Stockfotografie: Gettyimages bietet kostenlose Nutzung ausgewählter Bilder

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Anfang März 2014 machte es plötzlich die Runde: Man könne bei Gettyimages nun auch kostenlos Bilder verwenden. Nachdem bei unberechtigter Bild-Nutzung von Bildern „Abmahnungen“ von Gettyimages bekannt geworden sind, dürfte das durchaus auch unter diesem Aspekt einige Interessieren. Ein kurzer Blick auf die Lage.
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Hinweis: Kropholler in neuer Auflage erschienen

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Es ist soweit – und war auch dringend nötig: Der Studienkommentar BGB von Kropholler ist kürzlich in der 12. Auflage erschienen. Nachdem die 11. Auflage vom Januar 2008 stammte war hier eine Überarbeitung recht dringend nötig, die allerdings durch den Tode Krophollers im Januar 2009 weiter verzögert wurde.

Das Werk wird nun fortgeführt von Florian Jacoby und Michael von Hinden, die sich im Vorwort zum Werk natürlich vor allem der Übernahme der Fortführung widmen. Dabei stellen sie aber auch eines zum Umfang klar, was in der Vergangenheit hin und wieder zu Kritik durch Studenten führte:

Anders als andere Kommentare ist dieses Buch nicht primär ein Nachschlagewerk. Es soll durchgearbeitet werden.

Der Zweck des Kropholler ist damit ein für alle Mal geklärt – und die Klarstellung durch Jacoby/von Hinden passt auch sehr gut zu meiner eigenen Einschätzung zum Zweck des Werkes.

Inhaltlich ist das Buch grundsätzlich auf dem Stand vom 1. Januar 2010. Allerdings haben die Autoren Weitblick bewiesen und die Änderungen rund um das Widerrufsrecht (die im Juni 2010 erst in Kraft treten) bereits eingebaut, insofern wird schon jetzt auf den Art. 246 §2 EGBGB verwiesen, in dem ab dann (und nicht mehr in der BGB-InfoV) die entsprechenden Hinweise und Muster zu finden sind. Begrüßenswert wäre es aber auch gewesen, zumindest diesen Teil des EGBGB aufzunehmen. Auch an anderer Stelle fehlte mir das EGBGB, nämlich bei neuen §1192 Ia BGB, der zwingend zusammen mit Art. 229 §18 EGBGB gelesen werden muss. Hier fehlte gleich der gesamte Hinweis auf das EGBGB, was in der Fallbearbeitung übel ausgehen kann. Diese Kritik mit Blick auf das EGBGB ist aber nur eine kleine, die die Leitung der Autoren nicht im geringsten schmälert – wohl aber in Zukunft Beachtung finden sollte.

Mir scheint, speziell im Bereich des Kaufrechts wurde nochmal vieles erweitert und überarbeitet; die Autoren versprechen dabei, dass die jüngste Rechtsprechung eingepflegt wurde. Eine kurze willkürliche Kontrolle ausgewählter Urteile bestätigte das auf Anhieb. Naturgemäß fehlt die jüngste Entscheidung des EUGH in Sachen Rückerstattung der Hinsendekosten beim Widerruf durch den Verbraucher (bei §357, Rn.2 wird noch darauf verwiesen, dass der BGH die Frage dem EUGH vorgelegt hat).

Was mir mit ein wenig Verwunderung aufgefallen ist, waren kleinere Änderungen im Stichwortverzeichnis: Noch in der 11. Auflage zum Beispiel fand man zu „Familiengericht“ zwei Fundstellen: §§1567, 1587 BGB. In der 12. Auflage nur noch den §1567 BGB, obwohl im §1587 BGB weiterhin das Familiengericht Erwähnung findet (wenn auch bei Rn.3 und nicht mehr Rn.4). Insgesamt wurde das Stichwortverzeichnis aber ausgebaut, teilweise um naturgemäß neue Stiwchworte wie „SEPA“ oder „Tagesgeld“ (im Zuge der neuen §§675c-z BGB) teilweise aber auch um alte Stichworte die bisher fehlten („Jahreswagen“, „Bagatellschaden“).

Anmerkung: Ich bin bekanntlich mit dem Kropholler sehr zufrieden. Allerdings ist es schade, dass auch in der neuen Auflage nicht am Abschnitt zur Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA) gefeilt wurde – hier fehlt weiterhin ein zusammenfassender Gesamtüberblick, in dem speziell die scheinbar verschiedenen Meinungsstreitigkeiten auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden. Die GoA, von Thole in der NJW 18/2010 (S.1243) zu Recht als „terra incognita“ vieler Juristen bezeichnet, die sich zudem auch noch im steten Wandel befindet (eingängig dazu Thole a.a.O.) bedarf m.E. hier einer etwas differenzierteren Betrachtung.

