Rechtsanwalt für Scheidung in Alsdorf

Rechtsanwalt für einvernehmliche Scheidung in Alsdorf: In unserer Kanzlei wird die Scheidungs-Erfahrung aus 25 Jahren mit hunderten durchgeführten Scheidungen geboten – aber auch das Einfühlungsvermögen aufgrund persönlicher eigener Erfahrungen und die Unterstützung, diese Situation zu bewältigen, die auch bei einvernehmlicher Scheidung belastend ist. Zudem finden Sie hier auf der Seite zahlreiche frei verfügbare Informationen vorab. Rechtsanwalt Dieter Ferner ist Ihr Rechtsanwalt für Scheidung in Alsdorf.

Rechtsanwalt für Scheidung gesucht?

Wir helfen, eine friedliche Scheidung – ohne künstlich erzeugten Streit – durchzuführen. Dazu: Dutzende frei verfügbare Informationen auf unserer Webseite.

Kontakt bei Scheidung

Rechtsanwalt für Scheidung in Alsdorf: ☎ 02404 92100
Rechtsanwalt Dieter Ferner – Scheidungsanwalt in Alsdorf. Wir bieten Tätigkeit auf Basis von Verfahrenskostenbeihilfe und Ratenzahlung

Scheidungsanwalt in Alsdorf – Einvernehmliche Scheidung

Rechtsanwalt für einvernehmliche Scheidung in Alsdorf gesucht? Im Fall einer einvernehmlichen Scheidung steht Rechtsanwalt Ferner in Alsdorf als Scheidungsanwalt zur Verfügung. Wir haben uns inzwischen auf die Strafverteidigung konzentriert, bieten aber für einvernehmliche Scheidungen weiterhin Unterstützung an, da unsere Kanzlei gut 20 Jahre im Bereich Scheidungen tätig war – und wir weiterhin gerne bei einvernehmlichen Scheidungen helfen:

  • Stilvolle, geräuscharme Scheidung
  • Keine anwaltlich bedingten Verzögerungen, kein künstliches Erzeugen von Streitigkeiten
  • Berücksichtigung der Einvernehmlichkeit bei den Gebühren
  • Beschleunigung der Scheidung bei den erdenklichen Möglichkeiten
  • Tätigkeit auf Basis von Verfahrenskostenbeihilfe und Ratenzahlung
Rechtsanwalt für Scheidung in Alsdorf: Rechtsanwalt Ferner hilft bei Scheidung in Alsdorf und Aachen. Rechtsanwalt für Scheidung

Scheidung oder Trennung? Lassen Sie sich beraten – Viele Ängste und Existenzsorgen bei Scheidung sind Übertrieben!

Informationen zur Scheidung

Auf unserer Webseite finden Sie mehr als 300 frei verfügbare Informationen rund um die Scheidung von unserem Scheidungsanwalt.

Wer trägt die Hauskosten einer gemeinsam Erworbenen Immobilie bei einer Trennung? Zu den Kosten einer Immobilie bei der Trennung bieten wir einen Beitrag.

Ist eine Scheidung nur mit Zustimmung des Partners möglich? Nein! Es mag etwas mehr Zeitkosten, aber wenn das Trennungsjahr um ist, kann der Scheidungsantrag gestellt werden, wenn die ehe zerrüttet ist. Bei Diskussionen hierüber hört das Gericht halt die Beteiligten an. Ich habe die Zustimmung zur Scheidung hier dargestellt.

In einer Ehe gibt es immer einen "Güterstand": Ein solcher Güterstand regelt, wie die Vermögensgegenstände der Ehegatten zuzuordnen sind. Also ob diese einem Ehegatten alleine oder eben beiden gemeinsam zuzurechnen sind. Hiernach bemisst sich dann auch, ob und wie im Fall der Trennung und Scheidung gemeinsames Vermögen zu verteilen ist - und wie mit Vermögenszuwächsen umzugehen ist. Das gesetzliche Leitmodell ist dabei die "Zugewinngemeinschaft" als der im Familienrecht gesetzlich grundsätzlich geregelte Güterstand für Ehegatten sowie eingetragene Lebenspartner. Mit der Zugewinngemeinschaft gilt eine strikte Trennung der Vermögensmassen der Eheleute - das Vermögen wird nicht gemischt, es wird getrennt gehalten. Hiervon kann (nur) durch notarielle Vereinbarung abgewichen werden.

