Achtung: Bis zum 01.09.26 übernehmen wir nur noch ausgewählte Strafverteidigungen und sind nur per Mail erreichbar!

Kategorie: IT-Sicherheit

Blog zu IT-Sicherheit & Cybersecurity: Rechtsanwalt Ferner im Cybersecurity Blog; der Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner berät Unternehmen rund um IT-Sicherheit und zum IT-Sicherheitsgesetz.

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf: Kontakt zu Rechtsanwalt Ferner im Raum Aachen

Achtung: Bis zum 01.09.26 übernehmen wir nur noch ausgewählte Strafverteidigungen und sind nur per Mail erreichbar!

Rechtsanwalt Ferner in Alsdorf, Aachen; Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für IT-Recht in der Städteregion Aachen, leicht verfügbar für Betroffene in Alsdorf, Aachen, Würselen, Baesweiler, Herzogenrath, Eschweiler, Übach-Palenberg, Geilenkirchen und Aldenhoven
  • Wenn unsichere Zugangssysteme zur Gefahr werden

    Wenn unsichere Zugangssysteme zur Gefahr werden

    Die Sicherheit von Unternehmen hängt längst nicht mehr nur von physischen Maßnahmen wie Wachpersonal oder Schlössern ab. Moderne Zugangskontrollsysteme (Access Management Systems, AMS), die vernetzt arbeiten und oft auf biometrischen Daten basieren, sind mittlerweile essenziell.

    Doch was passiert, wenn genau diese Systeme falsch konfiguriert und ungeschützt im Internet zugänglich sind? Eine aktuelle Untersuchung von Modat zeigt alarmierende Ergebnisse: Weltweit sind hunderttausende Mitarbeiterdaten und tausende Unternehmensstandorte aufgrund von Sicherheitslücken in AMS gefährdet. Die möglichen Folgen reichen von Identitätsdiebstahl über unerlaubten Zutritt bis hin zu erheblichen finanziellen Schäden und rechtlichen Konsequenzen.

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  • 3D-Druck auf dem Mond

    3D-Druck auf dem Mond

    Die Vision, 3D-Drucker auf dem Mond einzusetzen, hat in den letzten Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen. Was vor kurzem noch wie ein Kapitel aus einem Science-Fiction-Roman wirkte, rückt zunehmend in greifbare Nähe. Fortschritte in der additiven Fertigung sowie die erfolgreiche Erprobung dieser Technologie im Weltraum lassen erahnen, welche Möglichkeiten der 3D-Druck für die Raumfahrt bietet.

    Doch wo Chancen sind, lauern auch Gefahren – insbesondere im Bereich der Cybersicherheit. Der Schutz der sensiblen Druckdaten und die Integrität der Druckprozesse sind entscheidend dafür, ob die Idee einer autarken, durch 3D-Druck unterstützten Mondbasis Realität werden kann.

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  • Cyber Blueprint der EU: Strategische Weichenstellung für die Cyberresilienz

    Cyber Blueprint der EU: Strategische Weichenstellung für die Cyberresilienz

    Die EU hat erkannt, dass Cybersicherheit keine rein technische Herausforderung mehr ist, sondern eine strategische Frage von wirtschaftlicher Stabilität, geopolitischer Sicherheit und staatlicher Souveränität. Mit dem Cyber Blueprint, einer neuen Empfehlung des Rates, setzt die Europäische Kommission ein umfassendes Rahmenwerk für das Management von Cyberkrisen auf. Es ist ein klares politisches Signal: Die Bedrohungslage im digitalen Raum eskaliert, und ein koordiniertes Vorgehen ist dringend erforderlich.

    Dieses Dokument ist weit mehr als ein bürokratischer Leitfaden. Es beschreibt detailliert, wie die EU und ihre Mitgliedstaaten auf großangelegte Cyberangriffe reagieren sollen, welche Akteure involviert sind und welche Instrumente genutzt werden können, um Krisen zu bewältigen. Gleichzeitig liefert es Unternehmen eine Orientierung, um ihre eigene Cyber-Resilienz zu stärken und sich auf die neuen regulatorischen und operativen Anforderungen vorzubereiten. Doch was genau steckt hinter dieser Initiative, welche Schlüsselerkenntnisse lassen sich aus ihr ziehen, und was bedeutet sie konkret für Unternehmen?

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  • Neue US-Strategie gegenüber russischen Cyberbedrohungen

    Neue US-Strategie gegenüber russischen Cyberbedrohungen

    Die jüngsten Entwicklungen in der US-Cyberstrategie gegenüber Russland lassen aufhorchen: Unter der Führung der Trump-Administration erfolgt eine bemerkenswerte Kursänderung: Russland wird faktisch nicht mehr als ernstzunehmende Cyberbedrohung eingestuft.

