegen den Vorwurf des Geheimnisverrats und dem juristischen Umgang mit Datenlecks – ob Sie angeklagt sind oder vorbeugend beraten werden möchten.
Das Geschäftsgeheimnisschutzgesetz hat den Schutz von Geschäftsgeheimnissen stark erweitert, verlangt von Betrieben aber auch, ihre Daten aktiv zu sichern. Denn im Streitfall prüft ein Gericht, ob die Schutzvoraussetzungen überhaupt vorlagen. Hier bieten wir Ihnen ganzheitliche Beratung an der Schnittstelle von IT-, Datenschutz- und Arbeitsrecht: von technischen und organisatorischen Maßnahmen über IT-Betriebsvereinbarungen, Vertragsklauseln und Wettbewerbsverbote bis zum Schutz eigener Entwicklungen wie Software vor unzulässigen Kopien.
Rechtliche Grundlage
Die Grundlage für den Geheimnisschutz bildet die sogenannte „Know-how-Richtlinie“, mit der der Geheimnisschutz europaweit vereinheitlicht wurde. In Deutschland gilt seitdem das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) – und damit eine klare Definition, wann etwas überhaupt ein Geschäftsgeheimnis ist. Diese Definition ist für beide Seiten entscheidend: Wer schützen will, muss ihre Anforderungen erfüllen. Wer sich verteidigt, kann genau hier ansetzen.
Hinzu kommt eine Vielzahl von Schutzrechten, die es zu sichern und durchzusetzen gilt. Dabei bieten wir eine echte Besonderheit: Wir unterstützen Ihre Zivilprozessrechtler durch inhaltlich überzeugende Arbeit im parallel laufenden Strafprozess – sei es über Strafanzeige und Nebenklage aufseiten des Geschädigten oder durch eine konsequente Verteidigung, wenn der Vorwurf gegen Sie selbst gerichtet ist.
Wann liegt ein Geschäftsgeheimnis vor?
Damit ein Geschäftsgeheimnis tatsächlich vorliegt, müssen mehrere Voraussetzungen zusammenkommen. Es muss eine Information mit wirtschaftlichem Wert geben, die gerade nicht allgemein bekannt ist. Ferner genügt ein berechtigtes Interesse an der Geheimhaltung allein nicht – es müssen auch besondere Geheimhaltungsmaßnahmen getroffen worden sein.
Genau diese Maßnahmen unterliegen rechtlichen Anforderungen, und auch das berechtigte Interesse steht auf dem juristischen Prüfstand. Für Unternehmen bedeutet das: Ohne nachweisbare Schutzvorkehrungen kein wirksamer Geheimnisschutz. Für Beschuldigte bedeutet es: Fehlt es an diesen Voraussetzungen, fehlt es oft auch am strafrechtlich relevanten Geheimnis – ein Ansatzpunkt, den wir in Ihrer Verteidigung konsequent prüfen.
News zum Datenschutzstrafrecht
- Schatten-KI im Betrieb
Während Schatten-IT – also die Nutzung nicht autorisierter Software oder Hardware – bereits seit Längerem bekannt ist, gewinnt nun ein verwandtes Phänomen an Bedeutung: Schatten-KI. Gemeint ist der Einsatz künstlicher Intelligenz durch Mitarbeiter ohne Wissen oder Genehmigung der Unternehmensführung. Eine aktuelle Umfrage zeigt auf, dass ein beträchtlicher Teil der Fachkräfte, insbesondere in MINT-Berufen, KI-Tools wie… Schatten-KI im Betrieb weiterlesen - Kontrollverlust, Authentifizierungslücke: Vodafone und das (bislang) wohl teuerste DSGVO-Bußgeld Deutschlands
Wer morgens sein Smartphone entsperrt und feststellt, dass die SIM-Karte kein Netz mehr hat, ahnt zunächst einen Funkmastausfall. Was hinter solchen Ausfällen stecken kann, ist weit bedrohlicher: Ein Angreifer hat die eigene Mobilfunkidentität übernommen, empfängt nun alle SMS – einschließlich der TANs für das Onlinebanking. Genau dieses Szenario stand im Mittelpunkt des größten DSGVO-Bußgeldbescheids, den… Kontrollverlust, Authentifizierungslücke: Vodafone und das (bislang) wohl teuerste DSGVO-Bußgeld Deutschlands weiterlesen - Databroker Files & ADINT: Smartphones als frei verfügbares Spionagewerkzeug
Aktuelle Enthüllungen, die französische, deutsche und internationale Journalisten im Dezember 2025 unter dem Titel Databroker Files veröffentlicht haben, zeigen ein Sicherheitsproblem von historischer Dimension: Sie belegen in krasser Form, wie Werbe- und Standortdaten, eigentlich für „personalisiertes Marketing“ erhoben, eingesetzt werden könnten, um Geheimdienstmitarbeiter, Militärangehörige und selbst das unmittelbare Umfeld von Präsident Emmanuel Macron bis an… Databroker Files & ADINT: Smartphones als frei verfügbares Spionagewerkzeug weiterlesen - Fake-Profile und Auskunftsansprüche
In einer Entscheidung des Landgerichts Koblenz vom 25. August 2025 (2 O 1/25) werden Fragen zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche bei der Verletzung absolut geschützter Rechte durch Fake-Profile in sozialen Medien thematisiert: Im Mittelpunkt steht die Auslegung des § 21 Abs. 2 TDDDG, der die Voraussetzungen für Auskunftsansprüche gegen Diensteanbieter regelt. Das Gericht verneint einen Anspruch… Fake-Profile und Auskunftsansprüche weiterlesen - Verhaltensbedingte Kündigung wegen gelöschter Katzenfotos
Die Frage, ob das Löschen betrieblicher Daten einen wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung darstellen kann, ist in der arbeitsrechtlichen Praxis von hoher Relevanz. Besonders brisant wird es, wenn der Vorwurf auf Indizien beruht und der Arbeitgeber den Sachverhalt nicht hinreichend aufklärt. Das Arbeitsgericht Bocholt hat in einem aktuellen Urteil (1 Ca 459/25) entschieden, dass… Verhaltensbedingte Kündigung wegen gelöschter Katzenfotos weiterlesen - CLOUD Act und EU-eEvidence VO im Vergleich
Europa bekommt die eEvidence-Verordnung, mit der auch grenzüberschreitende Zugriffe auf Daten möglich sind. Nun darf man fragen, ob das mit dem US Cloud Act vergleichbar ist … und vor allem: Taugt das zur Entschärfung der Kritik am US Cloud Act? Zwar bewegen sich der US CLOUD Act und die EU-eEvidence-Verordnung im selben Themenkomplex, dem grenzüberschreitenden Zugriff… CLOUD Act und EU-eEvidence VO im Vergleich weiterlesen