Mit dem grundsätzlich geltenden Modell der Zugewinngemeinschaft gilt ganz grob gesagt: Wer sich scheiden lässt kann vom geschiedenen Ehepartner die Hälfte dessen verlangen, was während der Ehe als Vermögenszuwachs erwirtschaftetet wurde. Der Vermögenszuwachs ist dabei die Differenz zwischen dem Anfangsvermögen (das was in die Ehe eingebracht wurde) und dem Endvermögen (das was zum Stichtag der Zustellung des Scheidungsantrags vorhanden war). Hiervon steht - zumindest grundsätzlich - dem Ehepartner die Hälfte zu.

Wer haftet für Schulden in der Ehe: Grundsätzlich ist es so, dass in der Ehe die Schulden, die ein Ehepartner alleine begründet, nicht auch Verbindlichkeiten des anderen Ehepartners sind. "Gemeinsame Schulden" sind es dann, wenn beide Ehepartner gemeinsam die Verbindlichkeit eingegangen sind. Eine Ausnahme ist der Abschluss eines Geschäfts zur Deckung des Lebensbedarfs nach §1357 BGB, was aber regelmässig - abhängig von den Lebensverhältnissen - eher überschaubare Ausgaben sein werden.

Nein, man kann nicht einvernehmlich auf das Trennungsjahr verzichten - allerdings muss es erst zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung abgelaufen sein, weswegen ein Scheidungsantrag durchaus etwas früher eingereicht werden kann. Man muss also mit dem Scheidungsantrag nicht bis zum Ende des Trennungsjahres warten.

Wenn nur ein Ehepartner sich anwaltlich vertreten lässt, den Scheidungsantrag einreicht und der andere Ehepartner schlicht der Scheidung nur zustimmt, dann genügt es, wenn ein einzelner Rechtsanwalt im Verfahren vorhanden ist. Eine Vertretung des Ehepaares insgesamt ist aber nicht möglich.

Auch ist eine gemeinsame Beratung eher schwierig zu sehen, da der Rechtsanwalt Interessenvertreter desjenigen ist, der ihn beauftragt hat. Wenn im gemeinsamen Einvernehmen der Eheleute der andere Partner bei Beratungen Anwesen ist mag dies gehen; eine echte gemeinsame Vertretung gibt es aber nicht.

Gleichwohl, wenn man sich einig ist und die Scheidung nicht sofort rechtskräftig sein soll, kann es wirtschaftlich günstiger sein, wenn nur ein Ehepartner einen Rechtsanwalt beauftragt.

Da sich die Kosten einer Scheidung nach dem verfahrenswert bemessen wird oft gefragt, wie dieser bestimmt wird. Das Gesetz sagt hierzu in §43 FamGKG:

In Ehesachen ist der Verfahrenswert unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere des Umfangs und der Bedeutung der Sache und der Vermögens- und Einkommensverhältnisse der Ehegatten, nach Ermessen zu bestimmen. Der Wert darf nicht unter 3 000 Euro und nicht über 1 Million Euro angenommen werden.

Für die Einkommensverhältnisse ist das in drei Monaten erzielte Nettoeinkommen der Ehegatten einzusetzen.

Hiervon ausgehend sind dann die Gebühren zu berechnen, wobei nicht der Verfahrenswert die Kosten sind, sondern diese bestimmen sich von diesem ausgehen - und werden deutlich darunter liegen! Sie finden hier bei uns Kostenbeispiele zu den Kosten einer Scheidung.

Eine Scheidung einreichen kann man, wenn die Ehe gescheitert ist, wenn die Ehe "zerrüttet" ist. Von einer zerrütten Ehe ist dann auszugehen, wenn die eheliche Gemeinschaft nicht mehr besteht, wenn sich also die Ehepartner getrennt haben. Am Anfang steht damit also die Trennung, wobei es nicht notwendig ist, dass man für eine Trennung in verschiedenen Wohnungen lebt. Wenn man das Trennungsjahr – 1 Jahr – hinter sich gebracht hat und sich über den Wunsch einer Scheidung einig ist, kann der Scheidungsantrag beim zuständigen Familiengericht gestellt werden. Das Trennungsjahr kann in extremen Härtefällen abgekürzt werden, eine Eheaufhebung dagegen kommt kaum in Betracht.

