Einspruchsfrist gegen gerichtlichen Mahnbescheid versäumt!

Was mache ich, wenn ich die Frist für den Einspruch gegen einen gerichtlichen Mahnbescheid versäumt habe – wie können Sie helfen? Sie haben es versäumt, gegen einen Mahnbescheid Widerspruch einzulegen, oder einen Termin vor einem Gericht wahrzunehmen. Deshalb wird Ihnen in der nächsten Zeit ein Vollstreckungsbescheid oder ein Versäumnisurteil zugehen.

Verhalten nach Zugang des Versäumnisurteils/Vollstreckungsbescheids

Wenn Sie gegen den Vollstreckungsbescheid / das Versäumnisurteil vorgehen möchten, müssen Sie Einspruch einlegen. Damit ich die Rechtslage prüfen und Sie über den Einspruch beraten kann, ist es notwendig, dass Sie mich nach Empfang des Versäumnisurteils/Vollstreckungsbescheids umgehend (sofort) über mein Büro unter 02404-92100 informieren. Wir werden dann umgehend einen Besprechungstermin vereinbaren.

Einspruchsfrist

Die Einspruchsfrist beträgt zwei Wochen. Danach ist im Regelfall kein Einspruch mehr möglich.

Innerhalb der Frist von zwei Wochen muss der Einspruch beim zuständigen Gericht eingegangen sein. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie schnell auf die Zustellung des Vollstreckungsbescheides/Versäumnisurteils reagieren.

Wenn Sie nicht Einspruch einlegen, erhält der Vollstreckungsbescheid/das Versäumnisurteil Rechtskraft, gilt also endgültig.

Weiteres Vorgehen von mir

Ich werde prüfen, ob der Anspruch, der gegen Sie erhoben wurde, berechtigt ist. In diesem Falle werde ich Ihnen empfehlen, keine weiteren Maßnahmen einzuleiten und das Versäumnisurteil / der Vollstreckungsbescheid wird rechtskräftig.

Sollte der Anspruch aber unberechtigt sein, werde ich Einspruch einlegen und den Einspruch innerhalb der 2-Wochenfrist auch sofort begründen. Daraufhin wird in einem Klageverfahren vor dem zuständigen Gericht über den geltend gemachten Anspruch verhandelt.

Zu beachten ist, dass Versäumnisurteile und Vollstreckungsbescheide vorläufig und ohne Sicherheitsleistung vollstreckbar sind. Der Anspruchsteller kann daher die Zwangsvollstreckung gegen Sie betreiben, unabhängig davon, ob Einspruch eingelegt wird oder nicht. Gegen die Zwangsvollstreckung können Sie sich durch einen Vollstreckungsschutzantrag wehren. Ein solcher Antrag ist nur dann erfolgversprechend, wenn nachgewiesen wird, dass Ihnen durch die Zwangsvollstreckung ein nicht zu ersetzender Nachteil entsteht. Hierüber kann ich Sie gerne näher informieren.

Beachten Sie dazu auch von mir:

Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner
Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner
Rechtsanwalt Jens Ferner - Fachanwalt für Informationstechnologierecht: Ich biete eine fokussierte Tätigkeit auf den Bereich Strafrecht, IT & Medien. Ergänzend dazu bin ich im Arbeitsrecht & Vertragsrecht sowie für Verbraucher vor Ort im Familienrecht & Erbrecht tätig. Eine umfassende Betreuung von Handwerkern, Agenturen & Unternehmen wird geboten. Kern meiner Tätigkeit ist das Prozessrecht, ganz besonders im Bereich IT-Prozess sowie Klageabwehr im Zivilprozess. Besprechungstermin in Alsdorf vereinbaren: 02404-92100. Beachten Sie, dass wir ausnahmslos keine Beratung per Mail oder Telefon anbieten - es gibt in unserer Kanzlei auch keinerlei kostenlose Tätigkeit!