Mandatsannahme und Besprechungstermine

Wir möchten Ihnen eine vertrauensvolle Atmosphäre, moderne Bearbeitung und eine qualitative Vertretung bieten – wobei ein Optimum an Verteidigungspotential zur Verfügung stehen soll. Darum haben wir uns viele Gedanken gemacht und einen festen Prozess etabliert, der durchaus anders ist als bei anderen Kanzleien. Doch auch hier gilt: Wer modern arbeiten möchte, der muss neue Wege gehen.


I. Die Mandatsannahme

Sie haben direkt zu Beginn, wenn Sie einen Strafverteidiger suchen, das Bedürfnis sich direkt zu besprechen – das ist nachvollziehbar und wir respektieren es, es ist aber aus Verteidigungssicht nicht nur nicht hilfreich, sondern kann sogar schädlich sein: Wir als Strafverteidiger brauchen die Ermittlungsakte für eine ernsthafte Einschätzung und Beratung, das ist aus unserer Sicht absolut unumgänglich.

Darum ist unser Vorgehen anders aufgebaut, als Sie es vielleicht kennen und erwarten, es orientiert sich aber alleine an einer effektiven Strafverteidigung in Ihrem Sinne:

  1. Kennenlernen: Lassen Sie uns telefonieren, für unser erstes Telefonat berechnen wir Ihnen nichts, wir nehmen uns Zeit und erklären auch, warum wir auf eine bestimmte Weise arbeiten – denn dahinter stehen viele und kluge Gedanken.
    Wahlweise bieten wir gerne weiterhin ein erstes Kennenlerntreffen in unserer Kanzlei an, das jedoch maximal 15 Minuten andauert und wirklich nur dem “Kennenlernen” dient.
  2. Unterlagen zusenden: Sie senden uns danach die Ihnen aktuell vorliegenden Unterlagen, etwa einen Durchsuchungsbeschluss oder Bogen zur Vernehmung, unverbindlich zu, ideal per Mail oder Threema-Messenger.
    Auf diese Unterlagen erhalten Sie eine Mail von uns mit Informationen sowie einem konkreten Preis für das Anfordern der Akte und Besprechen mit Ihnen. Bis hierhin sind weiterhin keine Kosten entstanden, es besteht also kein Kostenrisiko.
  3. Auftrag & Erste Besprechung: Wenn Sie uns danach beauftragen, fordern wir die Akte an. Nach Erhalt der Akte lesen wir diese, strukturieren die Akte und Sie erhalten digitalen Aktenzugriff. Wir Besprechen uns gemeinsam in unserem Büro in einem persönlichen Termin zur Aktenlage, welches Verteidigungspotential im Raum steht und welche Verhaltensvarianten sinnvoll sein könnten.
    All dies zu einem pauschalen und vorher genannten Preis, der sich nicht verändert, Sie haben also Kostensicherheit und erhalten damit sämtliche aktuellen Informationen sowie eine professionelle Einschätzung im Rahmen einer längeren Besprechung.
  4. Weitere Tätigkeit: Abschliessend entscheiden Sie ganz in Ruhe und ohne Druck, ob Sie uns weiter beauftragen. Hierzu erhalten Sie einen konkreten Kostenvorschlag mit klaren Zahlen, so dass keine Unsicherheiten bestehen. Wenn Sie uns weiter beauftragen, wird die bisherige Zahlung voll angerechnet und wir entscheiden gemeinsam die weitere Verteidigungsstrategie, die dann von unseren Strafverteidigern fortgeführt wird. Die weiteren Besprechungstermine finden dann wahlweise per Videokonferenz oder persönlichem Besprechungstermin in der Kanzlei statt.

II. Besprechungstermine

Wir bieten, nachdem wir uns das erste Mal persönlich gesehen haben, Besprechungen nach Ihrer Wahl persönlich in unserem Büro oder per Videobesprechung (bei RA Jens Ferner).

Im Allgemeinen gilt, dass Sie einfach daran denken, dass Sie zu Ihrem Anwalt gehen – nicht zu Gericht: Oberstes Ziel sollte daher eine Atmosphäre sein, in der Sie sich wohl fühlen. Daher machen Sie sich nicht zu viele Gedanken über Ihre Kleidung und kommen zu uns, wie Sie sonst auch das Haus verlassen. Das Gespräch wird vielleicht anstrengend oder unangenehm, dann sollten Sie sich nicht auch noch unwohl in Ihrer Kleidung fühlen.

Machen Sie sich vor dem Termin Gedanken, was Ihnen wichtig sein wird, oft ist man am Ende dann doch nervös und vergisst all das, was man fragen wollte – machen Sie sich ruhig eine Fragenliste. 

Im Übrigen gilt: Für alles was vergessen wurde, was noch dazu kommt oder sonst wie wichtig ist und in der Besprechung vergessen wurde können wir problemlos einen weiteren Besprechungstermin vereinbaren. Also: Keine Panik.

Videobesprechung

Videobesprechungen funktionieren sehr einfach bei uns: Im Rahmen unserer ersten persönlichen Besprechung (siehe oben) legitimieren sie sich und erteilen uns eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Durchführung von Videobesprechungen. Später dann erhalten Sie bei Besprechungsbedarf eine Mail mit einem Link um sich in unser Konferenzsystem einzuloggen, besondere Voraussetzungen oder technische Kenntnisse benötigen Sie nicht. Wir geben auch Tipps und Hinweise, wie Sie sich auf eine solche Besprechung vorbereiten damit Sie sich wohl fühlen.

Videobesprechungen sind nicht zwingend! Sie haben die Wahl, während Corona haben immer mehr Mandanten hiernach angefragt und tatsächlich lässt es sich für viele Mandanten leichter in ihren Alltag einbauen – und es ist vertrauensvoller als ein schlichtes Telefonat. Darum bieten wir dies inzwischen an, aber Sie haben weiterhin die uneingeschränkte Wahl zwischen Besprechungen per Video oder persönlich im Büro. Aktuell sind Videobesprechungen ohnehin nur bei Strafverteidiger Jens Ferner möglich.

Besprechungstermin in der Kanzlei

Zu einem Besprechungstermin kommen Sie bitte pünktlich, maximal 5 Minuten zu früh (siehe unsere Corona-Regeln). Machen Sie sich keine Sorgen wenn Sie sich etwas verspäten, das gehört zum Leben dazu :) Wenn es aber deutlich mehr als ca. 5 Minuten werden rufen Sie bitte an.

Zu Unterlagen beachten Sie:

  • Wenn Sie schriftliche Unterlagen mitbringen, sortieren Sie diese vorher bitte, Sie werden nur selber nervös, wenn Sie plötzlich hektisch alles durchsuchen müssen. 
  • Digitale Unterlagen dagegen sollten Sie bitte vorher auf ein Medium wie einen USB-Stick kopieren und diesen dann überreichen. 
  • Wenn Sie Daten auf einem Endgerät haben, deren Export keine Beweiskraft hätte – etwa SMS auf einem Handy – bringen Sie das Endgerät mit, wir fotografieren die notwendigen Daten dann ab und fertigen dazu Vermerke.