Beachten Sie dazu auch bei uns: Ablauf einer Scheidung im Detail

Es kommt hier stark darauf an wie ausgelastet das Gericht ist und auch ob ein Versorgungsausgleich durchgeführt wird oder nicht. Grundsätzlich können Sie im Fall einer einvernehmlichen Scheidung (mit Versorgungsausgleich) von vier bis sechs Monaten ausgehen. Wenn kein Versorgungsausgleich durchgeführt wird verkürzt es sich deutlich, hier kann man grundsätzlich von bis zu drei Monaten ausgehen. Streitige Scheidungen dagegen können nicht ernsthaft prognostiziert werden, da es hier auch auf das Verhalten der Beteiligten ankommt. Verfahrenslaufzeiten von deutlich über 6 Monaten sind aber durchaus realistisch.

Das Trennungsjahr ist ist für die Scheidung im Regelfall elementare Voraussetzung, wobei es auf den ersten Blick recht einfach klingt: 1 Jahr muss man getrennt leben. §1567 BGB stellt hierzu dann klar:

Die Ehegatten leben getrennt, wenn zwischen ihnen keine häusliche Gemeinschaft besteht und ein Ehegatte sie erkennbar nicht herstellen will, weil er die eheliche Lebensgemeinschaft ablehnt.

Es muss also an erster Stelle keine „häusliche Gemeinschaft“ bestehen. Das heisst übersetzt, dass die gegenseitige Versorgung vollständig beendet sein muss: Kein Bekochen des Ehepartners mehr, kein Wachen der Wäsche des anderen mehr etc. Das kann auch durchaus innerhalb der gleichen Wohnung statt finden (wie §1567 BGB selber feststellt), man muss also nicht zwingend ausziehen – andernfalls wäre die Trennung für finanziell schlecht gestellte Paare bzw. Partner unmöglich.

Beachten Sie dazu: Basics zum Trennungsjahr

Die gesetzlichen Gebühren sind abhängig vom Gegenstandswert, der sich wiederum über das Einkommen der Ehepartner bestimmt.

Rechtsanwälte treffen hier eine Bewertung wie umfangreich eine Tätigkeit war und können dann die Gebühr selber innerhalb des Streitrahmens bis zu einer „2,0 Gebühr“ bestimmen. Bei uns gilt: Grundsätzlich wird die Mittelgebühr von 1,3 aus den gesetzlichen Gebühren an Hand des Streitwerts abgerechnet. Wir rechnen die Scheidung nicht zu unseren Gunsten teurer durch hohe Gebühren.

Sie erhalten von uns zudem eine Kostenberechnung hinsichtlich der voraussichtlichen Kosten Ihrer Scheidung, damit sie planen können. Weiterhin können Sie bei uns auf Wunsch monatliche Raten zahlen, um die anfallenden Gebühren zu begleichen. Die Höhe der Rate werden wir im Einzelfall absprechen, 50 Euro bis 100 Euro pro Monat sollten allerdings möglich sein.

Beachten Sie unsere Darstellung der Kosten einer Scheidung mit Kostenbeispielen.

Beim Sorgerecht geht es zum einen um das alleinige oder gemeinsame Sorgerecht - in Einzelfällen kann aber beantragt werden, dass die Entscheidungskompetenz hinsichtlich einer konkreten Frage auf einen Elternteil übertragen wird, so dass dieser diese eine spezifische Frage alleine entscheiden darf (und muss).

Beim Umgangsrecht geht es entsprechend § 1684 BGB darum, dass beide Elternteile das Recht und die Pflicht haben, Umgang mit ihrem Kind zu pflegen. Auch Großeltern haben ein inzwischen anerkanntes Umgangsrecht, dabei ist das Umgangsrecht jeweils vor einem Gericht einzuklagen. Es wird erwartet, dass die Beteiligten untereinander einvernehmliche Lösungen für einen Umgang finden - scheitert dies, kann bei Gericht über Umfang und Ausübung des Umgangsrechts auf Antrag entschieden werden.

