Welche Rechte haben Opfer einer Straftat? Was tun bei häuslicher Gewalt?

Rechte der Opfer einer Straftat, insbesondere häuslicher Gewalt: Wenn Sie durch die Straftat eines anderen verletzt wurden, haben Sie verschiedene Rechte, die Sie kennen und auch nutzen sollten. Insbesondere können Ihnen Anwälte ganz erheblich bei der Wahrnehmung Ihrer Rechte als Opfer einer Straftat behilflich sein sowie Schutzverbände als Unterstützung insgesamt dienen.

In diesem Beitrag erhalten Sie eine erste Übersicht über Ihre inzwischen recht weitreichenden Rechte als Verletzte/r einer Straftat – am Ende der Seite findet sich auch eine Übersicht mit häufigen Fragen und Anworten sowie Flyer und weiterführende Downloads. Dazu auch Opferanwalt.eu.

Sind Sie in Not oder Sorge – suchen Sie Hilfe, man hilft Ihnen gerne:

  • Sie können immer die Telefonseelsorge anrufen, die inzwischen auch Chats anbietet – https://www.telefonseelsorge.de oder 0800 1110111
  • Speziell für Kinder und Jugendliche gibt es unter 116111 die “Nummer gegen Kummer”, dazu auch https://www.nummergegenkummer.de/
  • Frauen haben einen Zufluchtsort im Frauenhaus, das in der Städteregion Aachen erreichbar ist unter 02404 91000
  • Der Weisse Ring eV ist in Aachen unter 0151 55164612 zu erreichen, die Webseite liegt unter https://aachen–staedteregion-nrw-rheinland.weisser-ring.de
  • Rechtsanwalt Jens Ferner hilft Opfern häuslicher Gewalt und Opfern von Straftaten juristisch – rufen Sie unverbindlich auf seinem Notfallhandy an unter 0175 1075646. Wenn Sie nicht telefonieren können, steht er hier auch unter WhatsApp zur Verfügung.

Strafanzeige erstatten

So einfach es klingt ist es doch für viele ein schwerer Schritt – die Erstattung der Strafanzeige und die damit verbundene Offenbarung des Sachverhalts, gerade aber nicht nur bei Sexualstraftaten. Dabei gilt: Wenn Sie eine Strafanzeige erstattet haben, können Sie diese nicht mehr einfach zurücknehmen, denn die Ermittlungsbehörden müssen grundsätzlich jede angezeigte Straftat verfolgen.

Schutz durch das Recht

Sie werden in Ihrer körperlichen Integrität und Ihrem Lebensumfeld durch eine Vielzahl von gesetzlichen Regelungen geschützt. So ist die Verletzung des Körpers eine Straftat, ebenso wie bereits das “Nachstellen”, das so genannte “Stalking” eine Straftat darstellt. Während das Strafrecht erst repressiv auf bereits begangenes Verhalten reagiert, sind Sie im Bereich des Gewaltschutzes auch geschützt insofern, als dass vorbeugend Rechtsschutz vor eventuell zu erwartendem Verhalten erzielt werden kann. Dabei geht es nicht nur um physische Übergriffe sondern auch um psychische Übergriffe, auch im rein digitalen Umfeld. Ergänzt wird das Ganze durch zivilrechtlichen Schutz und Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung, Schmerzensgeld und Schadensersatz.

Informationen

In unserem Rechtssystem hat man längst erkannt, dass das Opfer einer Straftat eben nicht nur “Geschädigter” und “Zeuge” ist, sondern dass es eigene Rechte bedarf um seine Sphäre zu schützen. Zuvorderst sind hier Rechte auf Information zu nennen, so haben Opfer einer Straftat insbesondere folgende Rechte:

  • Ausstellung der schriftlichen Bestätigung der Strafanzeige.
  • Mitteilung über eventuelle Einstellung des Verfahrens
  • Mitteilung über erhobene Vorwürfe, Ort und Zeitpunkt des Verfahrens
  • Mitteilung über den Ausgang des Verfahrens
  • Mitteilung über Haft des Beschuldigten
  • Mitteilung über ein eventuelles Kontaktverbot

Als Zeuge nicht alleine sein

Als Opfer einer Straftat wird Ihre Zeugenaussage benötigt werden; selbst bei einem voll geständigen Täter wird sich das Gericht einen Überblick darüber verschaffen wollen, wie es Ihnen heute mit der Tat geht und welche Folgen sich für Sie ergeben haben, da es sich hierbei um Strafzumessungsfaktoren handelt. In dieser Situation müssen Sie nicht alleine sein, Sie können eine Begleitung mitbringen, natürlich auch einen Rechtsanwalt, der Ihnen zur Seite steht. Darüber hinaus gibt es bei Sexualdelikten die Möglichkeit der psychosozialen Betreuung (dazu siehe die FAQ am Ende des Beitrag). Darüber hinaus beachten Sie den Beitrag “Ihre Rechte als Zeuge”.

