Gerichtlicher Mahnbescheid der Uniscore: Nun beim Amtsgericht Aachen

Rechtsanwalt Ferner Alsdorf - Vertragsrecht

Ich hatte über die Uniscore-Posse bereits berichtet (siehe hier): Ein Mandant bekam aus heiterem Himmel zwei Mahnbescheide wegen angeblich bestehender Forderungen die als Rechunngsnummer u.a. mit „Fieber“ betitelt waren. Er selbst konnte damit nichts anfangen, eine kurze Recherche zeigte dubiose Hintergründe zu der „Pressevertrieb Trave GmbH“, die angeblich die angebliche Forderung begründet haben will (dazu hier). Wie angekündigt berichte ich weiter zum Thema.

Nach dem gerichtlichen Mahnbescheid und dem von hier aus erfolgten Widerspruch hatte ich Abgabe an das Prozessgericht (Amtsgericht Aachen) beantragt. Das Amtsgericht Mayen als Mahngericht hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass die Angelegenheit an das AG Aachen abgegeben wurde und nun von dort aus bearbeitet wird. Ich bin nun gespannt, ob man auf der Gegenseite nun den angeblich bestehenden Anspruch begründet – oder ob ich als nächstes nach §697 III ZPO auch noch die mündliche Verhandlung selbst beantragen muss.

Weiterhin berichte ich in der Angelegenheit, sobald sich Neuerungen erheben. Betroffene jedenfalls sollten sich aktiv weiter wehren, wenn sie meinen, dass eine Forderung nicht besteht. Mein Ziel ist eindeutig: Eine gerichtliche Entscheidung herbei führen.