Hier geht es um die Frage, wer bestimmen kann, wo sich das Kind - auch nur zeitweilig - aufhält. Unter diese Entscheidungsgewalt fällt die Frage des Wohnortes ebenso wie zeitweilige Aufenthalte, etwa Übernachtungen bei Freunden oder Verwandten. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist nicht mit dem Umgangsrecht zu verwechseln: Eltern und Kind haben immer ein gegenseitiges Umgangsrecht, das bei der Ausübung des Aufenthaltsbestimmungsrechts gewahrt bleiben muss.

Bei verheirateten Eltern grundsätzlich beiden Eltern gemeinsam, im Übrigen grundsätzlich alleine der Mutter (erst einmal). Nicht verheiratete Eltern können bereits vor der Geburt eine gemeinsame Sorgeerklärung abgeben mit ein gemeinsames Sorgerecht im Raum steht, wobei hierzu die Elternschaft genügt, eine besondere Beziehung der Eltern zueinander bedarf es nicht. Sollte es zu einer solchen Erklärung nicht kommen spricht das Gericht dem anderen Elternteil auf Antrag das gemeinsame Sorgerecht zu, solange das Kindeswohl dem nicht widerspricht (§1626a II BGB). Die Mutter kann sich dem durch ein schlichtes entgegenstellen nicht verschliessen. Eine Sorgerechtsübertragung alleine auf den Vater kommt insbesondere in den Fällend es §1671 BGB in Betracht. Es gibt also zwei Fälle:

  • Gemeinsames Sorgerecht: Hier üben die Eltern gemeinsam das Sorgerecht aus und müssen gemeinsam Entscheidungen treffen, etwa hinsichtlich der Frage schwieriger medizinischer Eingriffe oder welche Schule besucht wird. Übliche Fragen des praktischen Alltags entscheidet der alleine, bei dem sich das Kind zum Zeitpunkt der Entscheidung aufhält.
  • Alleiniges Sorgerecht: Hier hat tatsächlich ein Elternteil alleine die Entscheidungsbefugnis und Verantwortung.

Mit dem BGH liegt eine Schenkung vor, wenn

  1. die bewirkte Entreicherung des Schenkers und eine sich daraus ergebende Bereicherung des Beschenkten vorliegt, somit eine auf dem Schenkervermögen beruhende Mehrung des Vermögens des Beschenkten, sowie
  2. subjektiv die Übereinstimmung der Beteiligten gegeben ist, dass diese Zuwendung unentgeltlich erfolgen, die Vermögensmehrung des Beschenkten mithin nicht (vollständig) durch eine Gegenleistung an den Schenker ausgeglichen werden sollte (dazu auch §516 BGB sowie die Rechtsprechung des BGH).

Eine Schenkung kann zurückgefordert werden: Die gewollte Begünstigung durch den Schenker ist die Rechtfertigung dafür, für das Schenkungsversprechen grundsätzlich die notarielle Form vorauszusetzen (§ 518 Abs. 1 BGB) und dem Schenker das Recht auf eine spätere Rückabwicklung wegen Verarmung (§ 528 BGB) oder wegen groben Undanks (§ 530 f. BGB) zuzubilligen.

Im Umfeld von Scheidungen und Trennungen gibt es dabei eine umfassende Rechtsprechung des BGH zum Wegfall der Geschäftsgrundlage einer Schenkung, wenn es um Zuwendungen der Schwiegereltern geht.

Dazu bei uns: Übersicht zur Rückforderung der Schenkung wegen groben Undanks oder Verarmung

Form der Schenkung: Wann liegt eine formwirksame Schenkung vor? Wird ein „Geschenk“ nicht an den Beschenkten herausgegeben, kann dieser die Herausgabe nur verlangen, wenn der Schenkungsvertrag notariell beurkundet wurde. Es gilt: Die Schenkung muss grundsätzlich notariell beurkundet werden.

Schenkung oder Familiendarlehen: Grundsätzlich gilt, dass der Darlehensgeber die Beweislast für ein Darlehen trägt - einmal hinsichtlich der Frage ob überhaupt etwas gezahlt wurde und dann hinsichtlich der Frage, ob es als Darlehen gewährt wurde. Sofern dann eine Schenkung vorgetragen wird, ändert dies erst einmal daran nichts! Nicht der Beschenkte muss beweisen, dass das Geld kein Darlehen darstellte. Noch komplizierter wird es dann, wenn nicht einmal die Auszahlung des Betrages nachgewiesen werden kann.

Mehr dazu: Schenkung oder Darlehen, was ist zu beachten?