Was tun bei häuslicher Gewalt?

“Häusliche Gewalt” ist Gewalt – in einem Bereich, der von Vertrauen und Schutz geprägt sein sollte. Den Opfern häuslicher Gewalt wird auf vielfältige Weise geholfen, insbesondere kann die hinzugerufene Polizei noch vor Ort sofort eine Wohnungsverweisung aussprechen. Beachten Sie des Weiteren bitte unten meine FAQ-Eintrag “Was tun bei häuslicher Gewalt”.

Wenn Sie als Frau aus dem Haushalt geflüchtet sind und nicht weiter wissen: Rufen Sie die Nummer der Frauenhäuser in der Städteregion Aachen unter 02404 / 91 00 0 an!

Statistik: Opferhilfe und häuslicher Gewalt

Anwaltlich im Zuge der Nebenklage vertreten lassen

Bei bestimmten Taten oder Tatfolgen steht Ihnen die Möglichkeit offen, sich als Nebenkläger dem Verfahren anzuschliessen: Sie haben dann eigene Verfahrensrechte und können neben der Staatsanwaltschaft gesondert als Verfahrensbeteiligter auftreten bzw. sich hierbei durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen (zu den Voraussetzungen und besonderen Rechten siehe die FAQ am Ende des Beitrags).

Wenn Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, können Ihnen Kosten entstehen. Wird der bzw. die Angeklagte verurteilt, muss dieser die Rechts­anwaltskosten übernehmen. Weil dies wohl selten zum Erfolg führt gibt es besondere Regelungen:

  • Bei schweren Gewalt- oder Sexualstraftaten können Sie einen Rechtsanwalt auf Staatskosten zur Wahrnehmung Ihrer Rechte beigeordnet bekommen;
  • Wenn Sie zur Nebenklage berechtigt sind ohne dass es sich um eine mögliche Beiordnung auf Staatskosten handelt, kann eine Tätigkeit im Rahmen von Prozesskostenhilfe in Betracht kommen.

Lassen Sie sich an diesem Punkt beraten, Sie erhalten bei Bedürftigkeit einen Beratungshilfeschein oder auch sonst eventuell einen Beratungsscheck von Opfer-Organisationen wie dem Weissen Ring e.V. In unserer Kanzlei ist die erste Einschätzung ob eine Tätigkeit sinnvoll ist (ohne Beratung zur Sache im Übrigen) ohnehin kostenlos, so dass Sie als Opfer einer Straftat ohne Kostenrisiko bei uns einen Termin vereinbaren können.

Schadensersatz und Schmerzensgeld

Sie werden eventuell Schmerzen erlitten haben – auch psychische Beeinträchtigungen sind hier relevant – wie Sie möglicherweise einen materiellen Schaden erlitten haben. Ihnen stehen hier Schadensersatz und Schmerzensgeld zu, die unmittelbar im Strafprozess im Zuge des so genannten “Adhäsionsverfahrens” geltend gemacht werden können. Die Höhe des Schmerzensgeldes ist vom Einzelfall abhängig, unsere Kanzlei ist auch hier behilflich – eine kleine Schmerzensgeldtabelle finden Sie bei uns für einen interessierten ersten Einblick.

Rechte von Angehörigen

Wenn jemand getötet wird, können nahestehende Angehörige als Nebenkläger auftreten und haben in diesem Fall die Möglichkeit eigene Verfahrensrechte wahrzunehmen.

Häufige Fragen zur Opferhilfe

Opferhilfe & Gewaltschutz (12)

Das Gewaltschutzgesetz (GewSchG) bezweckt die Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes bei Gewalttaten und bei bestimmten unzumutbaren Belästigungen.

Wenn Sie von der widerrechtlichen Verletzung des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit betroffen sind, können sich an die Gerichte wenden, ein erfahrener Anwalt hilft hier bei der effektiven Rechtsdurchsetzung. Die Gerichte haben mit §1 Absatz 1 GewSchG die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um Sie als Opfer vor weiteren Verletzungen zu schützen. Beispielsweise:

  • kann es dem Täter verboten werden, die Wohnung des Opfers zu betreten,
  • Verbindung zu ihm aufzunehmen oder
  • sich ihm zu nähern.
  • Haben Täter und Opfer einen gemeinsamen Haushalt geführt, steht dem Opfer grundsätzlich auch ein Anspruch darauf zu, dass ihm die Wohnung zur alleinigen Nutzung zugewiesen wird (§2 GewSchG)

Entsprechende Anordnungen können die Gerichte bereits auch dann treffen, wenn der Betroffene nicht Opfer einer Gewalttat wurde, er aber widerrechtlich mit einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit bedroht wurde. Ebenso können gerichtliche Anordnungen im Falle des Hausfriedensbruchs ergehen. Schließlich erfasst das Gewaltschutzgesetz auch die Fälle des sogenannten „Stalking“. Hierunter ist eine unzumutbare Belästigung dadurch zu verstehen, dass der Täter dem Opfer gegen dessen ausdrücklich erklärten Willen wiederholt nachstellt oder es unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln verfolgt. Um zu erreichen, dass der Täter sich an die gerichtlichen Schutzanordnungen hält, können die Gerichte auf Antrag des Opfers ein Ordnungsgeld oder Ordnungshaft für den Fall des Verstoßes gegen die Schutzanordnung verhängen.

