Reiserecht: Kein Schadenersatzanspruch bei rutschigen Wegen durch Regennässe

Rutscht ein Reisender in einer Hotelanlage auf regennassen Fliesen im Bereich des Zugangs vom Swimmingpool zum Hotelgebäude aus, ist der Reiseveranstalter nicht zum Schadenersatz für daraus resultierende Verletzungen verpflichtet.

Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt wies mit dieser Entscheidung die Klage eines Reisenden zurück. Es erklärte, dass ein durch Regen rutschiger Fliesenweg zum privaten Unfall- und Verletzungsrisiko des Reisenden gehört. Die durch den heftigen Monsunregen in der Ferienanlage hervorgerufene Nässe macht naturgemäß die glatten Fliesen rutschig. Es handelt sich dabei um eine übliche Begleiterscheinung, die für jeden Reisenden erkennbar ist. Es war daher auch nicht erforderlich, Warnschilder aufzustellen (OLG Frankfurt, 16 U 52/02).

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