Scheidungsanwalt: Unsere Leistungen bei einer Trennung

  • Scheidungsanwalt vor Ort in Alsdorf, zentral erreichbar aus dem direkten Umland
  • Über 300 Informationen zu Familienrecht & Trennung auf unserer Webseite von unserem Rechtsanwalt für Scheidung
  • Schneller Termin mit günstiger Erstberatung beim Rechtsanwalt für Scheidung
  • Zugewinnausgleich, Unterhalt, Vermögensteilung
  • Mit uns ist die Scheidung bezahlbar: Zahlung in bis zu 12 monatlichen Raten möglich und Tätigkeit im Rahmen von Verfahrenskostenhilfe

Beachten Sie bitte, dass es bei der Trennung eines Ehepaares immer Streit geben kann – vom Unterhalt über die Auseinandersetzung beim Hausrat gibt es genügend Streitunkte. Wenn Ehepaare sich „einig“ sind und insbesondere die typischen Problemkreise nicht vorhanden sind, kann man es tatsächlich „einvernehmlich“ gestalten.


Unsere Unterstützung bei Ihrer Scheidung

Wir bieten Ihnen Unterstützung bei der Abwicklung Ihrer Ehe und helfen Streitfälle zu vermeiden, nicht dabei Streitfälle zu schaffen. Bei Interesse machen Sie einen Termin bei unserem Rechtsanwalt für Scheidung aus, damit erörtert werden kann mit welchen Kosten zu rechnen ist. Ganz bewusst werden hier keine „Online Rechner“ oder ähnliches Angeboten, da wir solche Ansätze als unseriös empfinden. Ein Einführungsgespräch bei uns ist unverbindlich und wir können ein maßgeschneidertes realistisches Angebot erarbeiten.

Scheidungsanwalt: Beratung vor der Scheidung & Ablauf der Scheidung

Muss es die Trennung oder die Scheidung sein? Welche Konsequenzen hat dies, ist es wirtschaftlich zu stemmen und will ich das nicht lieber alles alleine irgendwie schaffen?

Mit diesen Gedanken sind Sie nicht alleine. Ängste, auch und vor allem wirtschaftliche, aber auch die Unsicherheiten in gesellschaftlicher Hinsicht führen oft dazu, dass man lieber spät Abends oder Nachts googelt und dann am Rechner versucht Informationen zu sammeln. Die Beratung bei einem Scheidungsanwalt der nicht nur die Erfahrung aus Fällen mitbringt sondern auch noch hinreichende persönliche Erfahrung aus Trennungen und Scheidung kann Ihnen helfen – helfen Gedanken zu sortieren, Alternativen zu sehen, wirtschaftliche Konsequenzen und Fragen des „was darf ich“ zu beantworten. Die Erstberatung kostet in unserer Kanzlei maximal 190 Euro (inkl. Umsatzsteuer) – vereinbaren Sie einen Termin und sprechen Sie über Ihre Gedanken, lassen Sie sich helfen und neue Szenarien entwickeln. Unser Beitrag zum Ablauf einer Scheidung.

Rechtsanwalt für Scheidung: „Gemeinsamer“ Anwalt?

Zwei Anwälte sind teurer als ein Rechtsanwalt – eine einfache Rechnung, die häufig dazu führt, dass Betroffene nach der Scheidung mit einem Scheidungsanwalt fragen. Hierzu gibt es folgendes anzumerken: Ja, eine Scheidung mit nur einem Rechtsanwalt funktioniert, weil nur eine Partei – die, die den Scheidungsantrag stellt – anwaltlich vertreten sein muss. Es gibt aber nicht „den einen Anwalt“ im Sinne eines gemeinsamen Anwalts! Auch der Rechtsanwalt für Scheidung ist strikt nur einer Partei verpflichtet und darf nicht beide Ehegatten gleichzeitig vertreten.

