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Fälle zum Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht

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In der Reihe „JuS-Schriftenreihe“ ist die 2. Auflage des Werkes „Fälle zum Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht“ von Bayreuther/Sosnitza erschienen. Das Buch ist dabei nicht nur aktuell erschienen, sondern bietet -was man nicht automatisch erwarten darf- auch aktuelle Fälle.

Hinweis: Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Beck-Verlag zur Verfügung gestellt.

Wie immer bei Jurakopf.de: Die Kritik zuerst. Und das ist die gleiche Kritik, die ich inzwischen schon pauschal bei allen Fallbüchern anbringen kann: Es fehlt die Lösungsskizze. Ich bin davon überzeugt, dass es klüger ist, auch für Fortgeschrittene Studenten, nach dem Sachverhalt zuerst eine kurze Lösungsskzze zu bieten, um dann die ausformulierte Musterlösung zu offerieren. Nur so kann man umfassend mit den Fällen üben und schon vor dem Lesen der Musterlösung erarbeiten, wo Fehler in der eigenen Bearbeitung liegen – zumal die „Vorüberlegungen“ und „groben Strukturierungen“ in jeder Klausur ein Muß sind – wer „drauf los schreibt“ riskiert wertvolle Punkte.

Neben dieser, von mir schon regelmässig erhobenen Kritik, haben sich für mich nur positive Punkte ergeben – auch wenn auf den ersten Blick das Buch zuerst relativ dünn wirkt, zumal der Preis mit 24,90 Euro recht hoch angesiedelt ist. Doch hiervon sollte man sich nicht abhalten lassen, denn gerade diese knapp bemessene Seitenzahl macht das Werk für Studenten interessant: Ich hatte durchweg beim Durcharbeiten des Buches das Gefühl, dass der Verfasser gerade nicht versucht, den Inhalt künstlich aufzublähen. Er bietet eine treffsichere und schnell erfassbare Lösung zu den Sachverhalten, ohne sich aber zu kurz zu fassen.
Durch diesen Schreibstil hat er es tatsächlich geschafft, mich vom ersten bis zum letzten Fall als Leser und Bearbeiter zu halten – keinmal kam das Gefühl auf, einen Absatz jetzt doch mal kurz zu überfliegen, gerade bei diesem Thema ein Effekt, der gerne mal auftreten möchte.

Die 15 Fälle -eigentlich sind es mehr, weil manchmal (wie in Fall 10) zwei verschiedene Sachverhalte in einen Fall gefasst werden- sind in der Tat von zunehmendem Schwierigkeitsgrad. Spätestens wenn im Fall 10 das Thema auf den „Pumuckl“ kommt, merkt man wie aktuell die Fälle sind, der aufmerksame Student sollte aber auch den Hintergrund zu Fall 2 erkennen ;) Ich empfand die Sachverhalte als teilweise etwas komplex, aber immer sehr abwechslungsreich und interessant, dabei durchgehend aus der Praxis und somit auch aus dem Leben gegriffen.
Das Werk eignet sich in der Tat für beide Lesertypen: Diejenigen, die gerade erst mit dem Thema beginnen, aber auch für diejenigen, die bereits Wissen mitbringen und dieses vertiefen möchten.

Das Werk wird auf dem Umschlagstext beworben mit den Worten „unverzichtbar im Schwerpunktstudium“, als Zielgruppe spricht der Beck-Verlag im eigenen Programm von Studenten des Schwerpunktes gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht. Dem möchte ich widersprechen: Auch wenn man sich möglichst nicht (nur) mit Fallbüchern ein Thema erarbeiten sollte, verführt das Werk doch dazu.
Jedenfalls das Urheberrecht ist, nicht nur im Bereich von so genannten Internet-Tauschbörsen, ein Problembereich des Rechts der immer mehr Menschen betrifft, ein Punkt der das Thema für jeden Studenten interessant machen sollte. Dieses Buch behandelt viele Fälle, die im wirklichen Leben durchaus auftreten können und vermittelt das notwendige Rüstzeug zur Lösung dieser Fälle. Auch wer nicht den entsprechenden Schwerpunktbereich belegt, sehr wohl aber (notwendiges) Interesse an dem Thema hat, findet hier ein sehr gutes und gelungenes Arbeitsbuch zum praktischen Verständnis des Themas.

Die Jurakopf-Einschätzung
Ein Kauftipp für diejenigen, die sich für das Thema einfach nur interessieren und einen praktischen Einstieg suchen. Wer den entsprechenden Schwerpunktbereich belegt hat, für den ist es sogar ein lohnendes Muß.

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2 Gedanken zu „Fälle zum Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht“

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