Kurz zu de Gruyter: Jura-Kartei 2008 auf CD-ROM

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Ich hatte bereits die JURA-Kartei 2005 besprochen – und war damals richtig begeistert. Leider aber vertragen die Macher wohl kein Lob – jedenfalls mussten sie jetzt dafür sorgen, dass das Produkt einen Haken hat.

Hinweis: Hier ist der Artikel zur JURA-Kartei 2005 auf CDROM zu finden, auf den ich mich insgesamt beziehe.

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Juristische Ausbildungs-Literatur zum Staatsorganisationsrecht (Empfehlung)

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Im Staatsorganisationsrecht fällt es mir sehr schwer, Empfehlungen auszusprechen. Von beiden Büchern bin ich begeistert: Sowohl der Degenhart als auch der Gröpl überzeugen auf der ganzen Linie. Als Einschätzung von mir nur so viel:

Ich finde den Gröpl doch zugänglicher, auf jeden Fall im Schriftbild freundlicher zu lesen als den Degenhart. Der Degenhart bietet dagegen mehr Fundstellen und mit der CD ein sehr gutes Werkzeug zum häuslichen Nacharbeiten.

Wer also erstmal „schnell“ in das Thema einsteigen möchte und ein gutes vorlesungsbegleitendes Buch sucht, der ist mit dem Gröpl ausgezeichnet bedient – wer direkt Themen vertiefen möchte, Meinungsstreits im Detail sucht und Urteile nachlesen möchte, greift zum Degenhart mit CDROM.

Gefragt ist da einfach eine ordentliche Portion Ehrlichkeit beim Studenten, ich kann das nicht weiter gewichten.

Mit dem Ipsen hingegen war ich (beide Bücher, Staatsorganisation und Grundrechte) eher unglücklich: Der Schreibstil war mir zu „kantig“, das Lesen zu mühselig. Von ihm rate ich daher ab.

Zur ersten Hausarbeit und zur Klausur in der Zwischenprüfung rate ich dann aber dringend zu diesen beiden Büchern von Degenhart und Pieroth. Dies wieder ohne Abwägung, ich meine beide.

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Juristische Ausbildungs-Literatur zum Strafrecht AT (Empfehlung)

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Ich treffe eine ausdrückliche Empfehlung, aber mit Einschränkung (bitte den Text unter der Liste lesen!):

  1. Wessels AT
  2. Kühl
  3. Bernd Heinrich
  4. Frister

Der Wessels AT ist meine erste Wahl wegen der beiliegenden CDROM: Von der Aufbereitung her sind Kühl und Wessels gleich auf, bei Kühl finde ich zudem die „Übungs-Literatur“ herausragend. Es kann sein, dass die Positionen hier sich mittelfristig sogar ändern.
Ebenfalls sehr gut ist das zweibändige Werk von Bernd Heinrich zum Strafrecht AT, das einfach sehr schön geschrieben ist. Die Zusammenfassung der Problemschwerpunkte im zweiten Band sollte man sich auf jeden Fall kopieren – in jeder Hausarbeit ist die Gold wert, ebenso zum Wiederholen.
Der Frister war gut geschrieben, es fehlt aber einfach etwas Herausragendes um mit den anderen dreien mitzuhalten.

Nicht besprochen wurde bisher von mir das Buch zum StGB AT von Haft aus der JuS-Schriftenreihe. Wer einen möglichst schnellen Einstieg sucht, ohne dogmatischen Hintergrund mit vielen Schaubildern, der sei hierauf verwiesen. Als Einstieg ist es auch sehr gut geeignet, ich rate aber dringend (dann parallel) zum Wessels oder Kühl zur Nachbereitung.
Ebenfalls nicht besprochen ist hier das Werk von Volker Krey, das mir durchweg nicht gefallen hat.

Mit Blick auf die Prüfungen kann ich zwei weitere Bücher nahelegen: Einmal „Die Anfängerübung im Strafrecht“ von Tiedemann (für die kleine Übung), danach das sehr anspruchsvolle Buch zur Strafrechtsklausur von Gunther Arzt (zur großen Übung und zum Examen). Beide Bücher werden später noch ausführlich besprochen. Ebenfalls für die Zeit vor dem Examen ist „Prüfe dein Wissen – Strafrecht AT“ zu empfehlen.