Im Fazit hat sich an der Struktur des Kommentars nichts geändert: Wer den Kropholler bisher mochte, wird ihn weiterhin mögen – wer ihn nicht mag, wird ihn auch jetzt nicht mögen. Der Kauf der neuen Auflage ist m.E. zwingend: Zu viele Änderungen gab es seit dem Datum der vorigen Auflage, die auch nicht ignoriert werden dürfen. Schade ist es, dass der Preis mit der neuen Auflage um 3 Euro angehoben wurde – von bisher 29,50 Euro auf 32,50 Euro. Die „magische“ 30-Euro-Grenze wird sicherlich den ein oder anderen Kauf beeinflussen.

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Rezension: Römermann – Anwaltliches Marketing-Management

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Das Buch von Rachelle Römermann kommt unscheinbar daher – was den potentiellen Leser über das geballte Fachwissen hinwegtäuschen kann. Hier gibt es alles, was man als Grundlage für die Erarbeitung eines Marketing-Konzeptes braucht. Nur nicht das Marketing-Konzept selber – das ist gut, macht das Buch aber auch anstrengend.

Was dieses Buch nicht bietet ist ein einheitliches Rezept, getreu dem Motto „Mach das, das und das und du hast Erfolg“. So etwas wäre auch falsch, da es immer auf den Einzelfall ankommt. Die Autorin versucht daher viel mehr, ein theoretisches Fundament zu vermitteln, mit dem man jeden Einzelfall analysieren und dann konkrete Aktionen entwickeln kann.

Wer das Buch liest, muss Zeit mitbringen – die fast 300 Seiten hat man nicht „mal ebenso“ durch und noch länger braucht man, um das Gelesene zu verstehen geschweige denn umzusetzen. Das aber ist eben ein Zeichen für ein seriöses und sinnvolles Werk zum Thema.

Inhaltlich ist das Buch ausdrücklich und tatsächlich auf Rechtsanwälte ausgelegt – also keines dieser Bücher, die zuerst den Rechtsanwalt als „normalen Dienstleister“ (v)erklären, um dann die üblichen Satzbausteine zum Dienstleistungs-Marketing zu bringen. Auch beschränkt sich die Autorin nicht auf Ausführungen zum berufsrechtlichen Thema. Die Autorin denkt weiter auch daran, dass der Markt für Anwälte als solcher betrachtet werden muss und wagt auch den vergleichenden Blick ins Ausland.

Geeignet ist das Buch für jeden: Vom Einzelanwalt, über die mittlere Kanzlei bis zur grösseren Kanzlei die sich entwickeln möchte wird jeder hiermit etwas erarbeiten können.

Dieses Buch ist ein ganz klarer Tipp für all diejenigen, die mit Engagement das Thema fest in ihrem Büro etablieren möchten. Für Schnellschüsse und „mal eben“-Aktionen ist das Werk aber genauso ungeeignet, wie für den Leser, der meint jetzt eben mal etwas zum Thema lesen zu müssen. Nur wer es ernst meint und ernst nimmt mit dem Thema Marketing wird hier belohnt.

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Die Niederle-Hörbücher

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Bei Niederle-Media gibt es inzwischen eine recht breite Hörbuch-Palette. Mir liegen inzwischen einige davon vor: Ein paar selbst gekauft, ein paar wurden von Niederle zur Rezension zur Verfügung gestellt. Ich nutze die inzwischen zahlreichen CDs für einen Rundumschlag, wobei es in der Natur der Sache liegt, dass ich ein bisschen mehr schreiben muss.

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Frister: Strafrecht AT

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Mir liegt schon etwas länger der Frister zur Rezension vor – ich habe die Gelegenheit genutzt, nochmal ein Buch zum Strafrecht AT ausführlich und ganz zu lesen. Das Ergebnis: Schön geschrieben – aber es gibt einige Kritik.

Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugestellt

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Schack: BGB AT

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Bücher zum BGB AT gibt es (fast) wie Sand am Meer. Dabei schätzt man sie gerne falsch ein in ihrer Bedeutung: Fachlich behandeln sie das Gebiet, das man wirklich rundum im Zivilrecht beherrschen muss, werbetechnisch sind sie das erste Buch mit dem ein Student den Einstieg in das Fachgebiet wagt, das im Regelfall im Examen den Schwerpunkt ausmacht. Der Verlag der hier glänzt, gewinnt einen Vertrauensbonus, der sich bei der nächsten „Shopping-Tour“ auszahlen wird – ein Patzer dagegen kann empfindlich potentielle Kunden kosten.

