Markenstrafrecht

Rechtsanwalt in Alsdorf & Aachen für Strafrecht und Verkehrsrecht - digitale Technologien, Medien- & Urheberrecht, Verträge und Arbeitsrecht

Markenstrafrecht

Rechtsanwalt für Markenstrafrecht

Unsere auf das Strafrecht ausgerichtete Kanzlei bietet – nach jahrelanger originärer Tätigkeit im Markenrecht & Lizenzrecht – einen Schwerpunkt im Markenstrafrecht. Wir bieten Ihnen einen Rechtsanwalt für Markenstrafrecht, der mit zivilrechtlich tätigen Kollegen gerne zusammen arbeitet.

Strafverteidiger-Notruf: 02404-95998727 oder 0241-403980 (Mo-So verfügbar)

Rechtsanwalt für Markenstrafrecht

Unsere auf das Strafrecht ausgerichtete Kanzlei bietet – nach jahrelanger originärer Tätigkeit im Markenrecht – einen Schwerpunkt im Markenstrafrecht. Rechtsanwalt Jens Ferner hat sich neben der Strafverteidigung auf Fragen des IT-Rechts und des Schutzes von Leistungen & Firmennamen konzentriert und bietet eine effektive Verteidigung im gesamten Markenstrafrecht:

  • § 143 MarkenG: Strafbare Kennzeichenverletzung
  • § 143a MarkenG: Strafbare Verletzung der Unionsmarke
  • § 144 MarkenG: Strafbare Benutzung geographischer Herkunftsangaben

Tätigkeit im Markenstrafrecht

Das Markenstrafrecht ist kein singulärer Bereich, ohne notwendige Kenntnisse und Erfahrung im Markenrecht und speziell Markenlizenzrecht ist eine Verteidigung auf dünnes Eis gebaut. Ein Rechtsanwalt für Markenstrafrecht verbindet daher ideal die Erfahrung eines Strafverteidigers mit der Erfahrung eines Markenrechtlers, der auch in markenrechtlichen verfahren Tätig war.

Rechtsanwalt Jens Ferner bietet in diesem Bereich die notwendige Fachkenntnis und Erfahrung speziell im Markenrecht mit Bezug zu digitalen Inhalten, Wirtschaftsrecht und Technologien – etwa bei Domains, Firmennamen oder dem Vertrieb von Produkten. Nachdem er in markenrechtlichen Streitigkeiten im gesamten Bundesgebiet tätig war, ist er heute als Rechtsanwalt für Markenstrafrecht tätig, berät zugleich in den angrenzenden Bereichen des Markenrechts auf Basis seiner Erfahrung:

  • Grundsätzliche Beratung im gesamten Markenstrafrecht
  • Analyse von Lizenzverträgen und Lizenzketten, gerade im Hinblick auf den Vorsatz im Markenstrafrecht
  • Fragen rund um die Bestandskraft einer Marke und zu Schutzkonzepten
  • Spezielle Ausrichtung auf Fragen des Markenrechts mit IT-Bezug, so bei Domains und bei der Gestaltung von Webseiten und Werbeanzeigen
  • Rechtsfragen und Schutzkonzepte um den eigenen Firmennamen (Unternehmenskennzeichen, geschäftliche Bezeichnung)
Rechtsanwalt Ferner Alsdorf - Foto  von der Alsdorfer Burg

Erfahrung im Markenrecht

Rechtsanwalt Jens Ferner ist in markenrechtlichen Streitigkeiten tätig und insbesondere bereits vor den im Markenrecht bedeutsamen Landgerichten in Köln, Hamburg und Düsseldorf tätig gewesen.

Die hiesige Erfahrung liegt insbesondere sowohl bei der Aussprache als auch Abwehr von Abmahnungen im Bereich des Markenrechts sowie bei Fragen rund um Firmenbezeichnungen. Vertreten werden dabei ausschliesslich Unternehmen. Daneben gibt es den Bereich der Beratungen, wobei hier der Grossteil der Anfragen aus dem Bereich der Städteregion Aachen und Region Köln vorliegt.

Rechtsanwalt für Markenstrafrecht und Markenrecht, Firmenname und Geschäftsbezeichnung in Alsdorf und Aachen

Rechtsanwalt Jens Ferner, Fachanwalt für IT-Recht, vertritt im Markenstrafrecht und berät zu Schutz von Firmenname & Schutzrechten im Markenrecht


Abmahnung im Markenrecht

Rechtsanwalt Jens Ferner hat eine Vielzahl von Abmahnungen im Markenrecht bearbeitet mit verschiedensten Produkten, von Software und Domains über Werkzeuge bis hin zu Schuhen. Er berät im gesamten gewerblichen Rechtsschutz Unternehmen bei Ihren Fragen rund um das Markenrecht, Domainrecht und Kennzeichenrecht. Zu hiesigen Kunden gehören dabei nicht nur Online-Shops und eBay-Verkäufer sondern auch Softwarehändler bis hin zur produzierenden Industrie. Auch im artverwandten Designrecht (vormals: Geschmacksmusterrecht) wird bei Schutzrechtsverletzungen geholfen.

