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Berufsrecht: Zu den Voraussetzungen einer Einzelanweisung

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Beim BGH (III ZB 42/15) findet sich nochmals eine Zusammenfassung zur Frage der notwendigen Voraussetzungen einer anwaltliche Einzelanweisung die mangelnde generelle Anweisungen ausgleichen kann – und welche Voraussetzungen hinsichtlich der Fristenkontrolle zu schaffen sind:
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Fristenkontrolle: Wenn der Anwalt selber kontrolliert muss er auch den Postausgang kontrollieren

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Die Entscheidung des BGH (VII ZB 36/15) zur Fristenkontrolle sei in mehrfacher Hinsicht empfohlen. Zum einen wird die bisherige Rechtsprechung zur Fristenkontrolle konsequent fortgeführt und nun auch die Kontrollpflicht des Postausgangs für den Rechtsanwalt – insoweit konsequent – bei eigener Fristkontrolle festgehalten:

Übernimmt der Rechtsanwalt die Fristenkontrolle für fristgebundene Schriftsätze im Einzelfall selbst, muss er auch selbst für eine wirksame Ausgangskontrolle Sorge tragen. Hierzu gehört bei der Übermittlung per Telefax, dass er sich vor Löschung der Frist im Fristenkalender darüber Klarheit verschafft, dass ein ordnungsgemäßes Sendeprotokoll und eine Empfangsbestätigung vorliegen

Zum anderen aber findet sich in diesem Beschluss eine sehr umfassende Darstellung der bisherigen aktuelleren Rechtsprechung des BGH zu den Pflichten des Anwalts bei der Organisation seiner Kanzlei aber auch beim Vortrag wenn er eine Wiedereinsetzung nach geplatzter Fristenkontrolle wünscht.

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Frist zur Berufungsbegründung: Empfangsbekenntnis des Rechtsanwalts ist ausschlaggebend

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EIn wichtiger Hinweis für die Kollegen, der zwar inhaltlich weder neu noch überraschend ist, aber dennoch interessant ist: Das Landgericht Düsseldorf hatte allen ernstes in einem Verfahren bei dem ich auch beteiligt war die Urteilsbegründung Abends um 22.58h gefaxt. Streitig war nun der Fristbeginn für die BErufungsbegründung: Faxeingang oder EB vom nächsten Tag. Die Diskussion war überflüssig, natürlich zählte das EB. Gleichwohl führt das OLG Düsseldorf sehr ausführlich die rechtlichen Hintergründe auf, die hier einfach nochmal übersichtlich zusammengefasst sind.
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Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

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Bei Beschlüssen, die das Verfahren ganz oder teilweise abschließen sollen oder von deren Rechtskraft weitergehende Wirkungen abhängen, muss sich aus der Urschrift ergeben, zwischen welchen Parteien die Entscheidung ergangen ist.

Der Eintrag des endgültigen Ablaufs der Berufungsbegründungsfrist im Fristenkalender ist erst zulässig, wenn eine beantragte Fristverlängerung tatsächlich gewährt worden ist. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand weiterlesen

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