    Diese Entscheidung birgt weitreichende Risiken für die digitale Sicherheit Europas, das traditionell stark von der transatlantischen Zusammenarbeit abhängig ist. In einer Zeit, in der Russland seine Cyberkapazitäten stetig ausbaut und offensiv einsetzt, wirkt der Rückzug der USA wie ein Sicherheitsvakuum. Für Europa ist dies ein Weckruf: Die digitale Selbstbehauptung ist keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

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  • Internationale KI-Sicherheit: AI Safety Report 2025 mit Blick auf Unternehmen

    Internationale KI-Sicherheit: AI Safety Report 2025 mit Blick auf Unternehmen

    Der International AI Safety Report 2025, herausgegeben von einem internationalen Konsortium führender KI-Wissenschaftler und Experten, bietet eine wissenschaftlich fundierte Bestandsaufnahme der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Umgang mit KI. Das Ziel des Berichts ist es, eine globale, gemeinsame Wissensbasis zu schaffen, auf der sich effektive Strategien zur Risikominimierung und verantwortungsvollen Nutzung von KI entwickeln lassen.

    Doch was genau sind die Kernaussagen des Reports, und was bedeutet das (möglicherweise) für Unternehmen?

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  • Cybersecurity in den USA: Zukunft zwischen Chaos und Konsolidierung

    Cybersecurity in den USA: Zukunft zwischen Chaos und Konsolidierung

    Die jüngsten Entwicklungen in der US-Regierung lassen tiefgreifende Umwälzungen im Bereich der Cybersecurity erwarten. Mit einer neuen politischen Ausrichtung, massiven Umstrukturierungen und kontroversen Personalentscheidungen ergibt sich ein komplexes Bild der Zukunft der Cybersicherheit in den Vereinigten Staaten. Insbesondere die Rolle von Elon Musks „Department of Government Efficiency“ (DOGE) sowie die neuen Kontrollmechanismen über Bundesbehörden werfen fundamentale Fragen auf. Wohin führt dieser Kurs? Und welche Konsequenzen hat er für Unternehmen, den öffentlichen Sektor und die allgemeine Sicherheitslage?

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  • TESCREAL im Wertekampf

    TESCREAL im Wertekampf

    Eine neue Ideologie macht sich in den Zentren technologischer Macht breit: TESCREAL. Das Kunstwort steht für eine Mischung aus Transhumanismus, Extropianismus, Singularitarismus, Kosmismus, Rationalismus, Effektivem Altruismus und Longtermism – kurz gesagt: eine techno-utopische Weltsicht, die darauf abzielt, den Menschen technologisch zu transformieren oder gar zu ersetzen.

    Ihre Anhänger sehen in der heutigen Menschheit lediglich eine Vorstufe, eine biologische Schranke auf dem Weg zu einer posthumanen Zukunft, in der Maschinen, künstliche Intelligenzen und digitale Wesen das Zepter übernehmen. Was auf den ersten Blick nach einer harmlosen Science-Fiction-Vision klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine gefährliche technokratische Ideologie, die nicht nur ethische Prinzipien missachtet, sondern gezielt staatliche Kontrollstrukturen abbauen will, um ihre Vision ungehindert zu verwirklichen.

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  • EU-US Data Privacy Framework wankt: Wie Trumps Politik europäische Unternehmen bedroht

    EU-US Data Privacy Framework wankt: Wie Trumps Politik europäische Unternehmen bedroht

    Die transatlantischen Datenströme stehen erneut vor einer Zerreißprobe. Nach den Enthüllungen von Edward Snowden und den darauffolgenden EuGH-Urteilen zu „Schrems I“ und „Schrems II“ war das EU-US Data Privacy Framework (DPF) der dritte Versuch, eine rechtskonforme Basis für Datentransfers zwischen der EU und den USA zu schaffen. Doch mit den jüngsten Entwicklungen unter der erneuten Präsidentschaft Donald Trumps wackelt diese Brücke mehr denn je.

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  • Schadensersatz bei CEO-Fraud: Sicherheitsvorkehrungen beim Versand von E-Mails mit Rechnungen

    Schadensersatz bei CEO-Fraud: Sicherheitsvorkehrungen beim Versand von E-Mails mit Rechnungen

    Die Streitfälle zu den Folgen eines erfolgreichen CEO-Fraud nehmen zu – nunmehr hat das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht (12 U 9/24) eine richtungsweisende Entscheidung zur Frage getroffen, welche Sicherheitsvorkehrungen beim Versand von E-Mails mit Rechnungsanhängen im geschäftlichen Verkehr erforderlich sind. Dabei wendete das OLG – nach meiner Sicht erstmals – die DSGVO zur Klärung dieser Frage an.

    Ausgangspunkt war ein Fall, in dem ein Kunde den Rechnungsbetrag nicht auf das Konto des tatsächlichen Gläubigers, sondern aufgrund einer unbefugt manipulierten E-Mail auf ein Konto eines Dritten überwies. Das Gericht hatte sich insbesondere mit der Frage auseinanderzusetzen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine solche Zahlung als Erfüllung im Sinne des § 362 Abs. 2 BGB gilt und ob dem Kunden ein Schadensersatzanspruch zusteht.

