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Zivilrecht & ZPO

Haftung des Friseurs: Schmerzensgeld bei Verletzungen

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf: 02404 92100

Das OLG Bremen (3 U 69/10) gestand der Kundin eines Friseurs ein in Höhe von 4.000 Euro zu. Es ging um eine Haarglättung der Kundin, wobei wegen unfachmännischer Arbeit (u.a. wurde die verwendete Lauge nicht sorgfältig ausgespült) körperliche Verletzungen auftraten, wie etwa Hautverätzungen am Kopf, an denen sie mehrere Monate litt. Sie musste sich letztlich das Haupthaar komplett entfernen lassen und etwa ein halbes Jahr lang eine Perücke tragen. Dauerhafte Schäden sind nicht verblieben.

Während das Landgericht vorher noch auf nur 1.500 Euro erkannte, war das OLG der Meinung, dass 4.000 Euro angesichts dieser Entwicklung passend sind. Ursprünglich gefordert waren 5.000 Euro. Ausschlaggebend war letztlich, dass auch die psychische Beeinträchtigung der Betroffenen zu berücksichtigen war.

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Von Rechtsanwalt Jens Ferner

Rechtsanwalt Jens Ferner ist Strafverteidiger und Fachanwalt für IT-Recht. Spezialgebiete von RA JF: Cybercrime, IT-Sicherheit, Softwarerecht, BTM-Strafrecht, Jugendstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht. Er hält Fach-Vorträge als Dozent und publiziert zu den Themen Cybercrime, Strafprozessrecht, Cybersecurity und digitale Beweismittel inkl. Darknet- und Encrochat-Verfahren.

Unsere Rechtsanwälte sind spezialisiert auf Strafverteidigung im gesamten Strafrecht und IT-Recht, speziell bei Softwarerecht, DSGVO & IT-Vertragsrecht - mit ergänzender Tätigkeit im Arbeitsrecht sowie im digitalen gewerblichen Rechtsschutz.

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