Lohnklage

Anwalt für Lohnklage: Bei einer „Zahlungsklage auf rückständige Vergütung aus einem Arbeitsvertrag“ steht Ihnen Rechtsanwalt Jens Ferner unkompliziert zur Verfügung. Wenn Sie rückständigen Arbeitslohn ohne Umwege einklagen möchten, kommen Sie ohne Terminsvereinbarung zu unseren Öffnungszeiten mit folgenden Unterlagen in unsere Kanzlei in Alsdorf:

  • Letzte Lohnbescheinigungen (wenigstens letzte 3)
  • Eigene abschliessende schriftliche Auflistung, welche Beträge gefordert werden und aus welchem Grund (etwa „Lohn Monat/Jahr“ oder „Urlaubsgeld für das Jahr X“)
  • Kopie des Arbeitsvertrages und eventueller Abänderungsverträge
  • 119 Euro Vorschuss in Bar

Unsere Mitarbeiter nehmen all dies in Empfang, Rechtsanwalt Jens Ferner erstellt die Lohnklage im Entwurf und übersendet Ihnen diese zur Freigabe. Bei uns wird die Lohnklage im Entwurf binnen 3 Werktagen erstellt, auf Wunsch wird per Mail korrespondiert. Ein Beratungsgespräch vor Einreichung der Klage findet bei diesem Angebot nicht statt, das gesamte Vorgehen ist auf Effizienz und Geschwindigkeit ausgerichtet.

Wenn Sie von den geforderten Unterlagen irgendetwas nicht zur Hand haben oder ein besonderes Vorgehen gewünscht ist, etwa im Zuge einstweiligen Rechtsschutzes eine vorläufige Lohnzahlung erwirkt werden soll, müssen Sie erst einen Termin zur Erstberatung vereinbaren, mit dem unsere Erstberatungsgebühren entstehen.


Kosten einer Lohnklage

Sie müssen abwägen, ob die Beauftragung eines Anwalts für Ihre Lohnklage lohnend ist. Beachten Sie insoweit, dass im Urteilsverfahren beim Arbeitsgericht kein Anspruch der obsiegenden Partei auf Erstattung der Kosten für die Hinzuziehung eines Anwalts besteht (siehe §12a Abs.1 ArbGG). Auf Basis von Prozesskostenhilfe sind wir im Rahmen von Lohnklagen nicht tätig. Wir rechnen aber gerne mit einer vorhandenen Rechtsschutzversicherung ab, wenn Deckungszusage erteilt wird.

Kann Schadensersatz bei Lohnausfall geltend gemacht werden?

Sie können auf jeden Fall Zinsen geltend machen, nämlich in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz, die für Arbeitnehmer im arbeitsgerichtlichen Verfahren der Lohnklage eingeklagt werden können (so das BAG, 10 AZR 602/03). Sollte ein darüber hinaus gehender Schaden entstehen, etwa weil zwingend auf einen Kredit zurückgegriffen werden muss, kommt auch hierfür Schadensersatz in Betracht. Nicht aber kann die Verzugspauschalke in Höhe von 40 Euro geltend gemacht werden (so BAG, 8 AZR 26/18, hier bei uns)