Ob die Scheidung dann wirklich günstiger ist kommt drauf an: Wenn die Eheleute nicht vereinbaren, dass die Anwaltskosten geteilt werden, ist es am Ende nur für den günstiger, der keinen Rechtsanwalt hat. Wenn der Rechtsanwalt zu Schritten rät, die zwar seiner Partei nützen, nicht aber dem nur vermeintlich vertretenen Ehepartner, kann dies Geld kosten, das irgendwann dann teuer wird. Ein typisches Beispiel ist der Versorgungsausgleich bei kurzer Ehezeit, den man sich „sparen“ kann. Günstig ist das nur für den Ehepartner, der eigentlich Ansprüche „abgeben“ müsste. Der klassische Fall einer „einfachen“ Scheidung liegt daher bei sehr kurzen Ehezeiten (bis zu 3 Jahren) vor, bei kinderlosen Ehen und Ehen ohne ernsthafte Vermögenswerte, also insbesondere ohne Immobilien.

Kosten des Rechtsanwalt für Scheidung

Wir berechnen die voraussichtlichen Kosten in Ihrem Fall für Sie, damit Sie planen können. Wir bieten zudem Ratenzahlungen und beantragen selbstverständlich Verfahrenskostenhilfe wenn die Voraussetzungen vorliegen. Beachten Sie den Beitrag „Wie viel kostet eine Scheidung“ zu den Kosten einer Scheidung mit Rechenbeispielen.


News vom Scheidungsanwalt

Umgangsrecht des leiblichen Vaters bei privater Samenspende

Ein Umgangsrecht kann dem leiblichen Vater auch im Fall der sogenannten privaten Samenspende zustehen, wenn das Kind mit seiner Einwilligung von der eingetragenen Lebenspartnerin der Mutter adoptiert worden ist. Das hat jetzt der Bundesgerichtshof (XII ZB 58/20) entschieden. (mehr …) „Umgangsrecht des leiblichen Vaters bei privater Samenspende“

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Falsche Verdächtigung beim Jugendamt: Amt muss Personalien des Informanten offenbaren

Anonyme Anzeige beim Jugendamt: Ein zwar nicht alltäglicher aber keineswegs allzu selten anzutreffender Vorfall: Beim Jugendamt gibt ein Informant Hinweise auf eine Kindesvernachlässigung oder gar sexuellen Missbrauch. Der (zumindest nach außen) anonyme Informant meldet sich dabei zufällig im Rahmen einer laufenden Sorgerechtsauseinandersetzung. Kann man sich als Betroffener gegen eine böswillige falsche Anzeige beim Jugendamt wehren?…

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Unterhalt nach Scheidung: Berücksichtigung einer Abfindung

Geschiedenenunterhalt: Berücksichtigung einer Abfindung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses – Die aus Anlass der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gezahlte Abfindung ist im Rahmen des Unterhaltsrechts als Einkommen auf einen angemessenen Zeitraum zu verteilen und nicht wie sonstiges Vermögen zu behandeln. (mehr …) „Unterhalt nach Scheidung: Berücksichtigung einer Abfindung“

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Gewaltschutzgesetz: Strafgericht muss Rechtmäßigkeit der Anordnung nach GewSchG prüfen

Der Bundesgerichtshof (3 StR 40/13) hat sich zum Gewaltschutzgesetz geäußert und eine sehr praxisrelevante Frage entschieden, wobei das Ergebnis für viel Arbeit sorgen dürfte: Die Verurteilung nach § 4 Satz 1 GewSchG wegen einer Zuwiderhandlung gegen eine Anordnung nach § 1 Abs. 1 Satz 1 GewSchG setzt voraus, dass das Strafgericht die materielle Rechtmäßigkeit der…

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Elternzeit und Mutterschutz im Arbeitsrecht

Schwangerschaft und/oder Elternzeit von Mitarbeitern bedeutet immer ein Umorganisieren von Arbeitsprozessen. Der folgende Beitrag gibt Ihnen anhand der am häufigsten gestellten Fragen einen Überblick darüber, was Sie im Zusammenhang mit der Elternzeit rechtlich beachten müssen. Elternzeit Wie funktioniert die Elternzeit überhaupt – welche Frist gibt es? Frage: Eine schwangere Mitarbeiterin möchte wissen, wie sie die…

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Teilzeitanspruch: Anspruch auf Elternteilzeit

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben gegen ihren Arbeitgeber während der Elternzeit Anspruch auf eine zweimalige Verringerung ihrer vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Dieser Anspruch auf sog. Elternteilzeit kann erstmals geltend gemacht werden, wenn die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer verbindlich festgelegt hat, für welche Zeiträume Elternzeit „verlangt“ wird. (mehr …) „Teilzeitanspruch: Anspruch auf Elternteilzeit“

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