Beachten Sie dazu auch unsere Übersicht!

Zugehörige Downloads

DateiBeschreibungDateigröße
pdf Schutz_haeusliche_Gewalt Broschüre des BMJ: Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt Stand: 1. August 2017 In dieser Broschüre finden Sie Informationen zum Gewaltschutzgesetz.
821 KB
pdf hr_herausforderung-gewalt_2011-05 Vorfälle schwerer Gewalt an Schulen sind in Deutschland glücklicherweise sehr selten. Doch Mobbing oder Beleidigung stehen in vielen Schulen auf der Tagesordnung. Gerade diese vermeintlich kleineren Vorfälle gilt es ernst zu nehmen, um möglichen Gewaltentwicklungen früh und effektiv vorzubeugen. Hier wächst den Schulen immer mehr die Aufgabe zu, neben der Vermittlung von Wissen auch den Erwerb persönlicher und gemeinschaftlicher Wertorientierungen zu fördern. Aktuelle Informationen zum Thema Gewalt sowie konkrete Handlungsempfehlungen zu deren Prävention in der Schule liefert die Handreichung „Herausforderung Gewalt“, die maßgeblich von Britta Bannenberg, Professorin für Kriminologie überarbeitet wurde. Sie konzentriert sich auf das erfolgreich evaluierte Interventionsprogramm des Psychologen Dan Olweus. Ziel des Programms ist, die präventiven Maßnahmen dauerhaft in den Schulalltag einzubetten, um eine schulische Umgebung zu schaffen, die auf der einen Seite von Wärme und Anteilnahme gekennzeichnet ist, auf der anderen Seite aber feste Grenzen gegen inakzeptable Verhaltensweisen setzt. Dazu werden die wichtigsten Bausteine einer gewaltpräventiven Arbeit an Schulen und deren Umsetzung beschrieben. Ergänzt wird dieser Themenblock mit umfangreichen Materialien für den Einsatz in der Praxis. Auch Hinweise und Präventionsansätze zu neuen und besonderen Erscheinungsformen von Gewalt unter jungen Menschen, wie Gewalt in den „Neuen Medien“ oder als Amokläufe bezeichnete Mehrfachtötungen mit unklarer Motivlage, umfasst die Handreichung. Bei allen Maßnahmen steht die Verantwortung für die Opfer und deren Schutz im Vordergrund. Die Anlage „Leitfaden Klassenklima“ enthält beispielhafte Fragebögen und Auswertungsleitfäden zum Klassenklima und zur sozialen Kompetenz in Schulklassen. Ein wertschätzendes Klassen- und Schulklima erleichtert das Lernen und wirkt präventiv gegenüber normabweichendem Verhalten. Mit den Fragebögen und den Auswertungsleitfäden kann der jeweilige Ist-Zustand erhoben werden, um daran anknüpfend Maßnahmen zur Verbesserung vorzunehmen.
2 MB
pdf br_wege-aus-der-gewalt_2011-09 Die Broschüre informiert über Ursachen von Gewalt. Sie geht dabei besonders auf die Bedeutung von Familie und Erziehung, die Wohn- und Lebensbedingungen, den Einfluss der Gruppe sowie die Wirkung gewalthaltiger Filme und Videospiele auf junge Menschen ein. Die möglichen Folgen von Gewalthandlungen werden zum einen für die Opfer und zum anderen für die Täter dargestellt. Eltern und andere Erziehungsverantwortliche bekommen Tipps, wie sie Kinder und Jugendliche davor bewahren können, Opfer - und vor allem wiederholtes Opfer - von Gewalttätigkeiten anderer junger Menschen zu werden. Des Weiteren sind Hinweise enthalten, wie Kindern dabei geholfen werden kann, Konflikte friedlich zu lösen. Für die als Zeuge indirekt mit Gewalt konfrontierten jungen Menschen sind in knapper Form sechs Grundregeln beschrieben, wie in Gewaltsituationen Hilfe geleistet bzw. mit Zivilcourage reagiert werden kann.
2 MB
pdf a719-hilfe-fuer-opfer-von-gewalttaten-256 Sehr umfangreiche Broschüre des Bundesarbeitsministeriums: Hilfe für Opfer von Gewalttaten
535 KB
pdf br_sicher-leben_2015-11 Die Broschüre informiert über Kriminalitätsformen, denen ältere Menschen in besonderer Weise ausgesetzt sind, und gibt Tipps zum wirksamen Schutz vor solchen Straftaten. Sie erläutert Gefahren an der Haustür und damit verbundene Diebstahlsdelikte sowie Gefahren am Telefon, wie den so genannten Enkeltrick oder falsche Gewinnversprechen. Weiterhin wird über Internetsicherheit, Gefahren im Internet und Soziale Netzwerke informiert. Ein anderer Abschnitt der Broschüre weist auf Gefahren hin, die einem unterwegs begegnen können, wie Handtaschenraub, Taschendiebstahl oder dubiose Kaffeefahrten. Wichtige Hinweise finden Leser darüber hinaus auch im Abschnitt Gewalt in der Pflege oder zu den Vorteilen von positiven nachbarschaftlichen Kontakten. Am Ende stehen Hinweise auf weiterführende Informationen und Materialien zum Themenkomplex, das Angebot der Opferhilfeinrichtung WEISSER RING sowie Adressen von Polizeilichen Beratungsstellen gelistet. (Quelle Polizei NRW)
8 MB
pdf Flyer: Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt Flyer des BMJ: Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt - In dieser Broschüre finden Sie Informationen zum Gewaltschutzgesetz. (Stand: 01.08.2015)
995 KB