Das Buch von Schack ist erstmal angenehm, denn es ist dünn. Also hat er sich entweder auf das Wesentliche konzentriert oder es verpasst. Ausserdem macht es Schack für mich in der Rezension einfach, denn er gibt den Anspruch an sich selbst schon vor, wie man im Vorwort zur 6. Auflage nachlesen kann:

Darüber ob der Autor seinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden ist, mögen die Leser urteilen.

Er bezieht sich auf die Ausführungen in Kapitel 22 (Methodik der Fallbearbeitung), wo er besonders hervorhebt:

  1. Verständliche Sprache
  2. Knappe Darstellung
  3. Übersichtliche Gliederung

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Brox/Walker: Schuldrecht BT (Update)

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Schuldrecht BT ist wichtig. Nicht nur fürs Examen, das merkt der Student im zweiten Semester spätestens, wenn der Kumpel nur „mal kurz was“ zum Mietvertrag seines Zimmers wissen will und man feststellt, dass man da ja nun wirklich gar keine Ahnung hat. Das Werk von Brox/Walker aus der Reihe „Grundrisse des Rechts“ will da helfen.

Update: Anlässlich des Erscheinens der 33. Auflage habe ich die Rezension aktualisiert

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Rezension: Recht der Ordnungswidrigkeiten

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Ich habe mir, nach den letzten Wochen in denen es nur um Strafrecht ging, nochmal ein Buch zu einem Thema mit etwas Praxis-Relevanz gegönnt: Das Recht der Ordnungswidrigkeiten von Wolfgang Mitsch. Ein Buch, dass sich durchweg gelohnt hat – aber: Den grössten Nachteil muss der Autor selbst einräumen.

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Rezension: Wirtschaftsverfassungs- und Wirtschaftsverwaltungsrecht

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In den (hoffentlich) letzten Zügen meines Studiums versuche ich mich zunehmend in die Richtung Wirtschaftsrecht auszurichten. Mein Schwerpunkt bleibt das Wirtschaftsstrafrecht, doch such(t)e ich in der Vergangenheit verstärkt Literatur rund um das Thema Wirtschaft/Unternehmen. Ich bin nicht der einzige wie ich feststellen muss, was wohl auch an der stärkeren Orientierung der Ausbildung in Richtung Wirtschaft liegt.

Später folgt weitere Literatur zum Thema, es ist etwas mühselig, sich durch die Verlagsprogramme zu kämpfen – jedenfalls den Tiedemann (Wirtschaftsstrafrecht AT + BT) habe ich mir schon angeschafft, mal sehen was ich noch finde.

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Rezension: Deutsches Staatsrecht

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Ich habe es getan: Trotz Seminararbeit und Klausurphase, obwohl ich Degenhart, Pieroth/Schlink und die Werke von Ipsen (vollständig) gelesen habe, habe ich mir das Werk „Deutsches Staatsrecht“ von Zippelius/Würtenberger ebenfalls vollständig zu Gemüte geführt. Dass ich für die insgesamt über 600 Seiten einige Zeit brauchen würde war klar.

Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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Einführung in das italienische Recht

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Sehr praktisch: Mir liegt ein Buch vor, dass ich rezensieren soll und ich auch wirklich selber benötige – jedenfalls bei mir ist es Examensvorraussetzung, dass man einen Schein in einem Gebiet des ausländischen Rechts erbringt. Sofern ich meine (letzten?) Klausuren vor 2 Wochen bestanden habe, ist dies der letzte Schein der mir fehlt. Man darf insofern also erwarten, dass ich bei einem Buch zu diesem Thema sehr kritisch bin.

Hinweis: Das Buch wurde mir vom Beck-Verlag als Rezensionsexemplar geschickt.

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Beulke: Strafprozessrecht

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Ich weiss nicht, ob ich da ein Einzelfall bin, aber bei mir im Studium wird das Strafprozessrecht (abgesehen vom Schwerpunktbereich Strafrecht) relativ vernachlässigt. Insofern krückte ich immer ein bisschen bei praktischen Fragen rum. Das wollte ich schon länger ändern und habe mir hin und wieder mal das ein oder andere Buch zum Thema ausgeliehen. Letztlich war es ein alter Bekannter der mich überzeugte: Beulke.

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Literatur zum europäischem Strafrecht

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Ich habe in dieser Woche gleich zwei Klausuren im „Europäischen und internationalen Strafrecht“ geschrieben. Da die Klausuren direkt in die Examensnote einfließen, habe ich mir beim Lernen Mühe gegeben – was ich von ganz bestimmten Herausgebern einer Textausgabe leider nicht behaupten kann. Meine Kurz-Rezensionen zum Thema.

Hinweis: Ich habe diese Klausuren in NRW im Rahmen meines „Schwerpunktbereiches“ geschrieben. Gewählt habe ich Strafrecht, in NRW schreibt man hier in der Uni in diesem Bereich mehrere Klausuren, deren Noten direkt in das Examen einfließen.

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