Abmahnung wegen Google Adwords Werbung

Abmahnungen wegen Google Adwords Anzeigen sind aus verschiedenen rechtlichen Gründen möglich, vor allem aus markenrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Gründen. Dabei stehen nicht nur regelmäßig hohe Kosten im Raum sondern darüber hinaus droht, dass die gesamte Werbestrategie überdacht werden muss. Dabei sind die Stolperfallen sehr vielfältig und lauern auch an Ecken, die man als Laie gar nicht erwartet. Ein kurzer Überblick über aktuelle Abmahnungen und Probleme:

  • Der Klassiker, der mir häufig vorliegt: Es wird ein fremder Markenname für eine Werbeanzeige genutzt. Das ist nicht grundsätzlich unzulässig (siehe hier bei uns), kann aber je nach konkreter Ausgestaltung immer noch ein Problem sein.
  • Zunehmend beliebt: Irreführende Preiswerbung oder irreführende Werbung mit Lieferzusagen die nicht stimmen.
  • Der Spezialfall im Handwerk: Es wird (ggfs. konkludent, durch die Art der Gestaltung der Anzeige) damit geworben, dass eine Leistung von einem Meister vor Ort erbracht wird, dabei ist der Meister gar nicht vor Ort, sondern reist etwa nur an.
Abmahnung wegen Domainname

Abmahnungen wegen Domainnamen sind aus verschiedenen rechtlichen Gründen möglich, vor allem aus markenrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Gründen. Dabei stehen nicht nur regelmäßig hohe Kosten im Raum sondern darüber hinaus droht der Verlust der Domain bis hin zur Umbenennung des gesamten Unternehmens.


Beiträge zum strafrechtlich relevanten gewerblichen Rechtsschutz

Ordnungswidrigkeit wegen fahrlässiger Aufsichtspflichtverletzung im Betrieb

Bußgeld wegen unerlaubter Telefonwerbung für Callcenter: Das Amtsgericht Bonn, 715 OWI 5/19, hat den Fall einer Ordnungswidrigkeit wegen fahrlässiger Aufsichtspflichtverletzung im Betrieb zu verhandeln gehabt. Verhängt wurde dabei, vor dem Hintergrund von Verstößen gegen §7 UWG, eine Geldbuße in Höhe von 17.500,00 €. (mehr …) „Ordnungswidrigkeit wegen fahrlässiger Aufsichtspflichtverletzung im Betrieb“

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Ermittlungsverfahren gegen Kunden von Darknet Plattform „Dream Market“

Lange wurde spekuliert, warum beim Darknet-Marktplatz „Dream Market“ plötzlich die Lichter ausgingen – nunmehr aber scheint sich zu verdichten, dass die Strafverfolgungs-Behörden eine erhebliche Rolle spielen dürften: Bei mir kommen Ermittlungsverfahren gegen jedenfalls angebliche Kunden der Plattform Dream Market an. Viel scheint man bisher noch nicht in der Hand zu haben, ich habe Anhaltspunkte, dass…

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Darknet-Ökosystem: Drogenabsätze von Darknet-Marktplätzen

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hat zusammen mit EUROPOL eine kaum beachtete und hoch interessante Untersuchung des Darknet-Ökosystems erstellt, die erhebliche Einblicke in die Situation der Marktplätze im Darknet gibt. Insbesondere durch die Schliessung grösserer Darknet-Markplätze (Silk Road, Alphabay, Hansa, Pandora, Silk Road 2.0, Black Market, Blue Sky, Tor Bazaar, Topix, Hydra, Cloud…

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Produktpiraterie: Strafverfahren bei Produktpiraterie

Wenn ein Unternehmen von Produktpiraterie betroffen ist wird schnell an die klassischen Zivilrechtlichen Wege gedacht: Unterlassung, Beseitigung/Vernichtung und Schadensersatz; geltend gemacht mit Abmahnung und dann gerichtlichem Vorgehen. Das zivilrechtliche Vorgehen erweist sich aber gerne auch als nicht ausreichend im Hinblick auf die Interessen der Rechteinhaber: Während im Strafrecht die plötzliche Hausdurchsuchung zur Verfügung steht und…

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Gebrauchte Product-Keys: Urheberrechtsverletzung durch Zugänglichmachung von Testversion und Verkauf von Product-Keys

Verkauf von Product Keys: Beim OLG München (29 U 2554/16) ging es um die Urheberrechtsverletzung durch öffentliche Zugänglichmachung einer Testversion und Verkauf von Product-Keys für ein Computerprogrammpaket. Dabei konnte das OLG nochmals hervorheben, dass man einen möglichen Wettbewerbsverstoss darin erkennt, schlichte Productkeys als Nutzungs-Lizenzen zu bewerben Mit dem Anbieten, Feilhalten und Inverkehrbringen von Product Keys…

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Markenrechtsverletzung: Bank muss Auskunft über Kontoinhaber erteilen

Der Streit ist alt und nun geklärt: Hat ein Rechteinhaber, der in seinen Markenrechten verletzt wurde, einen Auskunftsanspruch hinsichtlich des Kontoinhabers an den Geld geflossen ist gegenüber der Bank? Diese Frage hatte der BGH dem EUGH vorgelegt, der schon im Juli 2015 feststellte (EUGH, C-580/13): Art. 8 Abs. 3 Buchst. e der Richtlinie (…) zur…

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