Wenn Sie Opfer einer Straftat sind haben Sie verschiedene Rechte, die Sie kennen und nutzen sollten:

  • Bei besonderen Straftaten oder bei besonders schweren Folgen wie etwa bei Sexualdelikten, Körperverletzung, selbst bei Beleidigungen, können Sie als Nebenkläger auftreten und haben eigene Verfahrensrechte (beachten Sie dazu unseren FAQ-Eintrag “Nebenklage”)
  • Auch wenn Sie nicht als Nebenkläger auftreten ist Ihnen auf Antrag mitzuteilen: Ob das Verfahren eingestellt wurde, Ort und Zeitpunkt der Hauptverhandlung sowie die gegen den Angeklagten erhobenen Beschuldigungen sowie der Ausgang des gerichtlichen Verfahrens
  • Darüber hinaus haben Sie weitergehende Informationsrechte auf Antrag, so ist Ihnen mitzuteilen:
    1. ob die Weisung erteilt worden ist, zu Ihnen keinen Kontakt aufzunehmen oder mit Ihnen nicht zu verkehren;
    2. ob freiheitsentziehende Maßnahmen gegen den Beschuldigten oder den Verurteilten angeordnet oder beendet oder ob erstmalig Vollzugslockerungen oder Urlaub gewährt werden – wenn Sie hieran ein besonderes Interesse darlegen können;
    3. ob der Beschuldigte oder Verurteilte sich einer freiheitsentziehenden Maßnahme durch Flucht entzogen hat und welche Maßnahmen zu Ihrem Schutz deswegen gegebenenfalls getroffen worden sind;
    4. ob dem Verurteilten erneut Vollzugslockerung oder Urlaub gewährt wird – wenn Sie hieran ein besonderes Interesse darlegen können;

Mehr zu den Rechten der Opfer einer Straftat bei uns.

Zugehörige Downloads

DateiBeschreibungDateigröße
pdf Opfermerkblatt Broschüre des BMJ: Merkblatt für Opfer einer Straftat Stand: 1. Juni 2018 Dieses Merkblatt soll einen ersten Überblick darüber geben, wo Sie Hilfe finden und welche Rechte sie haben.
235 KB
pdf Opferfibel Broschüre des BMJ: OpferFibel Stand: 1. Juni 2018 Rechte von Verletzten und Geschädigten in Strafverfahren.
2 MB
pdf Flyer: Strafprozess Flyer des Landes NRW: Strafprozess - Informationen des Justizministeriums zu den einzelnen Verfahrensabschnitten, der Beteiligung von Verletzten und zum Opferschutz. (Stand Januar 2013)
3 MB
pdf a719-hilfe-fuer-opfer-von-gewalttaten-256 Sehr umfangreiche Broschüre des Bundesarbeitsministeriums: Hilfe für Opfer von Gewalttaten
535 KB

Wenn Sie als Opfer einer Straftat in einem Strafverfahren als Nebenkläger auftreten haben Sie im Kern folgende Rechte:

