Erbrecht: Wie das Testament aufbewahren – Wohin mit dem Testament?

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Wohin mit einem oder Ein praktisches Problem ist die richtige Aufbewahrung eines s oder eines s, damit der Wille des Erblassers nach seinem Tod auch umgesetzt werden kann. Die folgende Übersicht zeigt die entsprechenden Verwahrungsmöglichkeiten bei und auf.

Aufbewahrung eines s:

Zur Verwahrung – Maßgeblich ist, um welche Art von es sich handelt:

Eigenhändig errichtetes :

Der Testator kann das von ihm errichtete grundsätzlich selbst aufbewahren.

Gefahr: Das kann im Laufe der Zeit verloren gehen oder nach dem Erbfall nicht oder zu spät auffindbar sein. Es kann auch von jemandem beiseite geschafft werden, der mit einem anderen Inhalt des s gerechnet hatte.

Lösung: Um diese Risiken auszuschließen, kann ein eigenhändig errichtetes beim Amtsgericht in Verwahrung gegeben werden.

Hinweis: Das Amtsgericht händigt dem Hinterleger einen Hinterlegungsschein aus. Dieser sollte gut aufbewahrt werden, weil er im Fall einer Rücknahme des s aus der amtlichen Verwahrung vorgelegt werden muss.

Notarielles

Der Notar soll dieses stets in amtliche Verwahrung nehmen.

Praxishinweis: Diese Soll-Vorschrift ist für den Notar als Muss-Vorschrift zu verstehen. Der Notar legt die s in einen dafür vorgesehenen Umschlag, der mit einem Prägesiegel verschlossen wird und von dem Notar zu unterzeichnen ist. Auf dem Umschlag sind die wichtigsten Bestimmungsdaten anzugeben (Personalien des Erblassers, Name und Amtssitz des Notars, Datum und Nr. der ). Für die besondere amtliche Verwahrung des s ist das Amtsgericht zuständig, in dessen Bezirk der Notar seinen Amtssitz hat. Eine Ausnahme besteht für Baden-Württemberg, wo die staatlichen Notariate für die amtliche Verwahrung zuständig sind. Das Amtsgericht stellt nach Zahlung der Verwahrungsgebühr dem Erblasser einen Hinterlegungsschein aus. Auf Wunsch des Erblassers kann das auch bei einem anderen als dem örtlich zuständigen Amtsgericht hinterlegt werden, wenn dieses z. B. sich näher an seinem Wohnsitz befindet. Dieses wird häufig das spätere Nachlassgericht sein.

e nach § 2249 BGB

Diese werden vor dem oder dem Vorsteher eines Gutsbezirks errichtet. Für sie ist das Amtsgericht zuständig, zu dessen Bezirk die oder der Gutsbezirk gehört.

Registrierung: Das Amtsgericht, bei dem ein privatschriftliches oder ein notariell betes in amtliche Verwahrung gegeben wird, teilt dies dem Standesamt am Geburtsort des Erblassers mit. Der Standesbeamte des Geburtsorts macht einen Vermerk in seiner skartei und im Geburtenbuch des Erblassers. Beim Todesfall benachrichtigt das Standesamt des Sterbeorts, bei dem der Sterbefall bet wird, das Standesamt des Geburtsorts zwecks Austragung im Geburtenbuch. Der Standesbeamte des Geburtsorts wird durch den Vermerk im Geburtenbuch auf seine skartei verwiesen. Daraufhin teilt er dem angegebenen verwahrenden Amtsgericht zum Aktenzeichen der Hinterlegung den Sterbefall mit. Dieses leitet daraufhin das s-Eröffnungsverfahren ein.

Aufbewahrung eines s

Verwahrung: Die Urschrift eines s muss in besondere amtliche Verwahrung des Amtsgerichts gegeben werden, in dessen Bezirk der Notar seinen Amtssitz hat. Die Beteiligten erhalten vom Notar beglaubigte Abschriften der s.

Die Vertragsparteien, die die besondere amtliche Verwahrung des s ausgeschlossen haben, können später beantragen, dass der Vertrag nachträglich in die besondere amtliche Verwahrung gebracht werde.

Die Urschrift des s darf selbst dann nicht an die Parteien herausgegeben werden, wenn sie den aufgehoben haben (etwas anderes gilt nur, wenn die im Ausland verwendet werden soll). Die Verwahrung des s bei Gericht kann aufgehoben werden, allerdings nur mit der Wirkung, dass er an den Urkundsnotar, nicht an die Parteien herausgegeben wird und sodann offen in der nsammlung des Notars zu verwahren ist. Die Aufhebung der Verwahrung bei Gericht hat nicht – wie die Rückgabe des öffentlichen s – die Wirkung eines Widerrufs.

Registrierung: Der Notar trägt die unter einer fortlaufenden Nummer in seine nrolle ein. Die Übergabe des s ist in der nsammlung des Notars zu vermerken. Die Eröffnung des s nach dem Eintritt des Erbfalls folgt nach dem gleichen Verfahren wie bei einem .

Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner
Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner
Rechtsanwalt Jens Ferner - Fachanwalt für Informationstechnologierecht: Ich biete eine fokussierte Tätigkeit auf den Bereich Strafrecht, IT-Recht & Medienrecht, Arbeitsrecht sowie den Zivilprozess. Ergänzend dazu bin ich im Arbeitsrecht & Vertragsrecht tätig. Eine umfassende Betreuung von Handwerkern, Agenturen & Unternehmen wird geboten. Kern meiner Tätigkeit ist das Prozessrecht, ganz besonders im Bereich IT-Prozess sowie Klageabwehr im Zivilprozess. Besprechungstermin in Alsdorf vereinbaren: 02404-92100. Beachten Sie, dass wir ausnahmslos keine Beratung per Mail oder Telefon anbieten - es gibt in unserer Kanzlei auch keinerlei kostenlose Tätigkeit!