Ethik: Autonome Fahrzeuge und Entscheidungen über Leben und Tod

Mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass sich u.a. der Kollege Schwenke dem Thema „Autonome Fahrzeuge“ gewidmet hat. Ich hatte hierzu bereits Beiträge verfasst, die sich aber in erster Linie mit rechtlichen Aspekten befasst haben, wobei die rechtlich-philosophische Frage des „Verhaltens“ autonomer Fahrzeuge in gefahrträchtigen Situationen bei mir ausgeklammert war. Diesem Bereich würde ich gerne hier einige Aspekte hinzufügen.

Hinweis: Ich beschäftige mich seit langem mit Fragen der (Rechts-)Philosphie – aber allein aus persönlichem Interesse. Selbiges gilt für die Themen Robotik(recht) und autonome Fahrzeuge. Es geht hier also alleine um Spass an – mitunter sehr abstrakten – Überlegungen, die den Bereich des geschriebenen Rechts deutlich verlassen.
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Haft: Aus der Waagschale der Justitia

Über fast 2 Monate hinweg habe ich das Buch “Aus der Waagschale der Justitia” von Fritjof Haft gelesen. Sicherlich nicht, weil man diese Zeit wirklich braucht, vielmehr, weil ich in der Examensphase einfach keine Zeit hatte. Am Ende bin ich in überrascht: Was ich als triviale Unterhaltung erwartet habe entpuppte sich als solide Grundlagen-Lektüre.

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Kaser/Knütel: Römisches Privatrecht

Ich muss gestehen: Ich bin so alt, ich habe noch bei Knütel in Bonn Römisches (Privat)Recht gehört. Zwei mal. Jedes Mal sehr anspruchsvoll, jedes Mal eine Bereicherung. Damals habe ich noch mit der älteren 16. Auflage gearbeitet, heute liegt mir die 19. Auflage vor, die ihrem alten Konzept treu geblieben ist – auch wenn er wohl in der 17. Auflage etwas geändert hat, was hier zur Kritik führen wird.

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Tipp: Rechtstheorie für Studenten

Eines lernt man irgendwann: Wenn ein Buch einen der Begriffe „Rechtstheorie“, „Rechtsphilosophie“ oder „Methodik“ im Titel trägt und seltsam dünn ist, dann ist es entweder ein herausragend gutes Buch – oder ein grottenschlechtes. Das mir vorliegende Buch „Rechtstheorie für Studenten“ von Klaus Adomeit und Susanne Hähnchen ist mit nicht einmal 100 Seiten so dünn, dass ich wirklich Sorgen hatte.

Die Zweifel aber waren unberechtigt – ich bin froh, das Buch noch rechtzeitig zum ersten Tag der Vorlesungszeit des neuen Semesters ausgelesen zu haben, so dass ich dazu was schreiben kann. Es lohnt sich.

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Vorgestellt: Deutsche und Europäische Juristen aus neun Jahrhunderten

Schon in der Schulzeit habe ich sie entdeckt und seitdem nicht die Finger davon lassen können: Die „kleinen roten“ aus der Reihe UTB. Mitunter sehr abstrus, nie einfach, selten für die Praxis, habe ich dort immer etwas gefunden, was einfach Spass machte beim Lesen. Jetzt habe ich was neues, eine Art „Who is Who“ der juristischen Geschichte. Und es ist wirklich interessant zu lesen.

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Das Brett des Karneades

Brett des Karneades: Mir begegnete das Brett des Karneades zum ersten Mal im zweiten Semester, seitdem regelmässig, zuletzt in meiner Seminararbeit. Für mich ist es ein gutes Modell, über den Begriff „Gerechtigkeit“ nachzudenken – nicht nur bei einem Wein oder Bier, sondern ganz praktisch im Studium. Ich für meinen Teil finde es erschreckend, wie viele Jura-Studenten durchs Studium wandeln und bei der einfachen Frage nach Gerechtigkeit aufgeben oder die Augen verdrehen – blöd nur, wenn die in Klausuren kommt, auch wenn es nur Grundlagenscheine sind.

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Zippelius: Rechtsphilosophie

Ich habe bereits ein Buch zum Thema Rechtsphilosophie vorgestellt (hier zu finden), heute stelle ich kurz das Werk von Zippelius vor. Eine Wertung beider Werke verbietet sich dabei für mich, zu unterschiedlich sind die Inhalte ausgewählt. Die Kritik ist hier aber am Ende die Gleiche wie bei Seelmann.

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