Bei den Klausurenkursen zum Strafrecht ist der mehrteilige Klausurenkurs von Beulke zu Recht in der Literatur hoch gelobt. Ich verweise hier einfach darauf.

Wer das Strafrecht AT anspruchsvoll vertiefen möchte und dabei vor komplizierten Gedankengängen nicht zurückschreckt, dem sei Strafrecht AT von Puppe dringend ans Herz gelegt. Selbiges gilt für Strafrecht AT von Jakobs, das aber faktisch nicht mehr zu kaufen ist und zu umfangreich, um es im Seminar zu lesen. Diese beiden Tipps sind aber nur für diejenigen, die sich auf das Strafrecht AT festlegen, dies ist keine Empfehlung für Pflichtfachler.

Kurz zu den richtigen Lehrbüchern: Diese sind nur zum Erarbeiten dogmatischer Fragen im Detail nötig. Zugänglich ist auf jeden Fall die zweibändige Ausgabe von Roxin, die aber auch recht teuer ist. Gebraucht ist der Jescheck (5. Auflage, 1996) mitunter sehr günstig zu bekommen, der sich für zu Hause durchaus eignet und mit ausreichendem Tiefgang alle dogmatisch wichtigen Fragen beleuchtet. Der Maurach/Gössel/Zipf ist die wohl umfassendste Darstellung, leider aber inzwischen zu alt;Den Baumann/Weber/Mitsch mochte ich nie wirklich.

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Wessels/Beulke: Strafrecht AT

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Der Wessels (heute Wessels/Beulke) ist bei mir die Empfehlung zum Strafrecht AT – und wird es auch bleiben. Zusammen mit der Entscheidungs-CDROM ist es – gerade aber nicht nur für Anfänger – eine ideale Kombination von der man langfristig profitieren kann.

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Verwaltungsrecht von Peine

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Es gibt zwei aktuelle Bücher von Peine zum Verwaltungsrecht – einmal das Lernbuch zum Allgemeinen Verwaltungsrecht, weiterhin der Klausurenkurs im Verwaltungsrecht. Ich bespreche hier beides zusammen.

Hinweis: Die Bücherwurden mir als Rezensionsexemplare zugestellt

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Vorstellung: Mustertexte zum Zivilprozeß (Band I)

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Das Buch von Theimer/Theimer aus der JuS-Schriftenreihe wendet sich laut Programm an Referendare und angehende Richter. Anders als der Titel vermuten lässt, ist es aber kein reines Formularhandbuch, was es dann letztlich auch zu einem ausgezeichneten Hilfsmittel macht.

Auch wenn die Autoren den letzten Schliff noch nicht gewagt haben.

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Vorstellung: Pieroth/Schlink mit CDROM

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Vor kurzem habe ich den „Degenhart reloaded“ vorgestellt und ausdrücklich empfohlen. Nun habe ich das „Schwesterwerk“ zum Thema Grundrecht von Pieroth/Schlink durchgearbeitet, ebenfalls mit CDROM. Und ich kann es wieder nur empfehlen – auch wenn man bei der Software eine echte Chance vertan hat.

Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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An die Jura-Erstsemester: Kauft vorsichtig (Buchtipp)

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Ich war neulich in Bonn in meiner Stammbuchhandlung und hatte ein gutes Dutzend Erstsemester um mich herum, die krampfhaft versuchten, sich anhand der Literaturliste des Profs Bücher zu kaufen. Und überfordert waren.

Hinweis: Deswegen wird auch hier eine Liste mit ausdrücklichen Empfehlungen von mir aufgebaut, die neben den laufenden Besprechungen auf dieser Webseite ausdrückliche Kauftipps gibt. Eine Sammlung meiner Artikel mit warnenden Worten zum Kauf älterer Literatur gibt es hier.

