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Warnung vor „Cash-Trapping“

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Eine bisher eher unbekannte Betrüger-Masche breitet sich gerade aus: Das so genannte „Cash-Trapping“. Wieder geht es um Geldautomaten, wieder wollen Betrüger in den ordnungsgemäßen Vorgang des Geldabhebens eingreifen. Diesmal aber fängt man keine Daten ab (wie beim Skimming), sondern man fängt das Geld ab. Dazu wird auf den echten Geldausgabeschacht eine selbst hergestellte Attrappe aufgesetzt. Der Kunde der das nicht erkennt hebt sein Geld ab und wartet darauf – am Ende aber kommt nichts raus. Das Geld wird in der Attrappe „gefangen“ („Trap“ = Falle). Viele Kunden gehen von einem defekten Automaten aus und bemerken den Betrug erst später.

Das spezielle Risiko in diesem Fall liegt im Nachweis: Wer es erst nach Tagen bemerkt, dem wird die Bank erst einmal entgegen halten, dass alles ordnungsgemäß gelaufen ist. Speziell wenn man sich als einer der ersten beschwert, dürfte es ein schwieriger Standpunkt sein. Die Polizei rät dazu, wenn kein Geld rauskommt, dort zu warten und die Polizei zu rufen.

Hinweis: Die englischen Begrifflichkeiten dürften zunehmend die Verbraucher verwirren. Eine kurze Zusammenschau:

  1. Skimming liegt vor, wenn auf Grund angebrachter Amaturen versucht wird, während des Vorgangs des Geld abhebens (oder bei anderen Karteneinsätzen) eine Kopie der Karte anzulegen und den PIN-Code des Karteninhabers auszuspionieren.
  2. Phishing liegt vor, wenn man versucht, an Zugangsdaten eines Nutzers zu gelangen. Vor allem mit gefälschten Emails wird hier gearbeitet, die auf täuschend echt aussehende Login-Seiten weiterleiten. Denkbar ist aber auch, dass Daten eines Nutzers durch einen Telefonanruf oder gefälschte Briefe erschlichen werden.
  3. Cash-Trapping ist ein eher simples Verfahren, bei dem ausgeworfenes Geld mit einer Vorrichtung aufgefangen wird. Es lebt davon, dass die Nutzer von defekten Bankautomaten ausgehen und der Sache nicht nachgehen.
  4. Keinen Namen gibt es für ein „Trapping“ von Überweisungsbelegen: Seit vielen Jahren gibt es Betrügereien, bei denen Betrüger eingeworfene Überweisungsbelege bei Banken abfangen. Z.b. indem man eine Vorrichtung am Bankbriefkasten anbringt, oder ganz professionell eigene Briefkästen aufstellt. Mit den so erlangten Überweisungsbelegen werden dann professionell gefälschte Überweisungen erstellt, mit denen von den Konten der Opfer auf fremde Konten Geld überwiesen wird.

Man merkt: In den letzten Jahren ist die Bank zunehmend in den Fokus von Betrügereien geraten. Dabei kann es grundsätzlich jeden treffen, es hat nichts mit „Dummheit“ oder „Naivität“ zu tun. Allgemein glaube ich, kann man nur raten, bei jeder Unregelmäßigkeit sofort zu reagieren und notfalls (außerhalb der Geschäftszeiten) die Polizei zu rufen. Wichtig ist, sich der Bedrohung zumindest bewusst zu sein.

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