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Zivilrecht & ZPO

Reiserecht: Kein Schadenersatzanspruch bei rutschigen Wegen durch Regennässe


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Rutscht ein Reisender in einer Hotelanlage auf regennassen Fliesen im Bereich des Zugangs vom Swimmingpool zum Hotelgebäude aus, ist der Reiseveranstalter nicht zum Schadenersatz für daraus resultierende Verletzungen verpflichtet.

Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt wies mit dieser Entscheidung die Klage eines Reisenden zurück. Es erklärte, dass ein durch Regen rutschiger Fliesenweg zum privaten Unfall- und Verletzungsrisiko des Reisenden gehört. Die durch den heftigen Monsunregen in der Ferienanlage hervorgerufene Nässe macht naturgemäß die glatten Fliesen rutschig. Es handelt sich dabei um eine übliche Begleiterscheinung, die für jeden Reisenden erkennbar ist. Es war daher auch nicht erforderlich, Warnschilder aufzustellen (OLG Frankfurt, 16 U 52/02).

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Von Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner

Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht im Raum Aachen & Heinsberg. Zudem Systementwickler mit zusätzlicher Fortbildung in IT-Sicherheit und IT-Forensik.
Tätig ausschließlich als Strafverteidiger mit Hilfe im gesamten Strafrecht, speziell bei Cybercrime & Cybersecurity, Arbeitsstrafrecht, BTM-Strafrecht, Jugendstrafrecht, Steuerstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht.

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