Liebe Erstsemester, hier kurz meine ersten (streitbaren) Hilfen:

  1. Ihr müsst nicht alles kaufen, ein gutes Buch pro Vorlesung reicht völlig
  2. Inhaltlich sind die Bücher der Literaturlisten alle gut, im Krey steht nichts anderes als im Wessels. Es geht letztlich (bei euch) nicht um Inhalte, sondern um die Form, das „wie“.
  3. Jeder von euch lernt auf seine Art, der eine mag den Wessels lieber, der andere den Krey – wieder andere mögen Brox lieber als Medicus. Stresst euch nicht. Geht ins Seminar, nehmt 2-3 Bücher zu einem Thema und lest mal die Einführung. Das Buch, dass euch beim lesen Spass gemacht hat, ist das was ihr kaufen solltet. Und wenn euer Vorlesungsnachbar ein anderes liest heisst das gar nichts.
  4. Lasst im ersten Semester die Finger von Büchern die mit „Light“ oder „besonders schnell“ werben. Auch wer die „Schmemen“ als Plural von „Schema“ anbietet sollte nicht gelesen werden. Natürlich sind die ersten Bücher schwierig zu lesen, deswegen studiert ihr ja jetzt auch und seid nicht mehr in der Schule.
  5. Wenn ihr ein Kapitel zwei mal lesen müsst (und das auch tut) ist das ein gutes und kein schlechtes Zeichen.
  6. Es ist eine typische Krankheit von Juristen, möglichst viele Bücher zu kaufen und dann nicht zu lesen. Die stehen aber dafür immer schön im Regal – das beruhigt das Gewissen. Ist bei jedem so, würden die Bücher nicht so teuer sein, wäre es auch nicht schlimm. Hinzu kommt, dass viele Bücher letztlich verwirren und verzetteln, man konzentriert sich dann selten auf eines.
  7. Am Ende gilt: Es ist ein schwieriges Thema. Es gibt nicht „das Buch“, das euch im Flug und ohne Anstrengung alles in kürzester Zeit vermittelt. Das liegt alleine an euch und eurem Arbeitseinsatz.

Ich möchte auf Jurakopf.de eine Liste mit Empfehlungen für Bücher erarbeiten, die ist hier zu finden. Bis das steht, wird noch etwas Zeit vergehen, für die Erstsemester daher hier meine persönlichen Buchtipps als Kaufempfehlung für euch:

  1. Strafrecht AT: Den Wessels mit CDROM. Lest mal hin und wieder ein Urteil nach – wenn ihr es nicht versteht: Nochmal lesen. Ihr wollt Juristen werden, was ihr jetzt nicht übt kommt auch nicht von alleine.
  2. BGB AT: Heute empfehle ich den Köhler zum BGB AT (besprochen hier)
  3. Staatsorganisationsrecht: Der Degenhart mit CD (Besprochen hier) ist einfach nur gut, den Ipsen fand ich zu anstrengend zu lesen.

Kauft die Bücher, hört in den Vorlesungen zu und etwa in der Mitte des Semesters holt ihr euch dann Fallbücher um mal mit Klausuren zu üben und zu vestehen, warum die älteren Semester (fast) alle so einen schwarzen Ordner unter dem Arm haben, auf dem „Schemata“ steht. Bis dahin gilt: Täglich mit einem Buch arbeiten und versuchen der Vorlesung zu folgen.

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Kurz Betrachtet: Strafverteidiger auf CDROM

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Heute stelle ich ein Produkt vor, dass für Studenten weniger interessant ist – allerdings lesen hier überraschend viele Anwälte mit, die sich auch mit der Bitte um eine Produkt-Vorstellung an mich wenden: So wurde ich gebeten, doch mal den „Strafverteidiger auf CDROM“ vorzustellen, was ich auch gerne mache. Nebenbei stelle ich fest, dass die juristischen Verlage zwar zunehmend elektronische Medien anbieten – aber die moderne Vertriebswege noch nicht ganz verinnerlicht haben.

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Degenhart reloaded: Staatsrecht I mit CD-ROM

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Das Buch zum Staatsorganisationsrecht von Christoph Degenhart ist heute ein faktisches Standardwerk, ich schätze, dass so gut wie jeder Erstsemester dieses Buch kennt und der Grossteil auch damit lernt. Auch ich habe mit dem Degenhart gelernt und kann ihn ohne weitere Worte empfehlen. Doch der C.F. Müller Verlag geht zur Zeit weiter und legt seine Bücher der Reihe „Schwerpunkte“ nicht nur neu auf, sondern verpasst denen auch gleich eine CD-ROM mit zugehöriger Rechtsprechung zum nachschlagen. Grund genug, das Gesamtpaket zu sichten.

Hinweis: Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom C.F. Müller Verlag zur Verfügung gestellt.

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