Im Rahmen einer internationalen Aktion wurden laut EUROPOL mehrere Internetdomains beschlagnahmt, die von Cyberkriminellen für den Verkauf von Malware genutzt wurden. Diese Malware ermöglichte es den Cyberkriminellen, sich heimlich Zugang zu den Computern der Opfer zu verschaffen und sich mit diesen zu böswilligen Zwecken zu verbinden.
Am 7. Februar wurden im Rahmen der Operation zwei Verdächtige in Malta und Nigeria festgenommen. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, die Malware verkauft und Cyberkriminelle unterstützt zu haben, die die Malware für böswillige Zwecke nutzten.
Die Warzone RAT-Malware, ein hochentwickelter Remote Access Trojaner (RAT), wurde über Internetdomänen zum Kauf angeboten. Die RAT-Malware ermöglichte es den Cyberkriminellen, die Dateisysteme der Opfer zu durchsuchen, Screenshots anzufertigen, Tastatureingaben aufzuzeichnen, Benutzernamen und Passwörter zu stehlen und die Opfer über ihre Webkameras zu beobachten – alles ohne deren Wissen oder Zustimmung.
In diesem Zusammenhang berichtet das US-Justizministerium, dass www.warzone/ws und drei zugehörige Domains, auf denen die Warzone RAT-Malware zum Kauf angeboten wurde, beschlagnahmt wurden.
- Sommer: Unsere Arbeitsweise bei Hitzewellen – 24. Juni 2026
- Provision kassiert, Provision zurück: Widerrufsrecht beim Maklervertrag – 24. Juni 2026
- Berichterstattung: bewusst einseitig ist schon unwahr – 23. Juni 2026

