Warum bevorzugen wir Telefonate & persönliche Besprechungen – keine Mails?

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Wenn Sie eine Email senden beachten Sie bitte, dass im Zweifel eine Antwort auf eine Mail bei uns immer länger dauert als ein Telefonat. E-Mails werden bei uns an Feiertagen sowie Freitags bis Sonntags grundsätzlich nicht bearbeitet und im Übrigen benötigen Antworten auf Mails bei uns 2-3 Werktage. Wir bieten keine Beratung per Mail, auch keine Terminsvergabe per Mail. Wenn es wichtig oder dringend ist rufen Sie bitte immer an!

Wir mögen keine Mails: Die Kommunikationskultur ist häufig grausam, das Verfahren ist unsicher – und was noch schlimmer ist: Mails sind erheblich Fehleranfällig. Aus dem Grund melden Sie sich immer persönlich, insbesondere wenn Fristen laufen oder wichtige Mitteilungen zu machen sind. Niemals beschränken Sie sich auf eine reine Mail!

Das Wesentliche dazu aus unserer Sicht:

  1. Mails sind fehleranfällig. Mailserver der grossen Anbieter sind mitunter so konfiguriert, dass kleinere Anbieter Probleme haben (dazu Heise.de im Dezember 2018), teilweise merkt man nicht einmal ob eine Mail zugestellt wurde oder nicht. Das Risiko, das eine wichtige Mitteilung nicht zugestellt wurde sollte allen Beteiligten zu hoch sein – nutzen Sie die Möglichkeit, uns persönlich zu erreichen und unmittelbar wichtige Mitteilungen zu übergeben.
  2. Mails sind unsicher. Es gibt die Möglichkeit Mails zu verschlüsseln, dies tut aber faktisch niemand (obwohl wir es gerne Anbieten). Mangels Signatur weiss man nie, ob die versendete Mail wirklich von dem stammt der angeblich dahinter steht – bedenken Sie bitte auch, dass wir schon erlebt haben, dass etwa Ex-Liebhaber auf Mail-Accounts unerwünscht Zugriff genommen haben, dies ist bei uns kein nur theoretisches Szenario. Wir bieten allerdings GPG-Schlüssel für verschlüsselte Kommunikation.
  3. Mails verleiten zu unsauberer Kommunikation. Mails Sonntags um 3 Uhr morgens versprechen schon selten Gutes. Allzu oft merkt man, dass Absender einfach “nur mal schnell” etwas erledigt haben wollten, da kommen dann halbgare Mails bei rum, zu denen es Rückfragen gibt (also weitere Anschlussmails) oder die so unüberlegt sind, dass man selber nach 30 Minuten eine weitere Mail hinterher schreibt mit Klarstellungen, um dann nach 60 Minuten zu schreiben, man soll die voran gegangenen Mails gleich ganz ignorieren. Dies ist alles kein zwingendes Argument gegen Mails und stark situationsabhängig – derart ärgerlicher Mehraufwand kann aber gleich vermieden werden, wenn man sich vertraulich zusammen setzt.

Hinweis: Gerade im Hinblick auf die Empfehlungen der Landesdatenschutzbeauftragten NRW empfehlen wir grundsätzlich, im Mandatsverhältnis möglichst viel unter vier Augen im persönlichen Gespräch zu kommunizieren und vom Versand sensibler Informationen per Mail abzusehen!