  • Sie können einen Rechtsanwalt (den sog. Nebenklägervertreter) als Beistand hinzuziehen – dies geht bei vielen Delikten auf Basis von Prozesskostenhilfe, mitunter bei schweren Delikten auch auf Staatskosten
  • Sie dürfen durchgehend an der Hauptverhandlung teilnehmen, von Beginn an – müssen dies aber nicht
  • Sie haben Informationsrechte über den Stand des Verfahrens
  • Sie haben Anhörungsrechte und das Recht, zu einzelnen Aspekten Stellung zu nehmen und Erklärungen abzugeben
  • Es besteht ein Akteneinsichtsrecht über Ihren Rechtsanwalt
  • Sie können Fragen an Angeklagten, Zeugen oder Sachverständige stellen
  • Sie haben ein eigenes Beweisantragsrecht
  • Möglichkeit von Rechtsmitteln (eingeschränkt)

Zugehörige Downloads

DateiBeschreibungDateigröße
pdf Flyer: Strafprozess Flyer des Landes NRW: Strafprozess - Informationen des Justizministeriums zu den einzelnen Verfahrensabschnitten, der Beteiligung von Verletzten und zum Opferschutz. (Stand Januar 2013)
3 MB
pdf a719-hilfe-fuer-opfer-von-gewalttaten-256 Sehr umfangreiche Broschüre des Bundesarbeitsministeriums: Hilfe für Opfer von Gewalttaten
535 KB
pdf Opferfibel Broschüre des BMJ: OpferFibel Stand: 1. Juni 2018 Rechte von Verletzten und Geschädigten in Strafverfahren.
2 MB
pdf Opfermerkblatt Broschüre des BMJ: Merkblatt für Opfer einer Straftat Stand: 1. Juni 2018 Dieses Merkblatt soll einen ersten Überblick darüber geben, wo Sie Hilfe finden und welche Rechte sie haben.
235 KB

Die Regelungen zur psychosozialen Prozessbegleitung traten am 1. Januar 2017 in Kraft. Seit dem bekommen besonders schutzbedürftige Opfer die Möglichkeit, vor, während und nach der Hauptverhandlung professionell begleitet zu werden, neben der anwaltlichen Vertretung. Insbesondere Kinder und Jugendliche, die Opfer schwerer Sexual- oder Gewaltdelikte geworden sind, erhalten einen Rechtsanspruch auf kostenlose psychosoziale Prozessbegleitung. Für andere Opfer von schweren Gewalt- und Sexualstraftaten soll das Gericht nach Lage des Einzelfalls entscheiden, ob psychosoziale Prozessbegleitung erfolgen soll.

Zugehörige Downloads

DateiBeschreibungDateigröße
pdf Psychosoziale_Prozessbegleitung Psychosoziale Prozessbegleitung: Sie oder Ihr Kind ist Opfer einer Gewalt- oder Sexualstraftat geworden oder Sie haben einen nahen Angehörigen durch ein Tötungsdelikt verloren? Dann haben Sie neben der Verarbeitung dieses Erlebnisses nun möglicherweise auch einen Strafprozess durchzustehen. Die psychosoziale Prozessbegleitung ist dafür da, Ihnen zu helfen.
369 KB

Der Begriff „Täter-Opfer-Ausgleich“ umschreibt Bemühungen um einen Ausgleich zwischen (mutmaßlichem) Täter und Opfer einer Straftat, und zwar nicht nur im Sinne einer materiellen Schadenswiedergutmachung, sondern darüber hinaus im Sinne eines ideellen Ausgleichs von begangenem und erlittenem Unrecht durch Verantwortungsübernahme auf der einen und Bereitschaft zu einem derartigen Ausgleich auf der anderen Seite. Wünschenswert ist die Durchführung und Moderation eines TOA durch eine unabhängige, grundsätzlich neutrale und möglichst besonders für diese Aufgabe geschulte Person als Vermittler oder Mediator.

Der TOA ermöglicht der Staatsanwaltschaft die Einstellung des Verfahrens und dem Gericht eine Strafmilderung oder das Absehen von Strafe ermöglichen. So kann inzwischen auch im Erwachsenenstrafrecht das Verfahren nach § 153a Abs.1 Satz 2 Nr. 5 StPO eingestellt werden, wenn sich der mutmaßliche Täter gemäß einer entsprechenden Auflage ernsthaft um einen TOA bemüht hat.

Zugehörige Downloads

DateiBeschreibungDateigröße
pdf Flyer: Täter Opfer Ausgleich Flyer des Landes NRW: Täter-Opfer-Ausgleich - Ein konkretes Fallbeispiel zeigt die Vorteile des Täter-Opfer-Ausgleichs auf und verweist auf die Rechtsgrundlagen.
529 KB

Es kommt auf die Tat oder deren Folgen an. Eine Nebenklage kommt ohne Berücksichtigung der Folgen jedenfalls grundsätzlich in Betracht bei folgenden Delikten:

  • Sexualdelikte
  • Tötungsdelikte
  • vorsätzlich begangene Körperverletzungsdelikte
  • Strafbewehrter Verstoss gegen eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz
  • Straftaten im gewerblichen Rechtsschutz, insbesondere Markenrecht, Designrecht & Urheberrecht

