Referenzen

Naturgemäß tun wir uns mit Referenzen schwer, da im Strafrecht auf keinen Fall Mandanten auf diesem Wege in die Öffentlichkeit gezogen werden dürfen. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, willkürlich ausgewählt, die einen kleinen Einblick geben sollen. Unser Ziel ist, dass keiner unserer Anwälte mehr als 200 laufende Strafverfahren pro Jahr annimmt – damit merken Sie aber zugleich, wie viele Strafsachen wir bearbeiten. Unsere beiden Strafverteidiger kommen zusammen auf deutlich mehr als 1000 geführte Strafverteidigungen – und genau diese Erfahrung ist für Sie die Basis unserer Arbeit.

Andererseits lebt jede Strafsache von dem Einzelfall, ein “vergleichen” von Fällen verbietet sich. Nur weil in einem ähnlichen Fall mal ein Freispruch herauskam kann einem selbst eine herbe Strafe drohen! Letztlich sind nach unserer Erfahrung Psychologie und Geschick von enormer Bedeutung.



Rechtsanwalt für Urheberstrafrecht

Urheberstrafrecht: Im Urheberstrafrecht können wir auf einige herausragende Erfolge verweisen. So wurde ein Plattformbetreiber einer der grössten europäischen Codez- und Warezseite vertreten, dem im Ermittlungsverfahren 7stellige Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen wurden. Das Verfahren wurde gegen Zahlung eines empfindlichen Betrages nach mehrtägiger Verhandlung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft eingestellt!

In anderen Verfahren konnten ähnliche Ergebnisse erzielt werden – gerade in Foren, wenn Moderatoren oder Admins vertreten wurden, wurden Einstellungen erarbeitet. In einem von der heute nicht mehr existierenden GVU angeleierten Verfahren wegen des Betriebs einer Torrent-Linkseite mit dem Vorwurf 10.000er Urheberrechtsverletzungen konnte zwar die Anklage nicht verhindert werden – es verblieb aber bei einer Verwarnung. Man merkt recht schnell, dass gerade das bei uns vorhandene urheberrechtliche und IT-rechtliche Fachwissen kombiniert mit der Strafverteidigung sich im Urheberstrafrecht doppelt auszahlt.


Cybercrime - Rechtsanwalt Ferner für Cybercrime

Hacker-Strafverfahren: Klassisches “Hacking” ist überraschend selten Gegenstand von Strafverfahren. Über eines unserer liebsten Verfahren können wir bis heute nicht berichten, da es sich um eine Verschlusssache (VS) handelt. Darüber hinaus haben wir Verfahren geführt rund um die Themen strafbare Betriebsspionage, strafbares Eindringen in Computersysteme und zu sämtlichen Datendelikten. Unter anderem haben wir einen Freispruch in einem Verfahren erwirkt, mit dem wir zugleich klargestellt haben, dass das schlichte Suchen nach Sicherheitslücken nach bisherigem Recht keine Straftat ist. Und natürlich der Fall mit dem wir ausnahmsweise viel Presseecho bekamen: Als wir klärten, dass das Schwarzsurfen in fremden WLAN nicht strafbar ist.


Persönlichkeitsstrafrecht: In dutzenden Verfahren waren wir erfolgreich tätig bei der Abwehr von Unterlassungsansprüchen hinsichtlich angeblich strafbarer Äußerungen. Hiermit zusammenhängend streiten wir seit Jahren erfolgreich vor den Strafgerichten für die Meinungsäußerungsfreiheit sowie im Bereich des §201a StGB. Speziell bei angeblich strafbarer Kameraüberwachung können wir auf Verfahrenseinstellungen nach §170 II StPO mangels Tatverdacht sowie Freisprüche verweisen. Auch hier ist es enorm hilfreich, wenn der Strafverteidiger zugleich Fachanwalt für IT-Recht ist und die entsprechende technische Seite bewerten kann.


Rechtsanwalt für Verkehrsstrafrecht

Verkehrsstrafrecht: Hier bieten wir fortlaufende Tätigkeit und 20 Jahre durchgehende Erfahrung in Person von Fachanwalt für Strafrecht Dieter Ferner, gepaart mit Verkehrsunfallbearbeitung und Fahrerlaubnisrecht. Geboten wird eine breit gestreute Erfahrung:

  • Verteidigung in “Autoraser”-Fällen, auch mit Todesfolge
  • Verteidigung in Fällen fahrlässiger Tötung im Strassenverkehr, hier wurde etwa nach einem Verkehrsunfall unauffällig und von der Öffentlichkeit unbemerkt ein Strafbefehl mit Geldstrafe unter 90 Tagessätzen erarbeitet
  • Regelmässig erarbeitete Einstellungen nach dem Vorwurf fahrlässiger Körperverletzung im Strassenverkehr
  • Nach dem (berechtigten) Vorwurf der Unfallflucht konnte bereits mehrfach ein Fahrverbot an Stelle einer Entziehung der Fahrerlaubnis erarbeitet werden
  • Auch aussichtslose Fälle bieten Anlass für Unterstützung: Unser Mandant wurde mit 1,6 Promille hinter dem Steuer aufgegriffen, nachdem er mehrere geparkte Autos touchiert hatte. Hier erreichten wir durch zielgerichtete Begleitung und Vorbereitung, dass der Mandant 13 Monate später wieder seine Fahrerlaubnis hatte, die Strafsache leise mit einem Strafbefehl erledigt war – und er wieder normal am Leben teilnehmen konnte. Der aussichtslose Kampf um die Fahrerlaubnis hätte das alles nur nach hinten verschoben.

Wirtschaftsstrafrecht: Vor allem im Bereich der Vermögensdelikte haben wir beachtliche Erfolge vorzuweisen. So wurde ein Verfahren, in dem es um Leasingbetrügereien bis an die Millionengrenze ging, letztlich – nach über 50 Verhandlungstagen und ohne Geständnis – 2 Jahre und 8 Monate Freiheitsstrafe erarbeiten können. Ein Verfahren mit dem Vorwurf der Unterschlagung im 6stelligen Bereich wurde gegen Zahlung einer Auflage eingestellt; ebenso ein anderes Verfahren, in dem die Unterschlagung einer erheblichen Zahl von Postsendungen im Raum stand.


Jugendstrafrecht: Im Jugendstrafrecht bekommt man nichts geschenkt, auch wenn die Gerichte hier mit anderen Maßstäben arbeiten. In mehr als hundert Jugendstrafsachen haben wir bisher verteidigt – regelmässiges Ende sind Verwarnungen oder auch Schuldsprüche, aber ohne Haft.

So wurde bei einer Angeklagten, die sogar vor dem Jugendschöffengericht angeklagt wurde nach einer Widerstandshandlung gegen Polizisten, letztlich doch nur eine Verwarnung ausgesprochen; ebenso wurden von uns vertretene Jugendliche wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln Verwarnt wie auch Körperverletzungen in Verwarnungen mit Sozialstunden geführt werden konnten.