Rechtsanwalt zum Fotorecht

Rechtsanwalt Ferner bietet im Fotorecht Beratung und Unterstützung – speziell als Anwalt für Fotografen. In der Anwaltskanzlei Ferner finden Sie umfassende Beratung und Hilfe zum Fotorecht – speziell wenn es darum geht, dass jemand Ihre Lichtbilder bzw. Lichtbildwerke ohne Ihre Erlaubnis verwendet. Es werden in unserem Haus bereits viele Fotografen vertreten, wobei wir Wert darauf legen nur professionelle Fotografen zu vertreten und insbesondere nicht im Bereich der Abmahnungen von Produktfotografien von Privatleuten auf eBay tätig zu sein.

Rechtsanwalt Jens Ferner im Fotorecht

Im Fotorecht vertritt Rechtsanwalt Jens Ferner Fotografen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte bei unberechtiger Nutzung Ihrer Fotografien. Hierbei vertreten wir allerdings nur (semi-)professionelle Fotografen. Beachten Sie unsere Hinweise zum Fotoklau!

Fotorecht: Anwalt für Fotografen

In unserem Haus werden bundesweit Fotografen vertreten und beraten, insbesondere bei der Gestaltung von Lizenzverträgen aber auch bei der Durchsetzung bestehender Rechte.

Header

Fotorecht: Worum geht es im Fotorecht?

Streitigkeiten um das Fotorecht und Persönlichkeitsrecht sind heute nichts besonders mehr, nicht zuletzt durch den Einzug des Internet im Alltag. Speziell Fotografien sind immer häufiger der Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen. Sie finden im Folgenden einige kurze Ausführungen zu typischen Streitfragen im Fotorecht und am Ende dieser Seite unsere zahlreichen Artikel zum Thema Fotorecht.
Die Konstellationen rund um das Fotorecht sind vielfältig, vor allem geht es aber regelmäßig um

  • Die unerlaubte Verwendung eines Fotos, etwa auf einer Internetseite oder in Publikationen,
  • das unerlaubte Erstellen eines Fotos, etwa das Fotografieren entgegen dem ausdrücklich geäußertem Wunsch,
  • den Streit, welche Rechte der Fotograf an dem erstellten Foto hat.

Artikel bei uns zum Thema „Fotorecht“

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl unserer aktuellen Beiträge zum Fotorecht. Fotografen interessieren sich dabei häufig besonders für unseren Themenbereich „Schranken im Urheberrecht“ und Fotorecht, wo es um Nutzungs- und Fotografieerlaubnisse im Urheberrecht geht.

    Typische Streitfälle im Fotorecht

    Verwendung von Fotografien

    Der häufigste Streitfall sind sicherlich Unternehmen bzw. Unternehmer, die unter Verwender fremder Fotografien Werbung schalten – sei es unmittelbar, indem in Anzeigen oder Pressemitteilungen fremde Fotografien genutzt werden. Oder mittelbar, indem man eine Webseite mit einem fremden Foto ausschmückt. Das Pikante: Selbst vermeintliche „freie Bilder“ beinhalten gewisse Spielregeln, die gerne vergessen werden, sei es vorsätzlich oder fahrlässig.

    Hier gilt: Der Unterlassungsanspruch entsteht verschuldensunabhängig, so dass die Gegenwehr für betroffene Fotografen problemlos möglich ist. Fotografen dagegen haben ein Recht darauf, dass sie als Urheber anerkannt und für ihre Arbeit entsprechend entlohnt werden. Letztlich folgt hier dann eine Abmahnung wegen unberechtigter Verwendung eines Fotos, dazu Informationen hier bei uns.

    Fotorecht für professionelle Fotografen

    Weiter wollen z.B. professionelle Fotografen gerne mit ihren erstellten Bildern werben – etwa indem sie in ihrem Studio die Bilder ausstellen oder an Zeitschriften übersenden. Nicht selten geschieht das ohne Absprache mit dem Kunden, oder gar gegen den ausdrücklichen Willen, als Hilfe werden hier Vertragsbedingungen herangezogen. Hier wird darüber gestritten, ob die Vertragsbedigungen gültig sind und wie weit diese gehen – ein pauschaler Rat verbietet sich, da es hier sehr auf die konkreten Einzelheiten ankommt. Grundsätzlich gilt: Der Kunde ist nicht schutzlos und der Fotograf kann durchaus entsprechende Vereinbarungen treffen. Ein auf diesem Gebiet erfahrener Rechtsanwalt hilft Fotografen, die eigenen Vertragsbedingungen rechtlich abzusichern – und im Streitfall die Rechte der Betroffenen zu schützen.

    Fotorecht im privaten Umfeld

    Innerhalb von Familien ist es meistens Naivität und schlichte Dummheit, die zum Streit führen – etwa wenn einvernehmlich auf einer Feier Fotos erstellt werden, die Fotos aber dann plötzlich auf Facebook oder Google-Picasa landen. Hier lässt sich schon mit einfachem Nachdenken und Rücksichtnahme ein Rechtsstreit im Keim ersticken. Ebenso, wenn ehemalige Klassenkameraden auf „Schulfreunde“-Webseiten ungefragt alte Klassenfotos hochladen. Die Rechtslage ist klar: Ohne Erlaubnis darf man grundsätzlich kein Foto eines anderen weitergeben, und speziell wenn es um Minderjährige geht, sollte man (zumal als Verwandter) ein gewisses Fingerspitzengefühl mitbringen. Eine wichtige Ausnahme von diesem Grundsatz sind Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben. Ebenso, wenn der Abgebildete nur als „Beiwerk“ zum eigentlichen Geschehen zu sehen ist. Hier gilt das Prinzip: Wer sich in die Öffentlichkeit begibt, muss damit leben, auch wahrgenommen zu werden.

    Etwas ganz anderes ist es, wenn jemand heimlich Fotos macht oder zwar mit Erlaubnis intime Fotos erstellt, diese später aber aus verletztem Stolz nach einer Trennung anderen zur Verfügung stellt. Hier geht es nicht einfach mehr nur um Persönlichkeitsrechte, sondern um strafbare Handlungen (speziell §201a StGB). In diesem Fall gehört ein erfahrener Strafverteidiger umgehend eingeschaltet, der auch den Gang zur Polizei vorbereitet und begleitet. Im Rahmen des Strafverfahrens besteht für Sie als Opfer bei evt. vorhandene zivilrechtliche Ersatzansprüche die Möglichkeit, diese direkt im Anhang des Strafverfahrens zu erledigen.

    Fotorecht und Kameraüberwachung

    Ein besonderer Streitfall sind dabei immer wieder auch Videokameras, sei es auf der Strasse, durch Behörden, im eigenen Haus oder durch den Arbeitgeber. Auch hier gilt es sich zwischen den verschiedenen Regelungen in den Datenschutzgesetzen des Bundes und der Länder, dem Strafgesetzbuch und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht zurecht zu finden. Sowohl Betroffene als auch die Nutzer von Kameras sehen sich hier erheblichen rechtlichen Problemen ausgesetzt. Sie finden hier bei uns eine umfassende Übersicht zum Thema, grundsätzlich gilt: Keine Kamera ohne rechtliche Beratung außerhalb des Familiären Umfelds. Und selbst dort muss man mit Problemen rechnen (siehe oben).