Wenn besonders schwerwiegende Folgen festzustellen sind, was eine Bewertung der Folgen erfordert und auch von der jeweiligen Wertung und Argumentation abhängig ist, kommt eine Nebenklage in Betracht insbesondere aber nicht ausschliesslich bei folgenden Delikten:

  • Ehrdelikte wie Beleidigung
  • Fahrlässige Körperverletzung
  • Qualifizierter Diebstahl
  • räuberische Delikte

Zugehörige Downloads

DateiBeschreibungDateigröße
pdf Opfermerkblatt Broschüre des BMJ: Merkblatt für Opfer einer Straftat Stand: 1. Juni 2018 Dieses Merkblatt soll einen ersten Überblick darüber geben, wo Sie Hilfe finden und welche Rechte sie haben.
235 KB
pdf Opferfibel Broschüre des BMJ: OpferFibel Stand: 1. Juni 2018 Rechte von Verletzten und Geschädigten in Strafverfahren.
2 MB
pdf Flyer: Strafprozess Flyer des Landes NRW: Strafprozess - Informationen des Justizministeriums zu den einzelnen Verfahrensabschnitten, der Beteiligung von Verletzten und zum Opferschutz. (Stand Januar 2013)
3 MB

Der Erlaß einer Gewaltschutzanordnung gemäß § 1 GewSchG benötigt allein die Feststellung der tatbestandlichen Voraussetzungen nach § 1 Abs. 2 Satz 1 bzw. Abs. 2 GewSchG:

Hat eine Person vorsätzlich den Körper, die Gesundheit oder die Freiheit einer anderen Person widerrechtlich verletzt, hat das Gericht auf Antrag der verletzten Person die zur Abwendung weiterer Verletzungen erforderlichen Maßnahmen zu treffen

Wenn dies festgestellt werden kann, rechtfertigt es sodann alle “zur Abwehr weiterer Verletzungen erforderlichen Maßnahmen”, insbesondere eine solche auf Unterlassung von Handlungen der in § 1 Abs. 1 Satz 3 GewSchG beschriebenen Art, vorzunehmen. Ausdrücklich keine Voraussetzung ist, daß eine Wiederholungs- oder Begehungsgefahr gerade hinsichtlich der einzelnen untersagten Verhaltensweise festgestellt ist! Die Auswahl der einzelnen Unterlassungsverpflichten ist vielmehr alleine von deren Geeignetheit und Erforderlichkeit zur Abwehr einer Gefährdung der geschützten Rechtsgüter abhängig.

Beitrag wurde zuletzt aktualisiert:

Als Opfer von Cybercrime sehen Sie sich einem schier unüberschaubaren Problem ausgesetzt – Inhalte verbreiten sich massenhaft, Attacken laufen uferlos und scheinbar Gesichtslos. Ich bin auf Cybercrime und IT-Strafrecht spezialisiert, biete Unternehmen und Verbrauchern Hilfe, Informieren Sie sich hier über erste Ansätze und Möglichkeiten der Unterstützung.

Auch dies ist möglich: Eine Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz, die sowohl ein Kontaktverbot als auch ein Annäherungsverbot beinhaltet, kann auch bei Bedrohungen über das Soziale Netzwerk Facebook erlassen werden.

Dies in vielerlei Hinsicht, so können alleinerziehende Elternteile auch gegen Veröffentlichungen zu Lasten der Kinder durch Dritte – auch den anderen Elternteil – vorgehen. Verleumdungen, Bloßstellungen und Beleidigungen sind ebenfalls zu unterlassen. Nur weil es digital geschehen ist kann man sich gleichwohl wehren als Opfer!

Beitrag wurde zuletzt aktualisiert:

Die Antwort kann kurz mit “ja” gegeben werden: Wenn ein Partner – gleich ob Ehe oder sonstige Partnerschaft – gewalttätig wird, dann kann die Wohnung dem anderen zugewiesen werden. Dies kann in zwei Schritten geschehen

  1. In einer Sofortmaßnahme kann die hinzugerufene Polizei noch vor Ort ein für mehrere Tage andauerndes Rückkehrverbot aussprechen.
  2. In einem dann folgenden Schritt kann das Gericht dies auf mehrere Monate ausdehnen.

