Zur Strafe beim Fahren ohne Fahrerlaubnis

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Eine ganz klassische Frage im Bereich des Verkehrsstrafrechts ist die nach der wenn man ohne mit einem PKW fährt: „Was droht mir denn jetzt?“. Tatsächlich ist die Frage keineswegs pauschal zu beantworten, insbesondere gibt es keine Formeln nach denen sich die Strafhöhe bemisst. Gleichwohl kann auf einige allgemeine Dinge hingewiesen werden.

Fahren ohne vs. Fahren ohne Führerschein

Den Unterschied sollte man kennen: Wer keine hat, der hat nicht die Berechtigung ein Fahrzeug überhaupt zu führen. Wer keinen Führerschein dabei hat, etwa weil er ihn vergessen hat, der darf ein Fahrzeug führen und verstösst nur gegen die Verpflichtung, seinen Führerschein beim Fahren dabei zu haben. Letzteres ist eine Ordnungswidrigkeit und kostet 10 Euro. Das Fahren ohne dagegen ist eine Straftat, die nach §21 StVG mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft wird, sofern man vorsätzlich gehandelt hat.

Strafe beim Fahren ohne

Im Bereich des Landgerichts Aachen kann ich jedenfalls für von mir vertretene Fälle berichten, dass als erstes sehr spürbar zwischen Ersttätern und Wiederholungstätern unterschieden wird. Sowohl beim als auch beim Amtsgericht Geilenkirchen und Düren wurde hier bei Ersttätern ein Strafmaß von 30 Tagessätzen als Ergebnis (Vorwurf war das vorsätzliche Fahren ohne ) erzielt.

Bei Wiederholungstätern dagegen sieht es anders aus: Hier droht mitunter schnell eine mehrmonatige Freiheitsstrafe (3-4 Monate, auf ), wobei natürlich auch sonstige Umstände schnell eine Rolle spielen; wer etwa anlässlich eines Unfalls erst „erwischt“ wird, wird damit bereits durch das Gericht konfrontiert. Wer dann noch so dumm war und Fahrerflucht beging ist schnell bei 6 Monaten aufwärts.

des PKW?

Vorsicht ist auch bei Wiederholungstätern hinsichtlich des PKW angezeigt: Dieser kann als Tatwerkzeug eingezogen werden, über einen solchen Fall hatte ich bereits berichtet.

Wiedererteilung einer

Auch sollte man den Blick fernab des Strafrechts auf die Frage der Wiedererlangung einer richten. Die zuständige behörde erlangt von sämtlichen weiteren Vorwürfen Kenntnis. Und wer etwa dauerhaft wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne auffällt, der wird nicht überrascht sein dürfen, dass die behörde Bedenken äussert, wieder eine neue zu erteilen.

Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner
Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner
Rechtsanwalt Jens Ferner - Fachanwalt für Informationstechnologierecht: Ich biete eine fokussierte Tätigkeit auf den Bereich Strafrecht, IT-Recht & Medienrecht, Arbeitsrecht sowie den Zivilprozess. Ergänzend dazu bin ich im Arbeitsrecht & Vertragsrecht tätig. Eine umfassende Betreuung von Handwerkern, Agenturen & Unternehmen wird geboten. Kern meiner Tätigkeit ist das Prozessrecht, ganz besonders im Bereich IT-Prozess sowie Klageabwehr im Zivilprozess. Besprechungstermin in Alsdorf vereinbaren: 02404-92100. Beachten Sie, dass wir ausnahmslos keine Beratung per Mail oder Telefon anbieten - es gibt in unserer Kanzlei auch keinerlei kostenlose Tätigkeit!