Können Maschinen Verantwortung übernehmen? Mit der Einführung des autonomen Polizeiroboters RT-G in China rückt diese Frage in den Fokus. Der kugelförmige Roboter kombiniert modernste KI-Technologie mit nicht-tödlichen Waffen und zeigt, wie nah wir einer technologischen Revolution in der Polizeiarbeit sind – und gleichzeitig, wie groß die rechtlichen und ethischen Herausforderungen werden.
In meinem neuesten Blog-Beitrag versuche ich einen genaueren Blick auf den RT-G, seine Funktionen zu werfen – und was diese Innovation für Europa und insbesondere für Deutschland bedeutet. Können wir autonome Entscheidungen von Maschinen in einem demokratischen Rechtsstaat verantworten? Welche Grenzen müssen gezogen werden?
Hochspezialisierter Fachanwalt für Strafrecht & IT-Recht: Rechtsanwalt Jens Ferner verteidigt Mandanten in komplexen Strafverfahren mit Spezialisierungen im Cybercrime und Wirtschaftsstrafrecht und berät im IT-Recht zu Softwarerecht samt KI, IT-Vertragsrecht und Cybersicherheit – mit der besonderen Stärke, juristische und technische Expertise als Softwareentwickler zu verbinden.
Als Lehrbeauftragter an der FH Aachen (Wirtschaftsstrafrecht und IT-Compliance) doziert er zu KI-Kompetenz und strategischem Denken und publiziert regelmäßig in straf- und IT-rechtlichen Fachaufsätzen sowie in der Kommentierung im BeckOK StPO (IT-Strafprozessrecht, digitale Beweismittel). Überdies beschäftigt er sich mit den rechtsstaatlichen Grundlagen moderner Arbeit und moderner Technologie – insbesondere mit der Frage, wie Bewusstsein, Verantwortung und Cybersecurity-Awareness im KI-geprägten Alltag Freiheitsräume und europäische Rechtsprinzipien sichern.