Beitrag wurde zuletzt aktualisiert:

Organisationen sind beispielsweise der „WEISSE RING e.V.“ und der „Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland e.V.“. Der WEISSE RING bietet neben einem bundesweiten System von Anlaufstellen für Kriminalitätsopfer auch Beratungsschecks für die kostenlose Erstberatung bei einem frei gewählten Anwalt sowie ein rund um die Uhr besetztes „Opfertelefon“ an. Unter der europaweit für Opferhilfe geltenden Nummer 116006 können Opfer kostenfrei jederzeit Hilfe und Unterstützung erhalten. Der Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland wirkt als Dachorganisation verschiedener professionell tätiger Opferhilfeeinrichtungen. Neben diesen überregionalen Opferhilfeinitiativen engagieren sich zahlreiche Hilfseinrichtungen auf regionaler und lokaler Ebene, die ebenfalls mit großem Engagement tätig sind und sich teilweise auf die Beratung und Betreuung von Personen spezialisiert haben, die Opfer bestimmter Kriminalitätsformen, wie etwa Sexualstraftaten oder fremdenfeindlich motivierter Übergriffe, geworden sind.

Hinweis: Einen bundesweiten Überblick über Hilfsangebote bietet die ODABS-Onlinedatenbank für Betroffene von Straftaten“, welche im Rahmen des Projektes „Atlas der Opferhilfen in Deutschland“ der Kriminologischen Zentralstelle entstanden ist: http://www.odabs.org/index.html.

Zugehörige Downloads

DateiBeschreibungDateigröße
pdf Flyer2015 Flyer: Fachstellen gegen häusliche Gewalt in der StädteRegion Aachen
2 MB
pdf web_1802011_fo Flyer Weisser Ring eV
516 KB

Bei Erhalt einer einstweiligen Verfügung (im Familienrecht: einstweilige Anordnung) wurde ein Streit kurzfristig und vorab “geklärt” – hier stehen meistens Folgestreitigkeiten an:

Beitrag wurde zuletzt aktualisiert:

Load More

Links Zum Thema Opferschutz

  • Online ­Datenbank für Betroffene von Straftaten: www.odabs.org
  • Infoportal des Familienministeriums: www.bmjv.de/opferschutz
  • Portal für Kinder: www.gewalt-ist-nie-ok.de

Beitrag wurde zuletzt aktualisiert:

