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Familienrecht

Namensänderung nach einer Scheidung


Namensrecht: Welchen Namen kann ein geschiedener Partner nach der Ehescheidung führen? Hierzu eine sehr kurze Übersicht:

  1. Sie können Ihren Geburtsnamen wieder annehmen.
  2. Sie können den vor der Ehe geführten Nachnamen wieder annehmen, dies kann ausdrücklich auch der seinerzeit bereits durch Annahme geführte Nachname einer vorherigen Ehe sein.
  3. Dem aktuell geführten Ehenamen kann wahlweise der vorherige Nachname oder Geburtsname vorangestellt werden, so dass ein Doppelname geführt wird.
  4. Wenn der aktuell noch angenommene Ehename im Zuge eines Doppelnamens geführt wurde, kann dies widerrufen werden, so dass der zweite Bestandteil des Doppelnamens alleine weiter geführt wird.

Das sind ihre Optionen als geschiedener Partner, eine Zustimmung des ehemaligen Ehepartners ist hierzu nicht erforderlich, es handelt sich um eine Autonome Entscheidung Ihrerseits. Eine zu beachtende Frist gibt es nicht, Sie müssen allerdings den Scheidungsbeschluss mit einem Rechtskraftvermerk vorlegen. Zuständig ist das Standesamt, nicht das Gericht, insbesondere ist eine Namensänderung nicht im Scheidungstermin möglich. Besondere Kosten sind alleine für die Namensänderung nicht zu erwarten, im Schnitt um die 25 Euro.

Beachten Sie dazu auch bei uns:

Rechtsanwalt Jens Ferner

Von Rechtsanwalt Jens Ferner

Ich habe mich als Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht fokussiert auf Rechtsfragen rund um Strafrecht, Technik & Arbeitsrecht: IT-Recht, IT-Vertragsrecht, Softwarerecht, künstliche Intelligenz, Datenschutzrecht, Medienrecht ebenso wie IT-Arbeitsrecht, IT-Strafrecht, digitales Werberecht & Urheberrecht. Ergänzend bin ich bei Ordnungswidrigkeiten und im Unternehmensstrafrecht tätig.

Meine juristische Expertise ergänze ich mit umfangreicher technischer Erfahrung als Programmierer & Linux-Systemadministrator inkl. Netzwerksicherheit, IT-Forensik & IT-Risikomanagement.

Hinweis: Ich persönlich habe mich auf die Beratung von Unternehmen konzentriert und vertrete Verbraucher nur noch bei Strafverteidigungen und im Arbeitsrecht. Ich schreibe im Blog mitunter gerne zu Themen für Verbraucher - das ändert nichts an meiner Tätigkeit!