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Klage von Waldorf Frommer erhalten: Was ist zu tun?

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Es ist keine Seltenheit mehr, dass nach einer Filesharing-Abmahnung eine Klage kommt, speziell die Kanzlei Waldorf Frommer hat zumindest zeitweise sehr aktiv Klagen betrieben. In diesem Artikel gibt es einige Hinweise zur Klagetätigkeit von Waldorf Frommer.

Hinweis: Es handelt sich hierbei alleine um subjektive Eindrücke, basierend auf der hiesigen Tätigkeit in diesem Bereich. Es wird nirgendwo der Anspruch erhoben dass dies repräsentativ ist!

Entwicklung der Klagetätigkeit unter Beteiligung von Waldorf Frommer

Bereits Ende 2011 wurde die Klagetätigkeit schlagartig ein Thema, als nicht zuletzt wegen einer vielbeachteten und leicht tendenziösen Pressemitteilung des Amtsgerichts München Berichte sich mehrten: Auf einmal wurde vermehrt geklagt in vorausgegangenen Filesharing-Abmahnungen. Und seitdem bis heute wird von zugestellten Klagen, speziell von der Kanzlei Waldorf Frommer bearbeitet, berichtet – und auch hier wurden immer häufiger Klagen vorgelegt, die Betroffenen zugestellt wurden. Nachdem der fliegende Gerichtsstand faktisch abgeschafft wurde beim Filesharing von Verbrauchern war aus meiner Sicht eine nachlassende Klagetätigkeit zu erkennen bis zum Jahr 2015. Inzwischen scheinen Klagen aber wieder allmählich anzuziehen. Bis heute ins Jahr 2017 beobachten wir regelmäßige Klagen, eingereicht durch die Kanzlei Waldorf Frommer.

Für mich lässt sich ein klares Muster nicht erkennen, nach welchem System Klagen ausgesprochen werden. Solche Überlegungen sind auch wenig zielführend, denn dem konkret Betroffenen sollte es regelmäßig egal sein, warum konkret er ausgewählt wurde für eine Klage – die Situation wird sich dadurch nicht ändern. Nicht wenige werden dabei aus allen Wolken fallen, weil bei den mir bekannten Klagen die Abmahnung selbst etwa 2-3 Jahre vor der Klage erfolgte, man also als Abgemahnter davon ausging, das Thema hat sich längst erledigt – dies aber ist weit gefehlt!

Im Folgenden ein paar kurze Zeilen, wie Sie sich verhalten können wenn Ihnen eine solche Klage zugestellt wird – und was das in etwa für Sie bedeutet.

Waldorf Frommer schreibt was von „Vorbereitung Klageverfahren“

Wen Waldorf Frommer etwas von der „Vorbereitung Klageverfahren“ schreibt ist tatsächlich davon auszugehen, dass nun etwas passiert.

Klage nach Filesharing durch Waldorf Frommer zugestellt – Was nun?

Wenn Ihnen die Klage der Kanzlei Waldorf Frommer vom zuständigen Amtsgericht einmal zugestellt wurde, liegt bei Ihnen ein gelber, grosser und dicker Briefumschlag im Briefkasten. Auf dem ist das Zustelldatum notiert! Auf keinen Fall werfen Sie den Brief umschlag weg, sondern heben ihn mit allen anderen Unterlagen auf.

Wenn Sie das Schreiben der Kanzlei Waldorf Frommer ein erstes Mal durchlesen – Sie werden es in der ersten Hektik nur überfliegen – wird Ihnen derzeit folgendes ins Auge springen:

  1. Sie sollen verurteilt werden zur Zahlung von mindestens 600 Euro Schadensersatz und 506 Euro Kostenerstattung für die anwaltliche Inanspruchnahme.
  2. Im Regelfall werden Sie etwas davon lesen, dass ein „schriftliches Vorverfahren“ angeordnet ist und eine „Notfrist von 2 Wochen“ gilt.
  3. Spätestens ab der 10. Seite wird Ihnen klar werden, dass das mehrere dutzend Seiten dicke Paket (zzgl. Abschrift), das Ihnen da zugestellt wurde, für Sie alleine kaum zu bewältigen ist.
  4. Auf den zweiten Blick erkennen Sie: Amtsgericht München oder Amtsgericht Köln?
Um es kurz zu machen: Es ist so verfahren, wie es auf den ersten Blick wirkt. Und Sie müssen nun schnellstmöglich handeln! Vergessen Sie sämtliche „Tipps“ aus dem Internet und suchen Sie umgehend Beratung bei einem Rechtsanwalt. Dabei kommen wir zurück zu dem gelben Briefumschlag und dem obigen Punkt 2: Sie werden im Regelfall in diesem Sachen innerhalb von 2 Wochen anzeigen müssen, dass Sie sich verteidigen wollen – diese Frist ist zwingend und ohne Ausnahme einzuhalten! Suchen Sie einen Rechtsanwalt innerhalb weniger Tage auf, damit möglichst viel der Frist als Bedenkzeit verbleibt!

Filesharing-Klage mit Kanzlei Waldorf Frommer: Fristen beachten

 Wenn Sie nicht (rechtzeitig) reagieren, droht ein Versäumnisurteil. Das Prozesskostenrisiko bei einer solchen Klage liegt bei den mir bekannten im Schnitt bei ca. 718 Euro, wenn Sie einen eigenen Anwalt haben – ohne eigenen Anwalt bzw. wenn Sie ein Versäumnisurteil kassieren, ist von ca. 450 Euro auszugehen, die sie zusätzlich zu den eingeklagten mindestens 1100 Euro zu tragen haben. Wenn Sie sich verteidigen wollen, steht zu befürchten, dass das persönliche Erscheinen der Parteien angeordnet wird – dann haben ihre eigenen Fahrtkosten zu tragen. Wenn Sie sich anwaltlichen Beistand suchen, ist der zu bezahlen, ggfs. auch dessen Fahrtkosten.
Nur ein Profi wird Ihnen in dieser Situation den für sie klügsten Weg ausmalen können, daher gilt für Sie: Ruhig bleiben, Fristende notieren und sofort einen Rechtsanwalt suchen, der sie berät. Das kann ein Anwalt vor Ort sein, auch wenn Sie weit weg von München wohnen!
Hinweis: Wir haben zahlreiche vorgelegte Klagen nach Filesharing-Abmahnungen bearbeitet. Das beste Mittel gegen eine solche Klage ist natürlich, zu verhindern, dass Sie überhaupt eintrudelt – dazu gehört eine fundierte Beratung im Vorfeld, wenn eine Abmahnung auf dem Tisch liegt. Im Fall der Klage helfen wir zum einen durch Beratung und Betreuung vor Ort – speziell in Düsseldorf und Köln treten wir für Sie persönlich auf. 
Rechtsanwalt Jens Ferner

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