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  • Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit: Neuartige Bedrohung durch manipulierte ML-Modelle

    Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit: Neuartige Bedrohung durch manipulierte ML-Modelle

    Spannende Entwicklungen zu KI und IT-Sicherheit: Mit der wachsenden Verfügbarkeit von Open-Source-ML-Modellen entstehen auch vollkommen neue Angriffsvektoren. Aktuelle Erkenntnisse aus einer Sicherheitsstudie (dazu auch Heise) zeigen, dass Angreifer verstärkt ML-Plattformen wie Hugging Face ins Visier nehmen, um schädliche Modelle zu verbreiten. Die technischen Mechanismen hinter diesen Angriffen sind ein ernstzunehmendes Problem für Entwickler, insbesondere in sicherheitskritischen Anwendungen.

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  • Die Gefahr der simplen PIN

    Die Gefahr der simplen PIN

    Für viele Menschen ist der vierstellige PIN-Code die letzte Verteidigungslinie ihrer digitalen Identität. Ob Smartphone-Entsperrung, Bankautomat oder Online-Konto – dieser kurze Zahlenkombination soll Schutz bieten. Doch wie sicher ist sie wirklich?

    Eine Analyse von 29 Millionen PINs hat erschreckende Ergebnisse zutage gefördert: Fast jeder zehnte Mensch nutzt denselben Code – 1234. Auch andere Kombinationen wie 0000, 1111 oder einfache Muster wie 1212 sind auffällig oft vertreten. Diese Codes sind so vorhersehbar, dass sie kaum als Sicherheitsmaßnahme durchgehen.

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  • Sicherheitsvorschriften und Kündigungsschutz

    Sicherheitsvorschriften und Kündigungsschutz

    Ein Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Niedersachsen (Az.: 4 Sa 531/23) vom 29. Juli 2024 verdeutlicht die strengen Anforderungen, die an Arbeitnehmer im Umgang mit sicherheitskritischen Arbeitsmitteln gestellt werden. Zugleich zeigt die Entscheidung die Grenzen des Kündigungsschutzes bei groben Pflichtverletzungen auf.

    Der Fall betraf einen Kranführer, der durch mehrfaches fahrlässiges Verhalten die Betriebssicherheit gefährdet und dabei Leib und Leben anderer Mitarbeiter gefährdet hatte. Die außerordentliche Kündigung wurde vom Gericht bestätigt, da die Sorgfaltspflichtverletzungen als gravierend eingestuft wurden und keine Aussicht auf eine Verhaltensänderung bestand.

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  • Cyberversicherung: OLG Schleswig verwirft Berufung

    Cyberversicherung: OLG Schleswig verwirft Berufung

    Das OLG Schleswig (Az.: 16 U 63/24) hat nunmehr am 09.01.2025 entschieden, dass eine Versicherungsnehmerin keinen Anspruch auf Leistungen aus einer Cyber-Versicherung hat, weil der Vertrag wegen arglistiger Täuschung wirksam angefochten wurde – die geführte Berufung gegen die Entscheidung des Landgerichts Kiel wurde damit verworfen. Der Streit drehte sich um die unrichtige Beantwortung von Fragen im Versicherungsantrag, die zu einer Nichtigkeit des Vertrages führten.

    Bemerkenswert ist, dass das OLG Schleswig schon im letzten Jahr in einem Hinweisbeschluss diese Entscheidung in Aussicht gestellt hatte – offenkundig ist aber wohl die Revision zum BGH geplant. Damit dürfte der durch spannende Fall zu einer ersten höchstgerichtlichen Entscheidung hinsichtlich der Angaben gegenüber einer Cyberversicherung führen!

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  • OLG Celle zur Haftung der Bank bei CEO-Fraud

    OLG Celle zur Haftung der Bank bei CEO-Fraud

    Das Urteil des Oberlandesgerichts Celle vom 17. November 2020 (Az. 3 U 122/20) beleuchtet die komplexen rechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit CEO-Fraud, einer Betrugsmasche, bei der Kriminelle durch Täuschung Unternehmen und Banken zu unautorisierten Zahlungen bewegen. Das Urteil greift grundlegende Fragen zur Haftung von Zahlungsdienstleistern, zur Verantwortung von Kunden und zur gesetzlichen Risikoverteilung nach den §§ 675j, 675u und 676c BGB auf.

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  • Sicherheit für kritische Infrastrukturen: Die neue OT-Sicherheitsrichtlinie der CISA

    Sicherheit für kritische Infrastrukturen: Die neue OT-Sicherheitsrichtlinie der CISA

    Im Januar 2025 veröffentlichte die U.S. Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) zusammen mit internationalen Partnern eine wegweisende Anleitung mit dem Titel „Secure by Demand: Priority Considerations for Operational Technology Owners and Operators when Selecting Digital Products“. Ziel dieser Richtlinie ist es, Betreibern kritischer Infrastrukturen eine Grundlage für die Auswahl sicherer Operational-Technology-(OT-)Produkte zu bieten und gleichzeitig die Hersteller in die Verantwortung zu nehmen, Sicherheit als integralen Bestandteil ihrer Entwicklung zu verankern.

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