Lesetipp: Kleine Schule des juristischen Denkens

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In der aktuellen JuS 12/2008 findet man unter dem Titel „Die juristischen Ausbildungsbücher des Jahres 2008 – Eine Leseempfehlung von JuS-Autoren für JuS-Leser“ findet man auf Seite 1136 diesen Absatz:

Darum gilt sie [Puppe] manchem im Studium als schwer verständlich. Mit diesem Klischee sollte jetzt Schluss sein. Denn die kleine Denkschule ist beides: theoretisch ansprechend und doch verständlich (manchmal gar unterhaltsam) geschrieben.

Also ich stimme den Autoren in der JuS in zwei Punkten zu:

  1. Puppe gilt als schwer verständlich
  2. Dieses Buch gehört definitiv auf jede Empfehlungsliste für juristische Literatur – es dürfte eine der Neuerscheinungen dieses Jahres sein.

Aber: Bzgl. Puppe ist der schwierige Zugang zu „ihrer Welt“ kein Klischee sondern Fakt. Und auch wenn die kleine Schule juristischen Denkens in der Tat verständlich ist, so ist es keinesfalls einfach, wie es in dem Artikel ein wenig suggeriert wird.

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Juristische Ausbildungs-Literatur zum Medienrecht & IT-Recht (Empfehlung)

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Hier gibt es keine Gewichtung, sondern es kommt auf die eigenen Ziele an: Wer erstmal wissen will, worum es im Medienrecht geht, das Thema erfassen möchte und ggfs. noch überlegt diesen Schwerpunkte zu wählen, der ist mit dem Dörr/Schwartmann sehr gut bedient. Zur Vertiefenden Erarbeitung ist der Petersen die bessere Wahl.

Zur Vertiefung des Medienrechts auf ganz anderer Ebene ist das Buch zum „Europäischen und internationalen Medienrecht“ ein echter Tipp: Hier wird, nach dem Erwerb der Basics zum Medienrecht, die Chance geboten das Thema international ausgerichtet auszubauen.

Das hier bisher nicht besprochene Buch von Fechner (UTB) ist zwar sehr griffig und recht flüssig zu lesen, letztlich hat mich das von Dörr/Schwartmann aber mit Blick auf den Studenten mehr überzeugt.

Leider gar nicht mehr neu aufgelegt wurde das Handbuch Internetrecht (Kröger/Gimmy, 2002), das aufgrund seines Alters zum Lernen des Internetrechts nicht mehr genutzt werden sollte. Zum Nachschlagen dogmatischer Fragen, u.a. in Hausarbeiten, sollte man es aber kennen.

Für fertige Juristen ist das Anwaltshandbuch IT-Recht aus dem Hause Beck-Verlag zu empfehlen: Sehr gut für Praktiker und zudem sehr umfassend.

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Vorgestellt: Deutsche und Europäische Juristen aus neun Jahrhunderten

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Schon in der Schulzeit habe ich sie entdeckt und seitdem nicht die Finger davon lassen können: Die „kleinen roten“ aus der Reihe UTB. Mitunter sehr abstrus, nie einfach, selten für die Praxis, habe ich dort immer etwas gefunden, was einfach Spass machte beim Lesen. Jetzt habe ich was neues, eine Art „Who is Who“ der juristischen Geschichte. Und es ist wirklich interessant zu lesen.

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