Fahrerflucht

In unserer auf Strafrecht und Verkehrsrecht fokussierten Kanzlei bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung und Vertretung beim Vorwurf der Fahrerflucht. Eine Unfallflucht liegt dann von, wenn sich ein Unfallbeteiligter nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, ohne bestimmte Pflichten etwa zur Wartezeit zu erfüllen. Unsere Rechtsanwälte bieten eine jahrelange Erfahrung im Umgang mit dem Vorwurf der Fahrerflucht.

Fahrerflucht: Strafe bei Unfallflucht

Mit dem Gesetz wird eine Unfallflucht mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Gerade wenn jemand zum ersten Mal vor Gericht steht lässt sich vieles mit einem Strafbefehl und einer Geldstrafe – wenn nicht gar mit einer Einstellung erledigen. Schwieriger aber ist der Umgang mit der Fahrerlaubnis.

Fahrerflucht: Fahrverbot und Entzug der Fahrerlaubnis

Regelmäßig steht bereits ein Fahrverbot im Raum, das aber durchaus mit richtiger Verteidigungstaktik verhindert werden kann.

Wenn aber das Gericht den Tatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort erkennt, obwohl der Täter weiß oder wissen kann, daß bei dem Unfall ein Mensch getötet oder nicht unerheblich verletzt worden oder an fremden Sachen bedeutender Schaden entstanden ist, steht neben dem einfachen Fahrverbot auf Zeit auch noch ein vollständiger Entzug der Fahrerlaubnis im Raum. Entzieht das Gericht die Fahrerlaubnis, so bestimmt es dann zugleich, daß für die Dauer von sechs Monaten bis zu fünf Jahren keine neue Fahrerlaubnis erteilt werden darf (so genannte Sperre der Wiedererteilung).

Neben dem schlichten Vorwurf und einer Strafe steht damit durchaus realistisch im Einzelfall der Verlust der Fahrerlaubnis auf Dauer im Raum – das Risiko bei einem „blinden agieren“ ist damit erheblich.

Strafbefehl nach Fahrerflucht

Sollte ein Strafbefehl nach einer Fahrerflucht vorliegen sollte auch hier nicht blind agiert werden – auf Grund der mit einem Strafbefehl verbundenen Geständnisfiktion kann ein blindlings eingelegter und aufrecht erhaltener Einspruch erhebliche Schäden verursachen – so kann plötzlich am Ende ein Entzug der Fahrerlaubnis zusätzlich im Raum stehen oder auch zumindest eine Geldstrafe deutlich erhöht werden, da es kein Verschlechterungsverbot beim Strafbefehl gibt.

Beiträge bei uns zur Fahrerflucht

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