Marktmissbrauchsstrafrecht & Geldwäsche


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Anwalt für Strafrecht

Rechtsanwalt für Marktmissbrauchsstrafrecht & Geldwäsche

Ihr Rechtsanwalt für Marktmissbrauchsstrafrecht & Geldwäsche im Raum Aachen: Unsere wirtschaftsstrafrechtlich orientierte Kanzlei verteidigt umfassend bei Delikten mit Bezug zum Kapitalmarkt und im Bankenrecht, speziell bei vermeintlichen strafrechtlich relevanten Verstößen gegen das WpHG, Geldwäschegesetz und KWG.

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Rechtsanwalt für Geldwäsche in Aachen
Fachanwalt für Strafrecht Dieter Ferner | 02404 92100

Rechtsanwalt für Marktmissbrauchsstrafrecht & Geldwäsche

Das Markmissbrauchsstrafrecht ist, samt der Geldwäsche, eine echte Spezialmaterie. So leitete die BAFIN gerade einmal 220 Bußgeldverfahren im Jahr 2020 ein, nur fünf dieser Verfahren wurden wegen vorliegender Anhaltspunkte einer Straftat gemäß § 41 OWiG an die Staatsanwaltschaft abgegeben bzw. von der Staatsanwaltschaft übernommen, weil es einen Zusammenhang gab zwischen dortigen Ermittlungen zu einer Straftat und dem in der BaFin geführten Ordnungswidrigkeitenverfahren gemäß § 42 OWiG.

Das bedeutet: Es gibt – anders als bei der Geldwäsche – eine äusserst überschaubare Zahl von Verfahren, bei denen es umso wichtiger ist, dass der Verteidiger weiss, was er tut. Unsere Kanzlei unterstützt mit zielgerichteter Erfahrung aus OWIG- und strafprozessualen Verfahren zivilrechtlich tätige Kanzleien, die sich somit gerade nicht als Strafverteidiger „versuchen“ müssen.

Rechtsanwalt für Marktmissbrauchsstrafrecht & Geldwäsche in Alsdorf und Aachen - Marktmissbrauchsstrafrecht & Geldwäsche. Strafverteidiger Ferner hilft!

Wir arbeiten im Kapitalmarktstrafrecht mit bereits bestehenden Zivilrechtlern nahtlos zusammen und sichern so die strafprozessuale Seite kompromisslos ab.

So helfen wir insbesondere verteidigend im Kapitalmarktstrafrecht bei strafrechtlichen Vorwürfen in den Bereichen:

  • Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen nach Kreditwesengesetz (KWG)
  • Versicherungsgeschäfte nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)
  • Zahlungsdienste oder E-Geld-Geschäft nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG)
  • Verwaltung von Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB)

Geldwäsche

Die Geldwäsche wurde im März 2021 vollständig reformiert und ist nun ein umfassender Straftatbestand, der Zufallskriminalität geradezu provoziert: Wir bieten, nicht zuletzt auf Grund unserer Tätigkeit im Cybercrime, eine umfassende Erfahrung aus Geldwäsche-Strafprozessen. Nachdem nunmehr keine konkreten Vortaten mehr notwendig sind, sollte sofort ein Strafverteidiger hinzugezogen werden und auf keinen Fall der weitere Verlauf der Ermittlungen „blind“ abgewartet werden.

Erlaubnispflichtige Geschäfte

Zu den Aufgaben der BaFin gehört es insbesondere, zu prüfen, ob die Geschäfte neuer Anbieter am Kapitalmarkt oder neue Geschäftsmodelle etablierter Unternehmen erlaubnispflichtig sind. Wurde eine eigentlich erlaubnispflichtige Tätigkeit bereits aufgenommen, ohne die erforderliche Genehmigung der BaFin zu besitzen, so wird der Erlaubnisvorbehalt durchgesetzt, was bedeutet, dass die BAFIN dafür sorgt, dass der Anbieter das unerlaubte Geschäft unverzüglich einstellt und abwickelt. Hier stehen dann regelmässig Strafbarkeiten, etwa nach dem KWG oder ZAG, im Raum.

Ordnungswidrigkeiten

Im Jahr 2020 setzte die BaFin nach eigener Mitteilung Geldbußen in einer Gesamthöhe von 8.499.000 Euro fest, dies auf Grundlage der klassischen Normen:

  • Geldwäschegesetz (GwG)
  • Kreditwesengesetz (KWG)
  • Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)
  • Vermögensanlagengesetz (VermAnlG)
  • Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)
  • Wertpapierprospektgesetz (WpPG)
  • Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG)

Wegen Verstößen gegen Vorschriften des GwG, KWG,
VAG und ZAG setzte die BaFin 2020 im Bereich der Unternehmensaufsicht insgesamt 39 Einzelgeldbußen fest, die sich auf eine Gesamthöhe von 399.000 Euro summierten. Betroffen waren hierbei Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen sowie Institute, die das Finanzierungsleasing und/oder Factoring betreiben, und – je nach Sachlage – auch deren Verantwortliche oder mit der Wahrnehmung von Aufgaben beauftragte Dritte.