Öffentliches Recht in der Fallbearbeitung

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„Der Schwerdtfeger“ – das an sich sollte schon ein Begriff sein. Dieses Buch schafft es tatsächlich alle wesentlichen Fragen des öffentlichen Rechts kompakt zu erfassen und zu vermitteln.
Dabei wird das Buch seinem Titel gerecht: Es geht um das öffentliche Recht in der Fallbearbeitung, nicht um abstrakte Probleme. Es werden konkrete Anleitungen und Hinweise für Klausuren gegeben, der Autor lenkt den leser bewusst auf typische Probleme in Klausuren des öffentlichen Rechts

Es ist ein ideales Buch für diejenigen, die gerade die kleine Übung hinter sich lassen und mit der grossen Übung beginnen. Speziell wenn man „einfach lesen“ möchte ist dieses Buch sehr gut, hier liegt gerade für mich der Reiz: Ich habe gerne Bücher, die man lesen kann, ohne mit Stift und Papier mitschreiben zu müssen. Mit dem Werk von Schwerdtfeger ist dies problemlos möglich – und macht Spaß.

Was im Schwerdtfeger fehlt, und das macht es schwierig für die meisten, sind Schemata. Das Buch versucht das Arbeiten am Stoff mit Fachwissen zu vermitteln. Es gibt einige Schemata, aber nicht in der Form und Fülle, wie man es kennt und gewohnt ist. Das aber schadet dem Buch nicht, sondern nutzt nur – wenn man sich darauf einlassen kann.

Man lernt ohnehin nie mit „dem einen Buch“. Das gibt es nicht, jeder muss Fallbücher haben, in denen heute die nötigen Schemata ebenfalls vermittelt werden. Die Kombination macht es nunmal.

Die Jurakopf-Einschätzung
Den Schwerdtfeger auf jeden Fall zulegen (und lesen), ausserdem 2-3 gute Fallbücher (die ich auch noch vorstellen werde) und dann einfach lesen und Fälle lösen.