Kurz: Die Klausur im Ersten Staatsexamen

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Ich bin zufällig in der Buchhandlung meines Vertrauens über ein älteres Buch mit dem Titel “Die Klausur im Ersten Staatsexamen” gestolpert. Neugierig machte mich vor allem die Überschrift auf dem Buchdeckel: “Klausurenlehre für Anfänger und Fortgeschrittene”.

Insgesamt ein gutes Buch, aber: Eine Mogelpackung.

Wenn irgendwo “Klausurenlehre” drauf steht, erwarte ich Ausführungen zur Klausur an sich: Hinweise zum Schreiben von Klausuren im Allgemeinen, Organisationstipps etc. Natürlich auch ausgewählte Klausuren. Das Buch enthält leider nur letzteres.

Es gibt keinerlei Tipps für das Schreiben von Klausuren im Allgemeinen, das Buch beinhaltet einfach nur Klausuren. Die sind aber gut, schön ausgewählt und – besonders schön – umfassen die drei Bereich Zivilrecht, Ö-Recht und Strafrecht in einem Buch.

Insgesamt gibt es 24 Klausuren (10 x Zivilrecht, 8 x Ö-Recht, 6 x Strafrecht), die gut ausgewählt und dargestellt sind. Natürlich fehlt – wiedermal – eine Lösungsskizze, dennoch sind die Klausuren didaktisch so aufbereitet, dass man damit sehr gut lernen und arbeiten kann.

Als Zielgruppe sind hier ganz klar Examenskandidaten vorgesehen, das Buch ist nach meiner Einschätzung für keine andere Klausur geeignet.

Die Jurakopf-Einschätzung

Im Fazit ist es daher ein Tipp für Examenskandidaten, hier mal reinzusehen – auch wenn die “Klausurenlehre” als solche nicht Bestandteil ist. Die Möglichkeit, nochmals 24 schöne Klausuren durcharbeiten zu können, wobei ein Buch alle Themen abdeckt, ist nicht zu vernachlässigen.

Daten zum Buch

Die Klausur im Ersten Staatsexamen
Rotsch/Nolte/Peifer/Weitemeyer
Verlag C.H.Beck
ISBN 3406503187
Preis: 17,50 Euro

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