Verkehrsunfallentwicklung in NRW im ersten Halbjahr 2008

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf > News von Rechtsanwalt Ferner > Verkehrsrecht > Verkehrsunfall > Verkehrsunfallentwicklung in NRW im ersten Halbjahr 2008

Rechtsanwalt Jens Ferner – Strafverteidiger & Fachanwalt für Informationstechnologierecht: Ihr Anwalt in Alsdorf in der Region Aachen/Heinsberg/Düren im: Strafrecht, Arbeitsrecht, IT-Recht & Datenschutzrecht, Urheberrecht und Markenrecht. Die Beratung von Handwerkern und mittelständischen Unternehmen wird im Vertragsrecht und Wettbewerbsrecht geboten.
Besprechungstermin in Alsdorf vereinbaren: 02404-92100

Beachten Sie, dass wir ausnahmslos keine Beratung per Mail anbieten und dass wir nicht tätig sind, wenn sich Gerichtsstand oder Auftraggeber ausserhalb der Regionen Aachen, Heinsberg, Düren, Düsseldorf oder Köln befinden – daher sehen Sie von Anfragen in solchen Fällen ab! 

Eine Mitteilung des Innenministeriums NRW zur aktuellen Verkehrsunfallstatistik in NRW: Auf nordrhein-westfälischen Straßen sterben weiter erschreckend viele Motorradfahrer. Bis Ende Juni kamen 59 Biker ums Leben, drei weniger als in der ersten Jahreshälfte 2007, 2.135 von ihnen wurden verletzt. Das sind 367 weniger als im Vergleichszeitraum 2007. „Zu schnelles oder risikoreiches Fahren sind nach wie vor Hauptursachen für die tödlichen Unfälle.

Die Polizei geht deshalb weiter konsequent gegen die Raser auf zwei Rädern vor, auch zu deren eigenem Schutz“, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (6. August) in Düsseldorf. „Noch in diesem Jahr schafft die Polizei fünf weitere Videomotorräder an, mit denen Verkehrsverstöße beweissicher aufgenommen werden.“ Damit verfüge die Polizei in Nordrhein-Westfalen insgesamt über 20 solcher Kräder.

Die mit modernster Video-Technik ausgestatteten schnellen Maschinen zeichnen schwere Verkehrsverstöße wie gefährliches Rasen oder unverantwortliches Überholen in Kurven auf. Die Polizisten stellen die Motorradrowdies direkt nach dem Verstoß und zeigen ihnen ihr Fehlverhalten auf dem Videomonitor. „Die direkte Konfrontation mit der Tat und ihren Folgen hat eine erzieherische Wirkung auf den Verkehrssünder“, stellte Wolf fest.

Jeder sechste Verkehrstote im ersten Halbjahr 2008 war ein Motorradfahrer. Insgesamt starben in dieser Zeit 340 Menschen bei Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen, das sind 30 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der polizeilich bekannt gewordenen Verkehrsunfälle ist mit 276.168 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent zurückgegangen. Bei 31.238 Unfällen kamen Menschen zu Schaden. Das sind 6,6 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2007. Dabei wurden 6.683 Verkehrsteilnehmer (minus 9 Prozent) schwer und 32.179 (minus 6,5 Prozent) leicht verletzt.

Das Risiko, im Straßenverkehr getötet zu werden, ist für einen Motorradfahrer 18-mal höher, als für einen Autofahrer. Schönes Wetter verleitet außerdem viele Kradfahrer zum Fahren in kurzer Hose und T-Shirt. „Das ist lebensgefährlich! Eine gute Schutzkleidung und der Helm entscheiden bei einem Verkehrsunfall über Leben und Tod“, mahnte der Innenminister. Eine weitere Unfallursache ist, dass Biker im Straßenverkehr oft übersehen werden oder deren Geschwindigkeit unterschätzt wird. Wolf forderte deswegen mehr Aufmerksamkeit von allen Autofahrern.