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Zivilrecht & ZPO

Kreditgebühren: Bearbeitungsgebühren richtig einfordern

Hinsichtlich der Rückforderung von Bearbeitungsgebühren aus Krediten tickt allmählich die Uhr: Am 31.12. eines jeden Jahres verjähren die Ansprüche aus Verträgen, die 3 Jahre vorher geschlossen wurden. Inzwischen zeigt sich, dass manche Bank wohl überfordert ist – oder gar befremdlich agiert: Zunehmend berichten mir Betroffene davon, dass per Einschreiben-Rückschein zugesandte Schreiben gar nicht mehr abgeholt werden. Gerne wird auch ein vertröstendes Schreiben zugeschickt, mit dem Zahlung in Aussicht gestellt wird – irgendwann. Angesichts der drohenden Verjährung ein Spiel, auf das man sich nicht mehr einlassen sollte.

Wer sich nun darum kümmern möchte, der schickt die Aufforderung zur Rückzahlung an die Bank per Einwurf-Einschreiben und zusätzlich per Fax vorab. In dem Schreiben ist eine klare Frist gesetzt, wobei 5-7 Tage vollkommen ausreichend sind.

Noch ein Hinweis: Wer sich quasi in den letzten Tagen des Dezembers auf die Suche nach einem Rechtsanwalt macht, der muss das Risiko sehen, dass sich nur wenige auf eine kurzfristige Klage einlassen. Und ein Mahnbescheid alleine hindert nicht zwingend die Verjährung, jedenfalls bestehen hier Risiken – daher lieber frühzeitig um das Thema kümmern.

Bei uns dazu:

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Von Strafverteidiger & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner

Kanzlei für Strafverteidigung, Verkehrsrecht und IT-Recht: Rechtsanwalt Jens Ferner ist Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht, spezialisiert auf Rechtsfragen im Strafrecht, Cybercrime, Wirtschaftsstrafrecht und IT-Recht. Er punktet zudem als Systementwickler mit zusätzlicher Fortbildung in IT-Sicherheit und IT-Forensik. Im IT-Recht inkl. Softwarerecht, Wettbewerbsrecht & Urheberrecht tätig ausschließlich für Unternehmen und Gewerbetreibende.

Strafrechtlicher Sofortkontakt: Unsere Strafverteidiger erreichen Sie unmittelbar unter 01579-2370323 oder notfall@ferner-alsdorf.de; bei uns gibt es keine kostenlose Beratung oder Tätigkeit