Kategorien
Urheberrecht

Urheberrecht: Fotoklau auf Webseite ist Urheberrechtsverletzung

Die Entscheidung des Oberlandesgericht Düsseldorf (I-20 U 203/14) bietet inhaltlich nichts neues, wenn sie feststellt, dass die Verwendung eines Bildes ohne Nutzungsrecht eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Aber: Das OLG äussert sich nochmals umfassend zu allen klassischen Streitfragen in diesem Zusammnehang. Darüber hinaus wird sich klar zur Framing-Rechtsprechung des EUGH geäußert.

Kategorien
Urheberrecht

Urheberrecht: OLG Köln zur freien Benutzung

Beim Oberlandesgericht Köln (6 U 131/14) findet sich eine gute Zusammenfassung der Rechtsprechung zur Annahme einer zulässigen freien Benutzung: Bei der Frage, ob in freier Benutzung eines geschützten älteren Werkes ein selbstständiges neues Werk geschaffen worden ist, kommt es nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entscheidend auf den Abstand an, den das neue Werk zu den […]

Kategorien
Urheberrecht

Urheberrecht: Zur Zulässigkeit einer Parodie

Der EUGH (C-201/13) hat sich zur Zulässigkeit einer Parodie eines urheberrechtlich geschützten Werkes geäußert. Eine solche Parodie ist mit der EU-Urheberrechtsrichtlinie (Richtlinie 2001/29/EG) dahingehend privilegiert, dass die Richtlinie vorsieht, dass die einzelnen Staaten eine grundsätzliche Zulässigkeit der Verwendung eines urheberrechtlich geschützten Werke sim Zuge eine Karikatur oder Parodie erlauben können.

Kategorien
Technologierecht & IT-Recht

Markenrecht: Zur markenmäßigen Benutzung einer Marke

Beim Oberlandesgericht Hamburg (3 U 96/12) findet sich eine sehr schöne Zusammenfassung zur Frage, wann konkret eine markenmäßige Benutzung einer Marke anzunehmen ist: Ein markenmäßiger Gebrauch liegt vor, wenn ein Zeichen von einem Dritten für seine Waren oder Dienstleistungen in der Weise benutzt wird, dass die Abnehmer es als Herkunftskennzeichnung dieser Waren oder Dienstleistungen auffasst […]

Kategorien
Zusatz

Vorstellung: Grundriss des Urheberrechts

Selten war ich so hin und hergerissen wie bei diesem Buch: Schon als ich das Vorwort gelesen hatte, war ich mir sicher, dass es mir nicht gefallen würde – zuerst spricht der Verfasser von sich selbst als “Der Verfasser” und holpert von Wort zu Wort, um am Ende in der Ich-Form zu danken. Kein gutes […]