Zugehörige Downloads

DateiBeschreibungDateigröße
pdf Flyer2015 Flyer: Fachstellen gegen häusliche Gewalt in der StädteRegion Aachen
2 MB
pdf Psychosoziale_Prozessbegleitung Psychosoziale Prozessbegleitung: Sie oder Ihr Kind ist Opfer einer Gewalt- oder Sexualstraftat geworden oder Sie haben einen nahen Angehörigen durch ein Tötungsdelikt verloren? Dann haben Sie neben der Verarbeitung dieses Erlebnisses nun möglicherweise auch einen Strafprozess durchzustehen. Die psychosoziale Prozessbegleitung ist dafür da, Ihnen zu helfen.
369 KB
pdf Ich_habe_Rechte Ich habe Rechte: Ein Wegweiser durch das Strafverfahren für jugendliche Zeuginnen und Zeugen des BMJV
4 MB
pdf Opfermerkblatt Broschüre des BMJ: Merkblatt für Opfer einer Straftat Stand: 1. Juni 2018 Dieses Merkblatt soll einen ersten Überblick darüber geben, wo Sie Hilfe finden und welche Rechte sie haben.
235 KB
pdf Opferfibel Broschüre des BMJ: OpferFibel Stand: 1. Juni 2018 Rechte von Verletzten und Geschädigten in Strafverfahren.
2 MB
pdf hr_herausforderung-gewalt_2011-05 Vorfälle schwerer Gewalt an Schulen sind in Deutschland glücklicherweise sehr selten. Doch Mobbing oder Beleidigung stehen in vielen Schulen auf der Tagesordnung. Gerade diese vermeintlich kleineren Vorfälle gilt es ernst zu nehmen, um möglichen Gewaltentwicklungen früh und effektiv vorzubeugen. Hier wächst den Schulen immer mehr die Aufgabe zu, neben der Vermittlung von Wissen auch den Erwerb persönlicher und gemeinschaftlicher Wertorientierungen zu fördern. Aktuelle Informationen zum Thema Gewalt sowie konkrete Handlungsempfehlungen zu deren Prävention in der Schule liefert die Handreichung „Herausforderung Gewalt“, die maßgeblich von Britta Bannenberg, Professorin für Kriminologie überarbeitet wurde. Sie konzentriert sich auf das erfolgreich evaluierte Interventionsprogramm des Psychologen Dan Olweus. Ziel des Programms ist, die präventiven Maßnahmen dauerhaft in den Schulalltag einzubetten, um eine schulische Umgebung zu schaffen, die auf der einen Seite von Wärme und Anteilnahme gekennzeichnet ist, auf der anderen Seite aber feste Grenzen gegen inakzeptable Verhaltensweisen setzt. Dazu werden die wichtigsten Bausteine einer gewaltpräventiven Arbeit an Schulen und deren Umsetzung beschrieben. Ergänzt wird dieser Themenblock mit umfangreichen Materialien für den Einsatz in der Praxis. Auch Hinweise und Präventionsansätze zu neuen und besonderen Erscheinungsformen von Gewalt unter jungen Menschen, wie Gewalt in den „Neuen Medien“ oder als Amokläufe bezeichnete Mehrfachtötungen mit unklarer Motivlage, umfasst die Handreichung. Bei allen Maßnahmen steht die Verantwortung für die Opfer und deren Schutz im Vordergrund. Die Anlage „Leitfaden Klassenklima“ enthält beispielhafte Fragebögen und Auswertungsleitfäden zum Klassenklima und zur sozialen Kompetenz in Schulklassen. Ein wertschätzendes Klassen- und Schulklima erleichtert das Lernen und wirkt präventiv gegenüber normabweichendem Verhalten. Mit den Fragebögen und den Auswertungsleitfäden kann der jeweilige Ist-Zustand erhoben werden, um daran anknüpfend Maßnahmen zur Verbesserung vorzunehmen.
2 MB
pdf a719-hilfe-fuer-opfer-von-gewalttaten-256 Sehr umfangreiche Broschüre des Bundesarbeitsministeriums: Hilfe für Opfer von Gewalttaten
535 KB
pdf br_sicher-zuhause_2015-11 Die Broschüre informiert über Kriminalitätsformen, denen Menschen im fortgeschrittenen Alter und bei eingeschränkter Mobilität besonders ausgesetzt sind. Im Vordergrund stehen dabei Tipps, wie man sich vor solchen Delikten schützen kann. So gibt es Informationen zu Gefahren an der Haustür, da Täter vielseitige Tricks anwenden, um in die Wohnung älterer Menschen zu gelangen und an deren Bargeld oder Schmuck heranzukommen. Ein anderer Abschnitt in der Broschüre befasst sich mit Gefahren am Telefon, u. a. mit dem so genannten Enkeltrick, dem Betrug durch falsche Gewinnversprechen oder einer Abzockmasche per Telefon. Weiterhin enthalten sind Informationen zur Opferhilfeinrichtung WEISSER RING sowie Adressen von (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen. (Quelle: Polizei NRW)
5 MB
pdf br_wege-aus-der-gewalt_2011-09 Die Broschüre informiert über Ursachen von Gewalt. Sie geht dabei besonders auf die Bedeutung von Familie und Erziehung, die Wohn- und Lebensbedingungen, den Einfluss der Gruppe sowie die Wirkung gewalthaltiger Filme und Videospiele auf junge Menschen ein. Die möglichen Folgen von Gewalthandlungen werden zum einen für die Opfer und zum anderen für die Täter dargestellt. Eltern und andere Erziehungsverantwortliche bekommen Tipps, wie sie Kinder und Jugendliche davor bewahren können, Opfer - und vor allem wiederholtes Opfer - von Gewalttätigkeiten anderer junger Menschen zu werden. Des Weiteren sind Hinweise enthalten, wie Kindern dabei geholfen werden kann, Konflikte friedlich zu lösen. Für die als Zeuge indirekt mit Gewalt konfrontierten jungen Menschen sind in knapper Form sechs Grundregeln beschrieben, wie in Gewaltsituationen Hilfe geleistet bzw. mit Zivilcourage reagiert werden kann.
2 MB
pdf Schutz_haeusliche_Gewalt Broschüre des BMJ: Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt Stand: 1. August 2017 In dieser Broschüre finden Sie Informationen zum Gewaltschutzgesetz.
821 KB
pdf br_sicher-leben_2015-11 Die Broschüre informiert über Kriminalitätsformen, denen ältere Menschen in besonderer Weise ausgesetzt sind, und gibt Tipps zum wirksamen Schutz vor solchen Straftaten. Sie erläutert Gefahren an der Haustür und damit verbundene Diebstahlsdelikte sowie Gefahren am Telefon, wie den so genannten Enkeltrick oder falsche Gewinnversprechen. Weiterhin wird über Internetsicherheit, Gefahren im Internet und Soziale Netzwerke informiert. Ein anderer Abschnitt der Broschüre weist auf Gefahren hin, die einem unterwegs begegnen können, wie Handtaschenraub, Taschendiebstahl oder dubiose Kaffeefahrten. Wichtige Hinweise finden Leser darüber hinaus auch im Abschnitt Gewalt in der Pflege oder zu den Vorteilen von positiven nachbarschaftlichen Kontakten. Am Ende stehen Hinweise auf weiterführende Informationen und Materialien zum Themenkomplex, das Angebot der Opferhilfeinrichtung WEISSER RING sowie Adressen von Polizeilichen Beratungsstellen gelistet. (Quelle Polizei NRW)
8 MB
pdf Flyer: Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt Flyer des BMJ: Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt - In dieser Broschüre finden Sie Informationen zum Gewaltschutzgesetz. (Stand: 01.08.2015)
995 KB